Bereits zum dritten Mal haben Great Place To Work und das Wirtschaftsmagazin Fortune die besten Arbeitgeber unter Großunternehmen ab 500 Mitarbeitenden gekürt. Dabei beweist das Ranking mit dem Titel "Fortune 100 Best Companies to Work For Europe" erneut, dass die Arbeitskultur hierzulande außergewöhnlich gut ist, denn: Nachdem es 2024 noch acht (LEADERSNET berichtete) und im Vorjahr 16 in Österreich zertifizierte Betriebe in die Top 100 geschafft hatten (LEADERSNET berichtete), sind es heuer bereits 23. Und auch an der Spitze dominiert erneut Rot-Weiß-Rot.
Vertrauenskultur als Erfolgsrezept
Grundlage des Rankings sind vertrauliche Befragungen der Belegschaften in ganz Europa. Herzstück ist der sogenannte Trust Index, bei dem die Befragten 60 Aussagen etwa zu Führung, Fairness, Wertschätzung und Zusammenhalt bewerten. Zusätzlich berücksichtigt Great Place To Work die Angaben der Unternehmen zu ihren Programmen und ihrer Personalstrategie, einen Listenplatz können sich die Betriebe allerdings nur über die Umfrageergebnisse sichern. Ins Rennen gehen durften ausschließlich Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden und einer Zertifizierung von Great Place To Work, die 2025 oder Anfang 2026 zudem auf mindestens einer nationalen Bestenliste in einem von 21 europäischen Ländern aufschienen (siehe Infobox). Branche und Firmensitz sind für die Teilnahme hingegen unerheblich.
"In Zeiten von KI, Automatisierung und wirtschaftlicher Unsicherheit wird der entscheidende Wettbewerbsvorteil immer deutlicher: Nicht Technologie macht den Unterschied, sondern die Menschen, die sie nutzen", ist Jörg Spreitzer, Managing Partner bei Great Place To Work Österreich, überzeugt. "Die besten Arbeitgeber Europas schaffen Vertrauen, fördern Potenziale und stellen ihre Mitarbeitenden konsequent in den Mittelpunkt. Damit stärken sie nicht nur ihre Innovationskraft, sondern auch die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisation. Ich gratuliere allen ausgezeichneten Unternehmen herzlich zu dieser bemerkenswerten Leistung."
"Quer über den Kontinent genießen diese Unternehmen das größte Vertrauen ihrer Belegschaft und profitieren im Gegenzug von mehr Agilität, Innovation und Leistung", meint Michael C. Bush, CEO von Great Place To Work. Und Grethe Schepers, List Director Europe bei Fortune, ergänzt: "In einem Jahr unaufhörlicher Umbrüche haben diese Unternehmen nicht auf alte Muster zurückgegriffen, sondern erst recht auf Vertrauen gesetzt. Herzlichen Glückwunsch an alle Unternehmen auf unserer Liste, die damit beweisen, dass eine Kultur, in der der Mensch an erster Stelle steht, das größte Kapital im Umgang mit Veränderungen ist."
Diese Unternehmen schafften den Sprung in die Top 100
An die Spitze des Rankings setzt sich heuer Hilton, das im Vorjahr noch den zweiten Platz belegt hatte. Dahinter folgen AbbVie (Platz 2) und DHL (Platz 3). Damit stehen wie schon 2025 dieselben drei Konzerne auf dem Stockerl, allerdings in neuer Reihenfolge. Komplettiert wird das rot-weiß-rote Spitzenquartett von Cisco auf Platz vier. Darüber hinaus schafften es Allianz (Platz 6), Stryker (Platz 7), Siemens Healthineers (Platz 9) und Salesforce (Platz 10) unter die besten zehn Arbeitgeber Europas.
Ebenfalls unter den Top 100 vertreten sind Hilti (Platz 11), Chiesi (Platz 21), Takeda (Platz 24), Accenture (Platz 27), Arthrex (Platz 28), TD Synnex (Platz 32), Dynatrace (Platz 34), Danone (Platz 37), Hugo Boss (Platz 39), Wavestone (Platz 62), Bacardi (Platz 77), Kia (Platz 88), Booking.com (Platz 91), Zoetis (Platz 93) sowie TIP Group (Platz 97).
Die komplette Siegerliste finden Sie hier.
Mehr Informationen zu den "Fortune 100 Best Companies to Work For Europe 2026" finden Sie in unserer Infobox.
www.greatplacetowork.at
www.fortune.com
Über die Fortune 100 Best Companies to Work For in Europe 2026
Great Place To Work hat die Fortune-100-Liste der besten Arbeitgeber Europas erstellt, indem mehr als 1,5 Millionen vertrauliche Umfrageantworten gesammelt und analysiert wurden, die die Erfahrungen von über 2,4 Millionen Beschäftigten widerspiegeln. Davon stammten 1,2 Millionen von Mitarbeitenden aus Unternehmen, die für diese Liste infrage kommen. Das Ranking basiert auf diesem Feedback.
Unternehmen werden danach bewertet, inwieweit es ihnen gelingt, für alle Mitarbeitenden ein wertschätzendes, unterstützendes und leistungsorientiertes Arbeitsumfeld zu schaffen. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitenden, die auf mindestens einer nationalen Best-Workplaces-Liste im Jahr 2025 oder Anfang 2026 ausgezeichnet wurden. Folgende Länder zählen dazu: Österreich, Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien, Türkei, das Vereinigte Königreich oder Zypern.
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