Fotos von der Eröffnung des Markts
Billa Plus startet mit Handscannern in Wien

Billa erweitert sein "Scan & Go"-System um Handscanner. Die neue Technologie kommt zunächst in zwei Wiener Billa Plus Märkten zum Einsatz.

Nach rund sechsmonatigem Umbau hat Billa Plus seinen Markt in der Bergmillergasse in Wien-Penzing am 1. Oktober wiedereröffnet. Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Variante des kassenlosen Scannens: Kund:innen können ihre Einkäufe erstmals mit einem im Markt bereitgestellten Handscanner erfassen und anschließend über einen QR-Code an der Express-Kassa bezahlen. Nach Angaben von Billa handelt es sich um eine Premiere im österreichischen Lebensmittelhandel. Die Technologie wird gleichzeitig im Billa Plus in der Lassallestraße in Wien-Leopoldstadt eingeführt. Eine App ist für die Nutzung nicht notwendig.

Scannen bereits während des Einkaufs

Die Handscanner werden zu Beginn des Einkaufs an einer eigenen Station entnommen. Kund:innen scannen die gewünschten Produkte selbst und legen sie anschließend in den Einkaufswagen. Die Artikel werden dabei direkt in einem digitalen Warenkorb erfasst. Am Ende wird der auf dem Handscanner erzeugte QR-Code an einer Express-Kassa eingelesen. Ein erneutes Scannen der einzelnen Produkte ist nicht erforderlich, bezahlt wird anschließend an der Kassa. "Mit Scan & Go setzen wir erstmals im österreichischen Lebensmittelhandel auf eine Lösung, die den Einkauf noch einfacher und zeitsparender macht", sagt Billa Vorstand Kai Pataky. Ziel sei ein möglichst effizienter Kassenvorgang.

Technologiepartner ist das österreichische Unternehmen Shopreme. Billa arbeitet bereits beim mobilen "Scan & Go" mit dem Anbieter zusammen. Mit den Handscannern werde diese Zusammenarbeit nun um eine weitere Self-Checkout-Lösung ergänzt, erklärt Shopreme-CEO Florian Burgstaller.

Modernisierung auf mehr als 2.400 Quadratmetern

Parallel zur Einführung der neuen Technologie wurde der Billa Plus in der Bergmillergasse umfassend modernisiert. Der Markt verfügt über 2.434 Quadratmeter Verkaufsfläche und bietet rund 200 regionale Produkte von 43 Produzent:innen. Ausgebaut wurden unter anderem die Fleisch- und Fischbereiche. Hinzu kommen eine Salatbar, eine Vitaminbar, Sushi von Eat Happy sowie ein neues Blumenangebot.

Zur technischen Ausstattung gehören neben "Scan & Go" auch Self-Checkout- und Cashless-Kassen, elektronische Preisauszeichnungen, Click & Collect sowie eine DPD-Paketstation. Eine Photovoltaikanlage und E-Ladestationen ergänzen die Infrastruktur. Der Standort beschäftigt 70 Mitarbeiter:innen, durch den Umbau kamen nach Unternehmensangaben fünf zusätzliche Arbeitsplätze hinzu.

Billa investiert 20,5 Millionen Euro in Wien

Billa betreibt nach eigenen Angaben aktuell 332 Standorte in Wien. 2026 investiert das Unternehmen mehr als 20,5 Millionen Euro in neue Märkte und die Modernisierung bestehender Filialen.

LEADERSNET KEYaccount war mit einem Fotografen bei der Eröffnung. Alle Fotos finden Sie hier. 

www.billa.at

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