Gastkommentar Dominic Schmid
Wer Wien erleben will, muss "Gans" Wien schmecken!

Ein Gastkommentar von Dominic Schmid, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien.

Für mich ist klar: Wer Wien wirklich kennenlernen will, muss diese Stadt auch schmecken. Natürlich sind wir stolz auf unsere Kultur, unsere Architektur und unsere weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Aber das Lebensgefühl einer Stadt erlebt man dort, wo Menschen zusammenkommen – und ganz besonders in unseren Wirtshäusern, Restaurants und Heurigen.

Die Ganslzeit ist dafür ein wunderbares Beispiel. Sie verbindet Wiener Tradition mit regionaler Landwirtschaft, hervorragender Gastronomie und Wiener Wein. Für mich ist das weit mehr als ein saisonales Gericht. Es ist ein Stück Wiener Identität.

Ich bin stolz auf unsere rund 8.000 Wiener Gastronomiebetriebe, die mit großem Fleiß, Leidenschaft und vor allem Authentizität die Marke "Wiener Gastronomie" prägen. Hinter jedem dieser Betriebe stehen Menschen, die tagtäglich Gastgeber:innen sind, Arbeitsplätze schaffen und wesentlich dazu beitragen, dass Wien jene Lebensqualität bietet, für die unsere Stadt international geschätzt wird.

Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass wir unsere Traditionen nicht gegen neue Trends ausspielen dürfen. Wiener Küche darf und soll sich weiterentwickeln. Aber sie sollte dabei nie ihre Wurzeln verlieren. Denn in einer Welt, in der sich Städte und Angebote immer ähnlicher werden, ist Authentizität ein echter Wettbewerbsvorteil.

Dies gilt auch für den Tourismus. Unsere Gäste wollen heute nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken. Sie suchen Geschichten, Begegnungen und echte Erlebnisse. Ein Abend bei Wiener Traditionswirt:innen, ein Gansl beim Heurigen und dazu ein Glas Wiener Wein – genau solche Momente bleiben im Gedächtnis.

Regionalität ist deshalb für mich auch kein Marketing-Schlagwort. Wenn unsere Gastronom:innen mit heimischen Produzent:innen, Winzer:innen und landwirtschaftlichen Betrieben zusammenarbeiten, bleibt Wertschöpfung in der Region. Gleichzeitig entsteht jene Qualität, die man schmecken und erleben kann.

Wir dürfen allerdings eines nicht vergessen: Gastronomie lebt von ihren Gästen. Wenn wir wollen, dass es das Wiener Wirtshaus, den Heurigen ums Eck und unsere gastronomische Vielfalt auch morgen noch gibt, müssen wir sie heute besuchen.

Darum wünsche ich mir, dass alle Wiener:innen ihre persönlichen Lieblingswirt:innen haben – und sie auch regelmäßig besuchen. Denn unsere Gastronomie ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor. Sie ist ein Stück Wien.

www.wko.at/wien


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Dominic Schmid im WKW-Wirtschaftstalk

LEADERSNET.tv traf Dominic Schmid kürzlich zum gemeinsamen WKW-Wirtschaftstalk mit Stefanie Wagner (Gastgeberin des Heurigen Feuerwehr Wagner), Thomas Peschta (Fachgruppenobmann Gastronomie der WKW) und Norbert Walter (Präsident der Landwirtschaftskammer Wien). Unter dem Motto "Ganslzeit – Wiener Kulinarik zwischen Wein und Landwirtschaft" standen die Bedeutung der traditionellen Ganslzeit für die Wiener Gastronomie, der Stellenwert regionaler Lebensmittel und Weine sowie die Rolle von Heurigen und Wirtshäusern als Orte der Begegnung und Geselligkeit im Mittelpunkt.

Den gesamten Talk finden Sie hier sowie im LEADERSNET.tv-Video. Eindrücke vom Dreh finden Sie zudem in der Galerie.

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Dominic Schmid im WKW-Wirtschaftstalk

LEADERSNET.tv traf Dominic Schmid kürzlich zum gemeinsamen WKW-Wirtschaftstalk mit Stefanie Wagner (Gastgeberin des Heurigen Feuerwehr Wagner), Thomas Peschta (Fachgruppenobmann Gastronomie der WKW) und Norbert Walter (Präsident der Landwirtschaftskammer Wien). Unter dem Motto "Ganslzeit – Wiener Kulinarik zwischen Wein und Landwirtschaft" standen die Bedeutung der traditionellen Ganslzeit für die Wiener Gastronomie, der Stellenwert regionaler Lebensmittel und Weine sowie die Rolle von Heurigen und Wirtshäusern als Orte der Begegnung und Geselligkeit im Mittelpunkt.

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