Wohnungen, Kindertagesstätte und Co.
Das Kärntner Siedlungswerk finalisiert in Villach ein neues Wohnprojekt

Die 48 Wohnungen sind zwischen 48 und 106 Quadratmeter groß. 

Die kurz vor Fertigstellung stehende Wohnanlage im Villacher Stadtteil Vassach umfasst drei Gebäude mit insgesamt 48 Mietwohnungen. Das Bauvorhaben wurde mit Unterstützung des Landes Kärnten im Rahmen der Kärntner Wohnbauförderung umgesetzt. Gemeinsam mit dem Kärntner Hilfswerk entstehen außerdem eine Kindertagesstätte sowie ein Wohnverbund für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen. Das Projekt steht kurz vor dem Abschluss: Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte wurden bereits im Juli übergeben, die ersten Mieter:innen können ihre Wohnungen ab Oktober beziehen.

Neues Wohnprojekt

Die 48 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sind zwischen rund 48 und 106 Quadratmeter groß und sollen damit Raum für unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen bieten. Gemeinsam mit der Kindertagesstätte und der Wohngemeinschaft für Kinder und Jugendliche soll so laut dem KSW ein lebendiges Miteinander entstehen.

"Als gemeinnütziger Bauträger und Unternehmen im ÖSW Konzern ist es unser Ziel, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen mit sozialem Nutzen zu verbinden. Für uns sind soziale Aspekte in der Stadt- und Ortsentwicklung ebenso wichtig wie zeitgemäße ökologische Standards. Wir freuen uns, in Vassach ein Wohnquartier zu errichten, das unterschiedliche Generationen verbindet und zugleich einen Beitrag zur Entwicklung des Villacher Stadtteils leistet", sagt KSW Geschäftsführer Florian Stadtschreiber.

Nachhaltigkeit im Fokus 

Die Wohnanlage umfasst zwei begrünte Außenbereiche mit Pergolen, die den Bewohner:innen als gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsflächen zur Verfügung stehen. Auf großflächige Eigengärten wurde bewusst verzichtet, um den Anteil an gemeinschaftlich nutzbaren Freiräumen zu erhöhen, so die Verantwortlichen.

Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Darüber hinaus wurde eine mineralische Wärmedämmverbundfassade (WDVS) ausgeführt, die sowohl den Anforderungen des Brandschutzes als auch der Energieeffizienz entsprechen soll. Sie trage dazu bei, den Wärmebedarf in der Heizperiode zu reduzieren und den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern.

Das Wohnprojekt wurde nach den Kriterien des klimaaktiv-Silber-Standards geplant. Die Zertifizierung befindet sich laut dem Unternehmen derzeit im laufenden Verfahren.

"Mit dem klimaaktiv-Silber-Standard, einer energieeffizienten Bauweise und der Kombination aus Fernwärme und Photovoltaik schaffen wir Wohnraum, der Ressourcen schont und langfristig hohe Wohnqualität bietet. Besonders freut es uns, dass es bei diesem Projekt gelungen ist, soziale und ökologische Nachhaltigkeit gleichermaßen in den Mittelpunkt zu stellen", so KSW Geschäftsführer Stefan Konecny

www.ksw-wohn.at

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