"Ökologische Verantwortung übernehmen"

| Ernst Trestl 
| 16.11.2022

Nachhaltigkeit, das Thema unserer Zeit, beschäftigt viele Unternehmen, unter anderem auch die Firma Makita, den Erzeuger von akkubetriebenen Maschinen. LEADERSNET sprach mit dem Verkaufsleiter.

Umweltschutz und Klimawandel nehmen viel Platz in der öffentlichen Diskussion ein, wobei die ökologische Verantwortung teils unterschiedlich interpretiert wird. LEADERSNET sprach mit Christian Will, dem Verkaufsleiter des japanischen Herstellers von akkubetriebenen Werkzeugen und Maschinen in Österreich, über den Unterschied zwischen den verwendeten Energiequellen.

LEADERSNET: Die Vorteile von akkubetriebenen Werkzeugen und Maschinen sind längst bekannt, würden Sie sie bitte dennoch noch einmal zusammenfassen.

Will: Bei Akku-Maschinen ist ganz klar hervorzuheben, dass sie besonders einfach in der Handhabung sind. Im Gegensatz zu Benzingeräten lassen sie sich auf Knopfdruck starten und es sind keine lästigen Wartungsarbeiten vorzunehmen, wie zum Beispiel Vergaser einstellen, Ölfilter tauschen usw. Zudem sind sie wesentlich leiser im Betrieb und emissionsfrei. Die größten Vorteile gegenüber netzstrombetriebenen Geräten sind Flexibilität und Sicherheit: Weder schränkt ein lästiges Stromkabel die Bewegungsfreiheit ein, noch kann es auf der Baustelle zur Stolperfalle werden.

LEADERSNET: Sie betonen, die Makita-Geräte sind wartungsfrei bzw. -arm. Welche Reparaturen, die Makita ja in der Firmen-Zentrale in Fischamend durchführt, fallen dennoch an?

Will: Makita Maschinen sind generell reparaturfreundlich gebaut, damit sie im Fall eines Defekts schnell wieder einsatzbereit sind. Versierte Anwender könnten Verschleißteile selbst tauschen, sie legen diese Arbeiten jedoch gerne in die Hände professioneller Mechaniker. Sind die Maschinen außergewöhnlich starker Belastung ausgesetzt, ist es möglich, dass Schalter, Räder oder Anbauteile erneuert werden müssen.

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Lärmarm und emissionsfrei – Werkezeuge und Maschinen mit Akku-Power © Makita

LEADERSNET: Neben dem Kerngeschäft, akkubetriebene Bohrmaschinen, Sägen, Schleifgeräte usw., hat Makita im vergangenen Jahr das Angebot erweitert und bietet auch kabellose, flüsterleise Gartengeräte an. Wie wurde dieses Angebot von den Kunden, gewerblich und privat, angenommen?

Will: Von den vorhin bereits erwähnten Vorteilen profitieren Profis und private Anwender gleichermaßen. Während viele private Anwender schon lange auf Akku-Gartengeräte umgestellt haben, hat es bei gewerblichen Kunden etwas länger gedauert, bis die Bedürfnisse tatsächlich abgedeckt werden konnten. Unsere bewährte 18-V-Serie deckt als Basis eine große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten ab – ideal für die Arbeit in kleinen bis mittelgroßen Gärten. Seit wenigen Jahren ergänzt die leistungsstarke 40-V-max Serie das Sortiment und bedient die Anforderungen von Profis, Kommunen usw. Mit diesen beiden Akku-Serien können wir die Bedürfnisse privater als auch gewerblicher Kunden perfekt abdecken und haben in den letzten Jahren auch den ein oder anderen Benzinverfechter von der Kraft unserer Akku-Geräte überzeugen können.

LEADERSNET: Plant Makita nun auch weitere Sparten, zum Beispiel den Markt der Sportgeräte, wie Fahrräder, Scooter oder Golftrolleys bzw. E-Carts, mit Akkugeräten abzudecken?

Will: In den letzten Jahren durften immer mehr Artikel für den Outdoor- und Freizeitbereich in die Regale einziehen, hier hat Makita noch ein paar Überraschungen parat. Viel mehr dürfen wir hier aber leider nicht verraten. Wer unseren Newsletter abonniert hat oder einem unserer Social Media Kanäle folgt, wird bestimmt einer der ersten sein, der mehr erfährt.

LEADERSNET: Nachhaltigkeit sowie Energiesparen sind derzeit die großen Themen, die ja auch Makita besonders betreffen. Würden Sie uns erläutern, wie der Konzern mit diesen Herausforderungen umgeht. Was passiert zum Beispiel mit den nicht mehr verwendeten Akkus usw.?

Will: Wir sind uns unserer ökologischen Verantwortung durchaus bewusst und achten in allen Bereichen auf eine optimale Energieeffizienz. Als Profigeräte sind unsere Maschinen keine Wegwerfprodukte, sondern zeichnen sich durch lange Haltbarkeit und im Falle eines Defekts, leichte Reparierbarkeit aus. So kommt es, dass wir Maschinen reparieren die zum Teil 30 Jahre oder auch länger ihren Besitzern die Arbeit erleichtern.

Des Weiteren setzen wir bei Neuanschaffungen unserer Fahrzeugflotte nur noch auf Elektroantrieb und demnächst wird eine PV-Anlage am Gebäude installiert, mit der wir den gesamten Strombedarf unseres Standorts decken können. Intern haben wir unter anderem unser Abfallmanagement weiter optimiert. Eine konsequente Trennung und fachgerechte Entsorgung von Sonderabfällen wie Elektronik, Betriebsflüssigkeiten und Akkus ist bei uns seit vielen Jahren selbstverständlich. Konzernweit wird bei Verpackungen vermehrt auf erneuerbare Rohstoffe gesetzt.

www.makita.at

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