AutoScout24-Umfrage
Auto bleibt ein Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit

| Redaktion 
| 28.07.2026

Obwohl die Mobilitätswende an Bedeutung gewinnt, bleibt der eigene Pkw für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Eine aktuelle AutoScout24-Umfrage zeigt, dass die emotionale Bindung zum Fahrzeug seit 2020 deutlich zugenommen hat. 

Die Mobilität steht angesichts der Klimakrise und wachsender Städte vor einem Wandel. Vor allem in Ballungsräumen soll der Individualverkehr künftig möglichst wenig Treibhausgasemissionen verursachen. Damit verändern sich auch die Rahmenbedingungen für Autobesitzer:innen. Ungeachtet dieser Entwicklung gewinnt das eigene Fahrzeug für viele Menschen weiter an persönlicher Bedeutung. Das zeigt eine von Integral im Auftrag von AutoScout24 durchgeführte Befragung unter 500 österreichischen Autobesitzer:innen.

Auto bleibt für die Mehrheit sehr wichtig

Für 87 Prozent der Befragten ist der Besitz eines Autos von hoher persönlicher Bedeutung. 61 Prozent bezeichnen ihn als sehr wichtig, weitere 26 Prozent als eher wichtig. Damit ist der Anteil jener, die ihrem Auto eine besonders hohe Bedeutung beimessen, seit 2020 um 13 Prozentpunkte gestiegen; von 48 auf 61 Prozent.

"Die Mobilitätswende steht vor der Herausforderung, nicht nur ökologische und infrastrukturelle Anforderungen zu erfüllen, sondern auch die emotionale Bedeutung des Autos mitzudenken. Für viele Menschen steht das eigene Fahrzeug für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Zugleich ist es ein persönlicher Rückzugsort, der mit Erlebnissen und Erinnerungen verbunden ist. Wer nachhaltige Mobilitätsangebote erfolgreich etablieren will, muss daher auch diese Bedürfnisse berücksichtigen", sagt Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Frauen und ältere Menschen fühlen sich stärker verbunden

Die emotionale Bindung an das eigene Auto fällt bei Frauen stärker aus als bei Männern. Während 67 Prozent der Frauen den Autobesitz als sehr wichtig einstufen, sind es bei den Männern 55 Prozent. Seit 2020 ist dieser Wert bei Frauen kontinuierlich gestiegen – von 51 auf aktuell 67 Prozent.

Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede. Unter den über 50-Jährigen halten 64 Prozent den Besitz eines Autos für sehr wichtig. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegt dieser Anteil bei 60 Prozent. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen empfindet immerhin gut jede beziehungsweise jeder Zweite den Autobesitz als sehr wichtig.

Wien verzeichnet den stärksten Zuwachs

Die deutlichste Entwicklung zeigt sich in der Bundeshauptstadt. Dort ist der Anteil der Autobesitzer:innen mit einer besonders starken emotionalen Bindung von 24 Prozent im Jahr 2020 über 42 Prozent im Vorjahr auf aktuell 57 Prozent gestiegen.

Auch in Ostösterreich hat die Verbundenheit mit dem eigenen Auto weiter zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg der entsprechende Anteil von 59 auf 63 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert der bisherigen Messreihe. In Westösterreich, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich, fiel der Wert hingegen von 67 auf 60 Prozent.

www.autoscout24.at

Über die Trendumfrage

Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.

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Für die Trendstudie hat Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 für AutoScout24 500 österreichische Autobesitzer:innen von 18 bis 69 Jahren online repräsentativ für diese Zielgruppe befragt.

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