In Wien-Meidling
Boehringer Ingelheim legt Grundstein für neues Bürogebäude

Das Unternehmen erweitert seinen Campus in Wien-Meidling und investiert mehr als 100 Millionen Euro. Die Fertigstellung des energieeffizient konzipierten Gebäudes für rund 990 Mitarbeitende ist für 2027 geplant.

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat den Grundstein für ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude, dessen Energiekonzept auf Geothermie, Photovoltaik und Wärmepumpen basieren soll, gelegt. Der Neubau an der Ecke Altmannsdorfer Straße und Breitenfurter Straße entsteht in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Unternehmenszentrale und soll in Zukunft Platz für rund 990 Mitarbeitende bieten. 

Symbolischer Höhepunkt

Ein symbolischer Höhepunkt der Grundsteinlegung war das Einsetzen einer Zeitkapsel in das Fundament des künftigen Gebäudes. Gemeinsam nahmen Pavol Dobrocky, Generaldirektor von Boehringer Ingelheim RCV, Harald Freudenthaler, Leiter Global Facilities and Engineering RCV, sowie der Meidlinger Bezirksvorsteher Wilfried Zankl diese Zeremonie vor. Die Zeitkapsel enthält unter anderem eine Urkunde, eine Projektbeschreibung und eine aktuelle Tageszeitung und soll den Zeitpunkt des Baustarts für kommende Generationen dokumentieren.

"Mit dem neuen Gebäude bekennen wir uns klar zum Standort Wien", sagt Pavol Dobrocky und ergänzt: "Wir investieren damit in die Zukunft unseres Unternehmens und in jene Menschen, die hier jeden Tag wichtige Arbeit leisten. Der Neubau führt Mitarbeitende zusammen, die derzeit auf mehreren Standorten in Wien verteilt sind. Gleichzeitig entsteht am bestehenden Campus Raum für künftige Erweiterungen in Forschung und Produktion."

V.l.n.r.: Wilfried Zankl (Bezirksvorsteher Meidling), Pavol Dobrocky (Generaldirektor Boehringer Ingelheim RCV), Erich Laller (technischer Geschäftsbereichsleiter Swietelsky AG), Alexandra Beran (Betriebsratsvorsitzende Boehringer Ingelheim RCV), Harald Freudenthaler (Leiter Global Facilities & Engineering Boehringer Ingelheim RCV), Claudia Schilhansl-Nyag (Projektteam Boehringer Ingelheim) und Florian Strohl (Projektleiter ATP Wien Planungs GmbH) © Marion Carniel

Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude

In sieben Obergeschossen sind vor allem Büroflächen sowie eine Besprechungslandschaft geplant, die allen Mitarbeitenden des Standorts zur Verfügung steht. Mit dem mehr als 100 Millionen Euro umfassenden Bauprojekt will das Unternehmen sein modernes Arbeitsumfeld erweitern und sein langfristiges Bekenntnis zum Forschungs- und Produktionsstandort Wien bekräftigen.

Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude wird auf einer Grundstücksfläche von 4.450 Quadratmetern errichtet und umfasst eine Bruttogrundfläche von 25.900 Quadratmetern. Diese verteilt sich auf acht oberirdische und zwei unterirdische Geschosse. Das Smart-Working-Arbeitsplatzkonzept ist auf 866 Mitarbeitende ausgelegt und bietet Platz für bis zu 990 gleichzeitig anwesende Personen.

Zur Ausstattung gehören eine Konferenz- und Besprechungslandschaft, ein Betriebsrestaurant mit Gästespeiseraum, eine Barista-Station sowie ein Minimarkt. Die Energieversorgung für Heizen und Kühlen erfolge laut dem Unternehmen über Geothermie in Kombination mit Wärmepumpen. Zusätzlich ist eine Regenwassernutzung vorgesehen. Das Gebäude verfügt außerdem über einen begrünten Innenhof und Dachterrassengärten.

In der Garage stehen 140 Pkw-Stellplätze zur Verfügung, darunter 25 Doppelladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Infrastruktur ist für weitere 25 Ladestationen vorbereitet. Ergänzend werden 152 Fahrradstellplätze geschaffen, davon 48 mit Lademöglichkeiten für E-Bikes sowie acht Abstellplätze für Lastenräder.

Die Fertigstellung ist für 2027 geplant 

Die Bauarbeiten schreiten laut Unternehmen planmäßig voran. Der Tiefbau ist fertiggestellt und liegt nun auf Straßenniveau. Nun beginnt die Hochbauphase. Parallel laufen die Detailplanungen für Möblierung, IT und Fassadenkonzept. Das neue Gebäude soll 2027 bezogen werden.

www.boehringer-ingelheim.com

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