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MP2 IT Solutions präsentierte erste österreichische Studie zur Digital Patient Journey

Das Competence Center Digital Healthcare und Economica präsentieren wegweisende Studienergebnisse beim ÖGWK. Die Daten belegen: Digitale Lösungen schaffen echte Effizienzgewinne entlang des gesamten Patientenpfads.

Das Competence Center Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions und die Economica GmbH haben beim Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongress (ÖGWK) ihre gemeinsame, bundesweite Studie vorgestellt. Der Titel: "Der Bruttonutzen von Digital Healthcare entlang der Patient Journey – primärdatenbasierte Evidenz zu Effizienzgewinnen". Die Präsentation erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz und der anschließenden Fachsession zum Thema "Gelungene Partizipation: Lösungen mit Menschen gestalten".

Pionierstudie: Der messbare Wert der digitalen Patient Journey

Diese neue Studie liefert erstmals bundesweite Evidenz für den Nutzen digitaler Gesundheitslösungen. Sie dient als fundierte Entscheidungshilfe für die Praxis, da sie sichtbar macht, wie Digitalisierung das Gesundheitssystem konkret entlastet, Prozesse optimiert und die Versorgungsqualität sichert.
Die Digital Patient Journey begleitet Patient:innen digital durch alle Stationen des Gesundheitssystems: von der ersten Symptomwahrnehmung über die Diagnose bis zur Nachbetreuung. Ob Online-Portale, elektronische Gesundheitsakten oder KI-Anwendungen – moderne Technologien verbessern hierbei Services und binden Menschen aktiv ein.

Hohe Effizienz und spürbare Entlastung im Arbeitsalltag

Die Studienergebnisse belegen, dass die Digitalisierung im österreichischen Gesundheitswesen angekommen ist und klar messbare Effekte erzielt. Neben einer durchschnittlichen Zeiteinsparung von 52 bis 62 Prozent pro digital unterstützter Aufgabe sorgt der Technologieeinsatz für eine deutliche Reduktion von Medienbrüchen, Dokumentationsfehlern und redundanten Arbeitsschritten. Während elektronische Verordnungen in 83 Prozent und elektronische Patientenakten in 79 Prozent der Einrichtungen bereits fast zum Standard gehören, zeigt sich künftiger Handlungsbedarf vor allem bei der Kommunikation beim Aufenthalt sowie in der Nachbetreuung.
Der Nutzen spiegelt sich auch im Arbeitsalltag wider: Rund 90 Prozent der Institutionen verzeichnen weniger Doppelerfassungen, was in 80 Prozent der Fälle zu einer spürbaren Entlastung des Personals führt. Diese Optimierung hebt zudem die Zufriedenheit, da 67 Prozent der Einrichtungen von zufriedeneren Mitarbeitenden und 57 Prozent von zufriedeneren Patient:innen berichten. Die Hürden für den weiteren Ausbau liegen dabei weniger auf der strategischen Ebene, sondern vielmehr in der operativen Umsetzung. Hier bremsen vor allem knappe personelle Ressourcen, Budgetrestriktionen und die notwendige Akzeptanz auf Patientenseite das Tempo.

Für die wissenschaftliche Begleitung zeichnen Christian Helmenstein und sein Team von Economica verantwortlich. Bei der Vorstellung der Studienergebnisse unterstrich der Ökonom die Dringlichkeit digitaler Transformation im Gesundheitssektor: "Vor dem Hintergrund eines bis 2050 prognostizierten Mehrbedarfs von rund 196.500 Pflege- und Betreuungspersonen bei gleichzeitig schrumpfendem Arbeitskräftepotenzial ist die Effizienzsteigerung durch Digitalisierung keine ergänzende Maßnahme, sondern eine strukturelle Voraussetzung zur Aufrechterhaltung des bestehenden Versorgungsniveaus. Die Studie zum Bruttonutzen der Digitalisierung in österreichischen Gesundheitseinrichtungen belegt erstmals evidenzbasiert, dass sowohl das Personal entlastet als auch die Patientenzufriedenheit gesteigert werden können. Zeiteinsparungen von durchschnittlich 52 Prozent bis 62 Prozent in den erfassten Tätigkeitsbereichen, begleitet von messbaren Qualitätseffekten in den Einrichtungen, unterstützen diesen Befund zusätzlich."

Digitalisierung dort vorantreiben, wo sie Nutzen stiftet

Initiiert wurde die österreichweite Untersuchung vom Competence Center Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions rund um Unternehmensgründerin Gerlinde Macho. Sie unterstrich die Notwendigkeit von wissenschaftlicher Evidenz, um den Ausbau von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz im heimischen Gesundheitswesen gezielt voranzutreiben: "Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Wir brauchen Evidenz darüber, wo digitale Lösungen tatsächlich Nutzen stiften, Prozesse verbessern und Menschen entlasten. Genau hier setzt diese Studie an. Sie macht sichtbar, welchen Beitrag Digital Healthcare entlang der gesamten Patient Journey leistet und liefert eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen. Wir haben daher auch gezielt die Befragung aufseiten der Gesundheitsbetriebe angesetzt. Unser Ziel ist es, Digitalisierung dort voranzutreiben, wo sie den größten Mehrwert für Patient:innen, Fachpersonal und Einrichtungen schafft."

