Bilanz – Drittes Quartal
A1 Group erhöht nach positivem Geschäftsverlauf die Prognose für 2026

| Redaktion 
| 20.10.2026

Wesentliche Impulse kamen aus den Märkten in Zentral- und Osteuropa. Außerdem meldet das Unternehmen auch steigende Kundenzahlen. 

Die A1 Group hat ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 vorgelegt und berichtet von einer positiven Entwicklung bei Umsatz, Ergebnis und Kundenzahlen. Besonders die Märkte in Zentral- und Osteuropa (CEE) trugen zum Wachstum bei. Aufgrund der Ergebnisse der ersten neun Monate und der Entwicklung in den einzelnen Märkten hat der Telekommunikationskonzern seine Prognose für das Gesamtjahr nach oben korrigiert.

Umsatz steigt auf 1,47 Milliarden Euro

Im Zeitraum von Juli bis September 2026 erwirtschaftete die A1 Group einen Gesamtumsatz von 1,47 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Bei den Serviceumsätzen verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 3,9 Prozent.

Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv. Das EBITDA ohne Berücksichtigung von Restrukturierungsaufwendungen erhöhte sich um 1,9 Prozent auf 595 Millionen Euro. Als wesentlichen Wachstumstreiber nennt der Konzern die Geschäftsentwicklung in Zentral- und Osteuropa.

"Unsere CEE-Märkte bleiben der wichtigste Wachstumstreiber der Gruppe, unterstützt durch die starke Nachfrage nach High-Speed-Konnektivität, ICT-Lösungen und digitalen Services", sagt A1-Group-CEO Alejandro Plater.

Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden zeigten die Ergebnisse zudem, dass die Weiterentwicklung des Unternehmens über das traditionelle Telekommunikationsgeschäft hinaus erfolgreich verlaufe. Investitionen in moderne Netztechnologien und digitale Infrastruktur sollten die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen.

Mehr Mobilfunk- und Festnetzkund:innen

Neben den finanziellen Kennzahlen meldet die A1 Group auch steigende Kundenzahlen. Die Zahl der Mobilfunkkund:innen wuchs um 14,6 Prozent auf insgesamt 33,6 Millionen. Im Festnetzbereich erhöhte sich die Anzahl der Revenue Generating Units (RGUs) um 3,4 Prozent auf 6,6 Millionen.

Das Nettoergebnis erreichte im dritten Quartal 195 Millionen Euro und lag damit um 1,9 Prozent über dem Vergleichswert. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2026 weist die Unternehmensgruppe einen Nettogewinn von 514 Millionen Euro aus. Dies entspricht einer Steigerung um 9,9 Prozent.

"Die starke Entwicklung in den ersten neun Monaten zeigt sich sowohl im anhaltenden Kundenwachstum als auch in soliden Finanzergebnissen", sagt Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group, der mit 1. Februar 2027 die Führung der ÖBAG übernehmen wird (LEADERSNET berichtete).

Österreichischer Markt bleibt herausfordernd

Während die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa wesentlich zum Wachstum beitragen, bleibt die Situation auf dem österreichischen Markt laut A1 Group anspruchsvoll.

Das Unternehmen setze hier weiterhin auf eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen seiner Kund:innen sowie auf ein diszipliniertes Kostenmanagement, erläutert Arnoldner.

Höhere Umsatzprognose und zusätzliche Investitionen

Auf Grundlage der bisherigen Geschäftsentwicklung hat die A1 Group ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2026 angepasst. Statt des ursprünglich prognostizierten Umsatzwachstums von zwei bis drei Prozent rechnet der Konzern nun mit einem Anstieg von rund vier Prozent.

Gleichzeitig wurde die Planung für die Investitionsausgaben angehoben. Die CAPEX sollen sich ohne Ausgaben für Frequenzen sowie Fusionen und Übernahmen (M&A) auf rund 850 Millionen Euro belaufen. Zuvor war das Unternehmen von etwa 750 Millionen Euro ausgegangen.

"Auf Basis der Ergebnisse der ersten neun Monate und der positiven Dynamik in unseren Märkten heben wir unseren Ausblick für 2026 an", hält Plater abschließend fest.

www.a1.net

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV