IT-Panne: In Schule brennen seit 18 Monaten 7.000 Glühbirnen

| Redaktion 
| 23.01.2023

Verzögerungen und andere Pannen führten dazu, dass die Behebung des teuren Problems weiter auf sich warten lässt.

Energiesparen wird mittlerweile sehr groß geschrieben. Das dürfte aber nicht bis zu einem smarten System durchgedrungen sein, dass seit mittlerweile 18 Monaten dafür sorgt, dass ganze 7000 Glühbirnen einer US-Highschool durchgehend laufen.

Tausende Dollar Mehrkosten

Man sei sich bewusst, dass die Beleuchtung eine für Steuerzahler:innen teure Angelegenheit ist, geben sich Vertreter:innen der Schule und Stadt. Eine genaue Schätzung ist allerdings aufgrund der fluktuierenden Energiepreise nicht möglich. Es dürfte sich jedenfalls um tausende Dollar pro Monat an Mehrkosten handeln.

Von "Pontius zu Pilatus"

Man tue "alles Mögliche", um das Problem zu lösen, sagen die Verantwortlichen. Nach Auftreten des Problems, versuchte man jenen Anbieter zu kontaktieren, der das System eingerichtet hatte. Die Firma hatte seitdem allerdings mehrfach den Eigentümer gewechselt und es dauerte seine Zeit, ehe man Reflex Lightning System als den aktuellen Inhaber identifizieren konnte. Dieser versprach zwar Hilfe, benötigte aber seinerseits mehrere Wochen, um jemanden zu finden, der mit dem Beleuchtungssystem vertraut war.

Letztlich einigte man sich mit Reflex auf den Austausch von Server, Steuerplatinen und anderer Komponenten um eine komplette Neuinstallation zu vermeiden. Diese hätte mehr als eine Million Dollar gekostet. Noch 2021 wurden die entsprechenden Teile bestellt, die Reparatur war für den folgenden Februar angesetzt.

Seitdem kämpfe man mit Lieferverzögerungen, die auch durch die pandemiebedingten Lieferkettenunterbrechungen ausgelöst worden seien. Der Server kam zwar im März an, doch die anderen Teile ließen weiter auf sich warten. Mittlerweile hoffe man, dass die Installation im März diesen Jahres erfolgt.

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