Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung
Coca-Cola-System trägt 1,4 Milliarden Euro zur österreichischen Wirtschaft bei

| Redaktion 
| 12.10.2026

Eine aktuelle Studie zeigt, wie stark der Getränkekonzern mit der heimischen Wirtschaft verflochten ist. Neben rund 900 eigenen Beschäftigten sind demnach weitere 12.500 Arbeitsplätze mit dem Unternehmen verbunden.

Seit 1929 ist Coca-Cola in Österreich vertreten. Damals produzierte Heinrich Ganahl aus Bludenz als erster heimischer Abfüll- und Vertriebspartner 24.000 Flaschen des Erfrischungsgetränks. Heute werden vier von fünf Getränken, die das Coca-Cola-System in Österreich verkauft, im burgenländischen Edelstal abgefüllt. Dort entstehen jährlich rund 450 Millionen Liter Erfrischungsgetränke, die über ein österreichweites Vertriebsnetz an rund 67.000 Kund:innen aus Lebensmittelhandel, Gastronomie und Hotellerie geliefert werden.

Wie groß die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens mittlerweile ist, zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Steward Redqueen. Demnach leistete das Coca-Cola-System, bestehend aus der Coca-Cola GmbH und dem Abfüll- und Vertriebspartner Coca-Cola HBC Österreich, im Untersuchungsjahr 2025 einen direkten und indirekten Beitrag von insgesamt 1,4 Milliarden Euro zur österreichischen Wirtschaft. "Das entspricht rund 0,26 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts", erklärt Mirela Toljan Jakomin, General Manager von Coca-Cola HBC Österreich.

Jeder Arbeitsplatz stützt 14 weitere Jobs

Die wirtschaftlichen Auswirkungen reichen laut Untersuchung weit über die eigenen Standorte hinaus. Coca-Cola beschäftigt in Österreich rund 900 Mitarbeiter:innen. Entlang der Wertschöpfungskette sind rechnerisch weitere 12.500 Arbeitsplätze mit dem Unternehmen verbunden. Auf jeden direkten Arbeitsplatz kommen damit rund 14 zusätzliche Jobs. Auch als Auftraggeber ist der Getränkehersteller in Österreich tätig. Jährlich bezieht das Coca-Cola-System Waren und Dienstleistungen von heimischen Lieferant:innen im Wert von rund 155 Millionen Euro. Das direkte jährliche Steueraufkommen beziffert die Studie auf 45 Millionen Euro. Einschließlich der indirekten und induzierten wirtschaftlichen Effekte entlang der Wertschöpfungskette errechnet sie ein Steueraufkommen von insgesamt 677 Millionen Euro.

Produktion im Burgenland

Der Produktionsstandort Edelstal spielt dabei eine zentrale Rolle. Neben Coca-Cola werden dort unter anderem Getränke der Marke Römerquelle sowie weitere Produkte für den österreichischen Markt und internationale Exportmärkte hergestellt. Die Aufgaben innerhalb des Coca-Cola-Systems sind aufgeteilt: Coca-Cola HBC Österreich verantwortet die Herstellung, den Vertrieb und die Vermarktung am Point of Sale. Die Coca-Cola GmbH ist unter anderem für strategisches Marketing, Markenmanagement, Werbung und Marktforschung zuständig.

Mitarbeiter:innen im Mittelpunkt der Kampagne

Parallel zur Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten setzt Coca-Cola im Oktober seine Kampagne "Aus Österreich für dich" fort. Nach einem ersten Durchgang im Frühjahr stehen erneut Mitarbeiter:innen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen im Mittelpunkt. "Mit der Kampagne zeigen wir, was die lokale Verankerung von Coca-Cola ausmacht: die Menschen, die hier jeden Tag mit ihrem Wissen und ihrem Einsatz hinter unseren Getränken stehen", erklärt Lisa-Maria Moosbrugger, Marketing Director bei Coca-Cola Österreich.

Die Kampagne wird über soziale Medien, digitale Außenwerbung, Infoscreens in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an ÖBB-Bahnhöfen und in ausgewählten Skiregionen ausgespielt.

www.coca-cola.com

www.coca-colahellenic.com

www.stewardredqueen.com

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