Fotos von der Verleihung des SME EnterPrize 2026
Generali zeichnete fünf KMU für innovative Lösungen aus

| Larissa Bilovits 
| 30.09.2026

Beim SME EnterPrize 2026 überzeugten Ideen von gemeinschaftlichem Sonnenstrom bis zum Photovoltaik-Recycling. Neben den drei Hauptpreisen gingen zwei Sonderpreise an Familienunternehmen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) prägen Österreichs Wirtschaft entscheidend mit. So zählten laut dem BMWET 2024 hierzulande rund 604.000 Betriebe zu den KMU, was insgesamt 99,7 Prozent aller Unternehmen der marktorientierten Wirtschaft Österreichs entspricht. Zusammen beschäftigten sie rund 2,46 Millionen Menschen. Wie vielfältig Ansätze zu ressourcenschonendem und zukunftsorientiertem Wirtschaften in KMU aussehen können, zeigte die Verleihung des SME EnterPrize 2026, bei der Generali Österreich vergangenen Donnerstag, den 24. September, fünf Unternehmen für ihre Ansätze auszeichnete.

Drei Hauptpreise für Energie und Kreislaufwirtschaft

Gleich zwei Hauptpreise gingen in die Steiermark. In der Kategorie "Nachhaltiges Geschäftsmodell" setzte sich die Sonnenschmiede durch. Sie ermöglicht gemeinschaftlichen Sonnenstrom in Mehrparteienhäusern und macht ihn damit für Mieter:innen und Wohnungseigentümer:innen leichter zugänglich. Den Sieg in der Kategorie "Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen" sicherte sich wiederum lixtec. Ihre Sensorsysteme steuern Außenbeleuchtung bedarfsgerecht und sollen so Energie sparen sowie Mensch und Umwelt schützen. Der dritte Hauptpreis, und zwar jener in der Kategorie "Nachhaltige Start-ups", ging nach Niederösterreich an die 2nd Cycle FlexCo, die Lösungen für die Wiederverwendung und das Recycling von Photovoltaikmodulen entwickelt.

Die drei Erstplatzierten erhalten jeweils 10.000 Euro Preisgeld und eine einjährige Mitgliedschaft bei der Climate Academy des Start-ups Glacier. Zudem haben sie die Chance, am internationalen SME EnterPrize Event in Brüssel teilzunehmen.

Sonderpreis geht an zwei Familienunternehmen

Beim Sonderpreis "Nachhaltiges Familienunternehmen" entschied sich die Jury für eine ex aequo-Auszeichnung. Jeweils 3.000 Euro gingen an die Luftburg - Kolarik im Prater aus Wien und die Rabmer Gruppe aus Oberösterreich. Die Luftburg setzt in der Gastronomie auf biologische Lebensmittel, Regionalität und Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs. Die Rabmer Gruppe wiederum entwickelt Lösungen für mehr Wasser-, Energie- und Ressourceneffizienz und verbindet diese mit regionaler Wertschöpfung.

Über alle Auszeichnungen entschied eine Jury mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Nachhaltigkeitsbereich. Sie bewertete unter anderem die gesellschaftliche Wirkung und den Innovationsgrad der Maßnahmen, die Nachhaltigkeitsstrategie der Betriebe, die Einbindung relevanter Interessengruppen sowie das Potenzial für weitere Entwicklungen.

Dominic Thiem und Generali-Spitze auf dem Podium

Zum Programm gehörte auch eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Conny Lee. Teil der hochkarätigen Speaker-Riege des Abends waren Josef Donhauser (Geschäftsführer der DoN Group), Georg Pichler (Geschäftsführer von BioFerdl) sowie US-Open-Sieger und Unternehmer Dominic Thiem. Ebenfalls auf dem Podium saßen Generali-Österreich-CEO Gregor Pilgram und CSMO Reinhard Pohn.

"KMU sind ein zentraler Bestandteil der österreichischen Wirtschaft. Hinter jedem Unternehmen stehen Menschen, die den Mut haben, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen. Mit dem SME EnterPrize machen wir jene sichtbar, die nachhaltige Aspekte in ihr wirtschaftliches Handeln einfließen lassen und damit Impulse für ihre Branche setzen", so Pilgram. Welche Rolle Nachhaltigkeit für heimische Betriebe spielt und vor welchen Hürden sie stehen, erklärte Pohn bereits im Vorfeld der Verleihung im LEADERSNET-Interview.

LEADERSNET war vor Ort und hat Eindrücke für Sie in der Galerie gesammelt.

www.generali.at

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