Die Adventzeit ist für viele untrennbar mit Kerzenschein verbunden. Was die meisten nicht bedenken: In diesen Wochen ereignen sich auch überdurchschnittlich viele Wohnungsbrände, etwa vier Mal so viele wie im Rest des Jahres, wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit bekanntgab.
Mit einigen Tipps lässt sich die Feuergefahr deutlich reduzieren:
- Die Tannenzweige frisch und feucht halten, ausgetrocknete Zweige fangen schneller Feuer.
- Kerzen immer mit Kerzenhalter verwenden und auf genügend Abstand zwischen Flamme und Äste achten.
- Adventkränze und Gestecke auf einen nicht brennbaren Untergrund stellen.
- Offene Flammen nie unbeaufsichtigt lassen.
- Rauchmelder installieren, sie reduzieren das Risiko von unauffällig entstehenden Bränden.
Trotz guter Vorbereitung sollten Brandlöscher wie Wasserkübel und Löschdecke in der Nähe bzw. schnell zugänglich sein.
Auch Lichterketten bergen Gefahr
Kerzen gelten als häufigster Brandstifter. Ob es deshalb besser wäre, zu elektrischen Lichterketten zu greifen? Auch hier gibt es keine Garantie. Sicherheitshinweise und Produktbeschreibung sollten genau überprüft werden. Da Lichterketten die meiste Zeit des Jahres im Kasten verstaut sind, sollen Kabel und Anschlüsse vor dem Einstecken geprüft werden.
Nach den Weihnachtsfeierlichkeiten nehmen die Gefahren jedoch nicht ab. Rückt der Jahreswechsel näher, steigen die Pläne für einen stimmungsvollen Rutsch ins neue Jahr. Für viele Menschen gehören Silvesterknaller und Feuerwerkskörper zu einem gelungenen Jahreswechsel dazu. Umso wichtiger ist es, Gebrauchsanweisungen genaustens durchzulesen und generelle Empfehlungen zu beachten. Zudem muss auf die Klassifizierung der Feuerwerkskörper bzw. Silvesterknaller von F1 bis F4 geachtet werden, da diese an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft sind.
Wer nun die Feiertage – neben Einhaltung der Tipps – ohne böse Überraschungen verbringen mag, ist mit der richtigen Versicherung gut beraten. Eine Haushaltsversicherung ist ein absolutes Must-have, um das Zuhause, und vor allem die darin befindlichen Gegenstände, zu schützen. Wichtig ist, dass grobe Fahrlässigkeit bis 100 Prozent der Versicherungssumme inkludiert ist – damit auch in einem unachtsamen Moment ein Brand vom Adventkranz nicht mit hohen Eigenkosten verbunden ist.
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