Toni Faber und Michael Ludwig stimmten sich mit Gästen aus Wirtschaft und Unterhaltung bei der Segnung des Adventkalenders auf die Vorweihnachtszeit ein. LEADERSNET.tv erfuhr, welche persönlichen Geschichten und neuen Sorten sich mit dem Kalender verbinden.
Noch bleiben die Türchen geschlossen, doch die Vorfreude auf den Advent war am 22. Oktober bereits deutlich spürbar, als Staud’s Wien zum dritten Mal zur feierlichen Segnung seines Adventkalenders auf den Dachboden des Wiener Stephansdoms lud und damit zahlreiche Gäste anlockte. Dompfarrer Toni Faber spendete auch heuer den Segen, während Bürgermeister Michael Ludwig erneut die Patenschaft übernahm. Zwischen musikalischen Darbietungen und persönlichen Begegnungen stand dabei das Füreinander im Mittelpunkt – ein Gedanke, der sich auch in der Unterstützung sozialer Einrichtungen und des Vereins "Unser Stephansdom" wiederfindet.
Wie sehr der Kalender für manche bereits zur Vorweihnachtszeit gehört, zeigte sich im Gespräch mit LEADERSNET.tv. Faber etwa verriet, dass er heuer gleich 30 Exemplare gekauft habe, um sie an Verwandte und Freund:innen zu verschenken. Auch Ludwig verbindet mit den Türchen genussvolle Erwartungen, wie er im Video erklärt:
Eine Freundschaft gab den Anstoß
Dass sich die Gäste für diesen vorweihnachtlichen Anlass inzwischen regelmäßig hoch über dem Kirchenraum versammeln, geht auf die Freundschaft zwischen Faber und Staud's-Geschäftsführer Stefan Schauer zurück. Gemeinsam hätten sie die Idee zur Segnung entwickelt, erzählte Schauer vor der Kamera. Beim dritten Mal dürfe man in Wien nun bereits von einer "klassischen alten Tradition" sprechen. Schon im vergangenen Jahr hatte LEADERSNET über das Treffen im Stephansdom berichtet.
Für Geschäftsführer Jürgen Hagenauer ist die Veranstaltung zugleich eine Gelegenheit, den Kalender gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen vorzustellen und den Anlass miteinander zu feiern. Wie eng dabei Unternehmen und Gastgeber verbunden sind, zeigte auch das musikalische Programm. Gründer Hans Staud nahm selbst am Piano Platz und musizierte mit Thomas Strobl an der Gitarre und am Gesang, Barbara Helfgott an der Violine sowie Eva Maria Marold am Gesang als Domspatzen-Quartett.
Strobl verbindet mit dem Unternehmer allerdings weit mehr als gemeinsame Auftritte. Er habe Staud 1998 kennengelernt, erinnerte sich der Kabarettist und Entertainer. Damals habe sich dieser mit den Worten vorgestellt, er habe "eine kleine Marmeladenquetsche in Ottakring". Heute beeindrucke ihn besonders, wie zufrieden Staud auf sein Leben zurückblicke. "Das ist ein Vorbild für mich", so Strobl.
Vom gemeinsamen Feiern zum Füreinander
Die persönlichen Verbindungen passten zum Leitgedanken, unter den Schauer die diesjährige Veranstaltung gestellt hatte. Für ihn gehe das Füreinander noch einen Schritt über das Miteinander hinaus, erklärte er. "Denn da geht es nicht darum, selbst stärker zu werden, sondern einander zu stärken." Gegenseitiges Vertrauen und verlässliche Partnerschaften seien schließlich die Grundlage dafür, dass ein Produkt wie der Adventkalender entstehen könne – von der Ernte der Früchte bis zum Öffnen des letzten Türchens.
Die Verantwortung von Unternehmen griff auch Albin Hahn auf. Das Vorstandsmitglied der Privatstiftung Manner betonte gegenüber LEADERSNET.tv, dass gerade Familienunternehmen soziale Verantwortung übernehmen müssten, insbesondere an ihren jeweiligen Standorten.
Beim Staud's Adventkalender führt dieser Gedanke unter anderem zurück zum Veranstaltungsort. Eine begrenzte Stückzahl wird laut Unternehmen zugunsten des Vereins "Unser Stephansdom" verkauft, der sich für die Erhaltung und Restaurierung des Wiener Wahrzeichens einsetzt. Erhältlich ist der Kalender im Vereinsbüro am Stephansplatz 3. Darüber hinaus nennt Staud's "Rettet das Kind Salzburg", das Integrationshaus Wien und die Caritas als unterstützte Organisationen.
Erste Einblicke hinter den Türchen
Der Wien-Bezug beschränkt sich allerdings nicht auf die Segnung und den guten Zweck. Auch die achteckige Verpackung erzählt von der Stadt und zeigt heuer in neuer Farbgestaltung weitere Wiener Motive. Im Inneren warten 24 Gläser mit jeweils 36 beziehungsweise 37 Gramm Inhalt.
Was genau darin steckt, soll zwar größtenteils eine Überraschung bleiben, einzelne Neuheiten verriet Schauer jedoch bereits vor der Kamera. So dürfen sich Käufer:innen auf eine neue Honigsorte und ein neues Chutney freuen. Zum Nikolaustag kündigte er außerdem etwas mit Schokolade an. Der Inhalt reicht damit über die süßen Klassiker hinaus und soll zugleich zeigen, was im Ottakringer Unternehmen hergestellt wird. Für Hagenauer ist der Kalender zudem eine Möglichkeit, als "kulinarischer Weihnachtsbotschafter" ein Stück Wien weiterzutragen.
Bis sich ab dem 1. Dezember das erste Türchen öffnen lässt, ist er laut Staud's im Pavillon am Brunnenmarkt, bei ausgewählten Online-Partnern und im Lebensmittelhandel erhältlich. Wer über den Kauf den Verein "Unser Stephansdom" unterstützen möchte, bekommt ihn auch direkt in dessen Büro.
Video-Interviewpartner:innen
LEADERSNET.tv holte zudem neben Bürgermeister Michael Ludwig, den Staud's-Geschäftsführern Stefan Schauer und Jürgen Hagenauer, Albin Hahn (Vorstandsmitglied Privatstiftung Manner) sowie Dompfarrer Toni Faber und Thomas Strobl auch Ina Sabitzer (Moderatorin), Laura Rabensteiner (Lifestyle-Influencerin), Martina Steiner (Influencerin), Georg Grohs (Weingut Wieninger), Eva Maria Marold (Theaterschauspielerin), Thomas Hahn (Geschäftsführer Kaufhaus Steffl) und Andrea Schröder (Chefredakteurin Weekend Magazin Wien) vor die Kamera.
Bekannte Gesichter feierten mit
Die Gelegenheit, sich schon im Oktober auf die Adventzeit einzustimmen, nutzten darüber hinaus zahlreiche weitere Gäste. Begrüßt wurden unter anderem Eva Weissmann (Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Ottakring), Anna Karnitscher (Café Weidinger), Monika Schwabegger (Schauspielerin), Peter Spak (Hink Pasteten), Christine Zach (Tanzschule Elmayer), Richard Zahel (Weingut Zahel) und Wolfgang Fischer (DDSG).
Einen Eindruck von der Segnung des Staud's Adventkalenders können Sie sich mittels Galerie verschaffen.
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