Ergänzend dazu beleuchtete Manfred Pascher, geschäftsführender Gesellschafter von MP2 IT-Solutions, die konkrete Arbeit des Kompetenzzentrums. Er präsentierte die vielseitigen Aktivitäten der Einrichtung und zeigte auf, wie das Center digitale Transformationsprojekte im Gesundheitssektor erfolgreich in die Praxis umsetzt.

Digitale Innovationen gemeinsam mit Menschen gestalten

Direkt nach der Pressekonferenz widmete sich eine eigene Fachsession beim Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongress dem Thema "Gelungene Partizipation: Lösungen mit Menschen gestalten". Die Veranstaltung griff eine Kernbotschaft der Studie auf: Digitale Transformation gelingt nur dann nachhaltig, wenn die Betroffenen aktiv in den Prozess integriert werden.
Unter der Leitung von Kasia Greco debattierten Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Praxis und Digitalisierung über Beteiligung, offene Kommunikation und Akzeptanz bei Patient:innen sowie Pflege- und Medizinberufen. Die anschließende Publikumsdiskussion – nach dem wissenschaftlichen Input von Christian Helmenstein – verdeutlichte, dass moderne IT-Projekte selten an der Technik scheitern. Die echten Hürden liegen im Change Management, den knappen personellen Ressourcen und der Akzeptanz im Alltag.

Praxisnahe Einblicke lieferten Christoph Kitzler, Leiter des Competence Center Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions, und Manfred Pascher anhand realisierter Digitalisierungsprojekte. Die Perspektive der Gesundheitsdienstleister brachte Edith Lachinger (Geschäftsführung Mavie Med) ein. Sie zeigte auf, wie digitale Tools die Versorgungsqualität, Wirtschaftlichkeit und die Sicherung von Fachkräften vereinen können:
"Digitalisierung kann ein echter Game-Changer im Gesundheitswesen sein, wenn sie einen klaren Nutzen stiftet und sich konsequent am Alltag von Patient:innen und Mitarbeitenden orientiert. Bei Mavie Med setzen wir digitale Lösungen gezielt dort ein, wo sie Abläufe vereinfachten, Fachkräfte entlasten und die Versorgung verbessern. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen lassen sich nur durch die konsequente Verbindung von medizinischer Expertise und digitaler Innovation bewältigen. Insbesondere in der Prävention sehen wir großes Potenzial, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit aktiv und nachhaltig zu fördern."

Der Schlüssel für den nachhaltigen Digitalerfolg

Die Fachsession untermauerte, dass eine erfolgreiche Transformation weit über das bloße Bereitstellen technischer Tools hinausreicht. Getreu dem Kongressmotto "Gelungene Partizipation: Lösungen mit Menschen gestalten" lautete der Tenor: Nachhaltige Innovationen gelingen nur dann, wenn Anwenderinnen und Anwender von Beginn an im Boot sind, diverse Blickwinkel einfließen und Systeme partnerschaftlich entwickelt werden.

Sowohl die präsentierten Daten als auch die Debatten beim ÖGWK bescheinigen Österreich ein enormes Potenzial im Sektor Digital Healthcare. Für die kommenden Etappen gilt es nun, die Patient:innen noch intensiver einzubinden, Angebote in der digitalen Kommunikation sowie der Nachsorge auszubauen und ein konsequentes Change Management zu etablieren. Die vollständige Untersuchung ist online unter www.mp2.at/studie sowie in gedruckter Buchform abrufbar.

Kasia Greco, die als Moderatorin durch die Pressekonferenz und die anschließende Session führte, bilanziert das Projekt positiv:
"Die erste österreichweite Studie zum Bruttonutzen von Digital Healthcare entlang der Patient Journey liefert einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres Gesundheitswesens. Sie macht sichtbar, welchen konkreten Nutzen Digitalisierung bereits heute für Patient:innen, Gesundheitseinrichtungen und den Wirtschaftsstandort Österreich schafft. Mein besonderer Dank gilt MP2 IT-Solutions für die Initiative und den Mut, dieses wichtige Zukunftsthema evidenzbasiert aufzuarbeiten."

Über den Österreichischen Gesundheitswirtschaftskongress

Als etablierter Treffpunkt für Spitzenkräfte aus Medizin, Forschung, Wirtschaft und Politik fand der 16. Österreichische Gesundheitswirtschaftskongress (ÖGWK) am 18. und 19. Juni 2026 in Wien statt. Unter dem wegweisenden Motto "WIR.K.S.A.M. – Wir könnten sicher auch mehr" lieferte die Fachveranstaltung wertvolle Impulse für die gesamte Branche. MP2 IT-Solutions unterstützte den renommierten Kongress auch in diesem Jahr als verlässlicher Veranstaltungspartner. Mit der Präsentation der neuen Digital-Healthcare-Studie und der Gestaltung einer eigenen Fachsession am ersten Kongresstag setzte das IT-Unternehmen maßgebliche Akzente für die digitale Transformation des heimischen Gesundheitswesens.

Einen Eindruck von der Veranstaltung können Sie mittels Galerie gewinnen. 

www.mp2.at

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