Vom CFO zum CEO
Holger Jöckel übernimmt die Führung von Metro Österreich

| Ruth Moss 
| 30.09.2026

Mit 1. Oktober rückt der bisherige Finanzchef an die Spitze des Handelsunternehmens. Sein Vorgänger Thierry Guillon-Verne wechselt in eine internationale Führungsfunktion innerhalb der Metro Gruppe.

Metro Österreich stellt seine Führung neu auf. Holger Jöckel übernimmt mit 1. Oktober als CEO die Gesamtverantwortung für das österreichische Geschäft. Der 46-Jährige gehört bereits seit März 2024 der Geschäftsführung an und war bisher als CFO für die Finanzagenden verantwortlich. Jöckel ist seit 2016 in verschiedenen Führungsfunktionen für Metro tätig. Zunächst war er als Director Value Creation für Polen und Ungarn verantwortlich, 2019 wechselte er als CFO zu Makro Polen. Im März 2024 kam er schließlich als Finanzchef zu Metro Österreich.

Guillon-Verne übernimmt internationale Aufgabe

Jöckel folgt auf Thierry Guillon-Verne, der Metro Österreich seit Februar 2024 geführt hatte. Guillon-Verne übernimmt nun eine internationale Führungsaufgabe innerhalb der Metro Gruppe. Welche Funktion er konkret ausüben wird, geht aus der Aussendung nicht hervor. Auch die Nachfolge Jöckels als CFO ist bereits geregelt. Mit Oktober übernimmt Jens Schumacher die Finanzverantwortung und wird Mitglied der Geschäftsführung von Metro Österreich. Schumacher verfügt laut Unternehmen über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung innerhalb der Metro Gruppe.

Transformation soll vorangetrieben werden

Zu den zentralen Aufgaben des neuen Austro-CEO zählt die weitere Transformation des Großhändlers. Einen Schwerpunkt bildet das unternehmensinterne Projekt "Philadelphia", mit dem Metro Geschäftsprozesse und IT-Systeme harmonisieren will. Dadurch sollen unter anderem Lösungen und digitale Werkzeuge, die bereits in anderen Ländern eingesetzt werden, auch in Österreich verfügbar werden. Ziel ist ein stärker verzahntes Angebot aus Großmärkten, Belieferung und digitalen Kanälen. Metro spricht dabei von einem integrierten Multichannel-Fulfillment-Modell. Vor allem Gastronomie, Hotellerie und Gewerbekund:innen sollen dadurch einfacher zwischen den unterschiedlichen Einkaufs- und Liefermöglichkeiten wechseln können.

www.metro.at

 

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