Die Merkur Versicherung hat die Verschmelzung mit der Merkur Lebensversicherung abgeschlossen. Damit endet ein Integrationsprozess, der mit der angekündigten Übernahme der Nürnberger Versicherung Österreich im Jahr 2021 begonnen hatte. Lebens- und Krankenversicherung werden nun innerhalb einer gemeinsamen Organisation gebündelt.
Position stärken
Mit dem Zusammenschluss will die Merkur Gruppe ihre Position als Personenversicherer weiter festigen. Dabei sollen sowohl die Erfahrung in der Krankenversicherung als auch das Know-how im Lebensversicherungsgeschäft für die weitere Entwicklung des Kerngeschäfts genutzt werden.
"Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verschmelzung beginnt nun die nächste Phase: Wir wollen die Potenziale des Zusammenschlusses konsequent nutzen und daraus nachhaltigen Mehrwert für unsere Kund:innen sowie für unser Unternehmen schaffen", erklärt der Gesamtvorstand der Merkur Versicherung. Zugleich gehe es darum, wirtschaftliche Synergien schrittweise zu realisieren und die gemeinsame Organisation effizient für die Zukunft auszurichten.
Integration begann mit Übernahme im Jahr 2021
Ausgangspunkt für die Zusammenführung war die im Dezember 2021 angekündigte Übernahme der Nürnberger Versicherung Österreich durch die Merkur Versicherung. Mit dem zusätzlichen Know-how in der Lebensversicherung sollte die Positionierung als umfassender Personenversicherer gestärkt werden.
Nach der Zustimmung der Behörden wurde die Übernahme im April 2022 abgeschlossen. Im Herbst 2022 folgte die Umbenennung in Merkur Lebensversicherung AG. Damit wurde die Zugehörigkeit zur gemeinsamen Marke auch nach außen sichtbar.
Der Standort Salzburg übernahm innerhalb der Merkur Gruppe in weiterer Folge die Funktion eines Hubs für die Lebensversicherung. In die Gruppe flossen damit insbesondere Erfahrungen und Kompetenzen in der Alters- und Risikovorsorge ein.
Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die Merkur Lebensversicherung ein Prämienvolumen von 132,3 Millionen Euro. Sie habe damit einen wesentlichen Beitrag zum Lebensversicherungsgeschäft der Merkur Gruppe geleistet.
Betreuung soll unverändert fortgeführt werden
Für Kund:innen sowie für Vertriebspartner:innen soll die nun abgeschlossene Verschmelzung vor allem Kontinuität bedeuten. Persönliche Betreuung, direkter Austausch sowie der bisherige Anspruch an Servicequalität und Verlässlichkeit sollen auch in der gemeinsamen Organisation erhalten bleiben. Gleichzeitig soll die bestehende Zusammenarbeit weiterentwickelt werden.
"Das, worauf sich unsere Kund:innen sowie unsere Vertriebspartner:innen verlassen, bleibt bestehen: der persönliche Austausch, die Menschen, die mit ihnen nach Lösungen suchen, und unser Anspruch, mit derselben Verlässlichkeit und Servicequalität zur Seite zu stehen."
Damit wolle das Unternehmen auch das über Jahre aufgebaute Vertrauen bestätigen und auf dieser Grundlage die weitere Zusammenarbeit gestalten.
IT-Systeme auf gemeinsame Basis gestellt
Die organisatorische Verschmelzung wurde in den vergangenen Jahren auch technisch vorbereitet. Nach Angaben des Unternehmens wurden die wesentlichen IT-Systeme der beiden Gesellschaften schrittweise harmonisiert und auf eine gemeinsame Grundlage gestellt. Damit seien die operativen Voraussetzungen für die Zusammenführung geschaffen worden.
Der Gesamtvorstand sieht darin eine Stärkung des gemeinsamen Fundaments. Die Umsetzung sei nur durch die Beteiligung aller möglich gewesen. Zugleich werde damit eine Unternehmensgeschichte fortgesetzt, die von Kontinuität und Verlässlichkeit geprägt sei.
Mit dem Zusammenschluss seien, so der Vorstand, zwei Pioniere aus der Kranken- und Lebensversicherung zusammengeführt worden. Ziel sei es, daraus einen spürbaren Mehrwert für Kund:innen sowie für die Vertriebspartner:innen zu schaffen.
www.merkur.at
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