804 Millionen US-Dollar: Nike stockt Marketingbudget auf

| 24.03.2016

Frauen sollen angesprochen werden – Umsatz und Ausblick enttäuschen die Anleger.

Der starke Dollar vermiest dem weltgrößten Sportausrüster Nike das Geschäft. Der Adidas-Konkurrent steigerte zwar seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal um knapp acht Prozent auf rund acht Milliarden Dollar, verfehlte damit aber die Erwartungen. Experten hatten im Schnitt knapp 200 Millionen Dollar mehr Umsatz vorausgesagt. Aufgrund des Währungs-Effekts musste das Unternehmen in Schwellenländern bei den Erlösen mit Sportschuhen, Kleidung und Ausrüstung  einen Rückgang hinnehmen. Zudem enttäuschte Nike mit seiner Umsatz-Prognose für das im Juni beginnende Geschäftsjahr.

Der Kampf auf dem Sportartikelmarkt ist rauer geworden. "Die Erwartungen sind hochgesteckt", so Analyst Brian Yarbrough von Edward Jones. Jeder noch so kleine Stolperer wirke sich aus. 2020 will der Sportartikelhersteller einen Umsatz von 11 Milliarden US-Dollar erzielen und konzentriert sich am Weg dahin vor allem auf die Frauen. Seit April 2015 läuft die Kampagne "Better For It", zuletzt mit einer Youtube-Serie. Laut Marketing Magazine soll das Marketingbudget im Vergleich zu 2015  um 10 Prozent auf 804 Millionen US-Dollar erweitert werden. (jw)

www.nike.com

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