Das Angebot an kultigen VW Bullis ist derzeit groß

| Tobias Seifried 
| 20.07.2023

Im Sommer rollen viele dieser Busse aus den heimischen Garagen. Zudem gibt es aktuell auch für Interessent:innen eine große Auswahl - allein auf willhaben sind über 1.000 Modelle (vom T1 bis zum ID. Buzz) inseriert.

Camping ist zwar kein aktuelles Phänomen, doch in Zeiten von Covid-19 erlebte diese Urlaubsform einen bis dato unbekannten Höhenflug. Während die Pandemie mittlerweile zum Glück vorbei zu sein scheint, hält der Campingboom an. Hier gibt es seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten einen automobilen Vertreter, der für Urlaub, Freiheit und Camping steht, wie kaum ein anderer: der VW "Bulli". 

Anlässlich der Sommerferien starten auch wieder viele Exemplare des Camping-Klassikers aus den heimischen Garagen. Das Auto & Motor-Team von willhaben hat das wiederum zum Anlass genommen, um kultige Angebote entlang der Produktionsgeschichte der "Mutter aller Busse" herauszusuchen. Und das Angebot ist enorm: Aktuell gibt es mehr als 1.000 VW-Busse auf der Online-Plattform - vom T1 bis zum vollelektrischen ID. Buzz. 

Hier ein Überblick (Stand: 20. Juli 2023)

T1 – wie alles begann

1950 rollten in Wolfsburg die ersten fertigen Bullis auf die Straße, der T1 erblickte das Licht der Welt. Mit Erstzulassungsjahr 1952 kann der älteste derzeit auf willhaben angebotene Bulli aufwarten. Ganz in Grün gehalten hat der Oldie auch ein Erinnerungsfoto aus jungen Jahren im Gepäck (hier geht es zur Anzeige). Für berufene Bastler:innen wartet wiederum als "Restaurationsprojekt" in der Steiermark ein in Südamerika erstausgelieferter und 1966 erstmals zugelassener T1 mit Ladefläche (Link zur Anzeige).

T2 – ein Kult entwickelt sich

Ab 1967 gesellte sich — etwas größer als sein Vorgänger und an Fahrwerk und Optik weiterentwickelt — der T2 in die Bulli-Familie. Aus dem ersten Produktionsjahr dieser Serie stammt auch ein Exemplar, das aktuell im Raum Hallein in Salzburg auf willhaben angeboten wird. Laut Verkäufer sehr wahrscheinlich noch mit Original-Lackierung (Link zur Anzeige). Ein in Weiz in der Steiermark angebotener T2 wurde nur wenige Wochen nach dem Woodstock-Festival erstmals in den USA zugelassen. Umfassend saniert und optisch auf Sportlichkeit getrimmt (tiefer gelegt, Porsche-Felgen, etc.) ist diese Variante nunmehr rund 80 PS stark (Link zur Anzeige).

T3 – mit frischem Design in die Achtziger

Größer, breiter, tiefer — und mit deutlich verändertem Gesicht — startete ab 1979 die nächste Bulli-Generation. Aus dem Erstlingsjahr der T3-Serie sind aktuell drei Ausgaben auf dem Online-Marktplatz zu finden: Von diesen dreien hat mit etwa 79.000 Kilometern ein 1.6 Benziner — in knalligem Orange gehalten — die geringste bisherige Laufleistung absolviert. In den Jahren 2020 und 2021 genoss das Fahrzeug zudem laut Verkäufer aus Lilienfeld (Niederösterreich) eine sehr weit gehende Sanierungsphase (Link zur Anzeige). Wer sich für eine große Getränkemarke im Vertrieb versuchen möchte, könnte mit einem T3 aus Salzburg ein adäquates Retro-Verkaufsfahrzeug (Link zur Anzeige) finden.

T4 – alles neu im Jahre 1990

Die runden Scheinwerfer sind verschwunden, ein völlig neuer Aufbau konstruiert und der Motor von hinten nach vorne gewandert - der T4, der Bulli der Neunziger, ist geboren. Knapp 200 T4-Modelle sind derzeit auf der Online-Plattform gelistet und werden von 45.000 bis 535.000 Kilometern auf dem Tacho und zwischen 500 und etwa 30.000 Euro angeboten. Sowohl Benziner als auch Diesel-Modelle sind zu haben, vom ehemaligen Feuerwehrauto der FF Zitternberg in Niederösterreich (Link zur Anzeige) über einen Syncro aus Kärnten mit Ladefläche (Link zur Anzeige), bis hin zum auf "Camper" umgebauten 1.9 TDI aus Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich (Link zur Anzeige).

Vom T5 bis zum Elektro-Bulli

Am Weg in die Moderne erschienen 2003 der T5 sowie 2015 der T6. 2022 kam schließlich mit dem ID. Buzz die aktuellste Ausführung, der vollelektrische VW-Bus, in den Verkauf. Auch hier sind bereits erste Modelle über willhaben erhältlich, wie beispielsweise dieser 150 kW (204 PS) starke und im Jänner 2023 erstmals zugelassene Elektro-Bulli (Link zur Anzeige). Dieser ähnelt nicht nur in der Optik wieder stärker dem T1, sondern setzt auch auf Heckantrieb und ist mit gut 82.000 Euro auch ähnlich teuer. Denn auch der eingangs erwähnte grüne T1 schlägt mit fast 80.000 Euro zu Buche.

www.willhaben.at

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