LEADERSNET-AEHRE-KOOPERATION
Der Meer-Wert – ein Hoch auf die Tiefe

Die neue aehre – das nachhaltige Businessmagazin – ist da. Im Rahmen der Kooperation zwischen LEADERSNET und aehre dürfen sich die Leser:innen dieses Mal auf spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Meere freuen: von ihrem enormen Potenzial als CO₂-Speicher über innovative Tiefseeforschung bis zu visionären Ideen, die das Leben unter Wasser neu denken.

LEADERSNET veröffentlicht regelmäßig Interviews, Porträts und Servicegeschichten von aehre. Dabei befasst sich das nachhaltige Businessmagazin stets mit einem der zentralen Themen der Gegenwart: Nachhaltigkeit, in all ihren Facetten von Environment über Social bis Governance, von Innovationen über Generationendiskurs bis zu Nachfolgethemen.

Nachdem es beim vergangenen Mal um die Rolle von Nachhaltigkeit im Sport gegangen ist, dreht sich dieses Mal alles um das enorme Potenzial der Meere. Abseits umstrittener Pläne, beim Abbau von Manganknollen am Boden der Tiefsee ordentlich Schlamm aufzuwirbeln, bergen die Tiefen der Ozeane vielfältige Chancen – für den Klimaschutz, die Wissenschaft und technologische Innovationen. aehre hat mit einem Tiefseeforscher über die Rolle der Meere als CO₂-Speicher gesprochen, mit einem Physiker, dessen Korallenforschung zur Früherkennung von Osteoporose beiträgt, und mit einem Unternehmen, das nichts Geringeres erreichen möchte, als Menschen zu Wasserlebewesen zu machen.

 

Text: Julia Kropik

Bitte tief Luft holen, wir tauchen ab. 200 Meter unter der Meeresoberfläche wird es diffus. Sonnenstrahlen dringen nur bis 150 Meter Tiefe. Darunter: Dämmerungszone. Nach einem Kilometer ist es schließlich zappenduster. Der tiefste Punkt der Erde ist das Challengertief im Marianengraben im westlichen Pazifik: knapp 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel. Konstante vier Grad hat es durchschnittlich in der Tiefsee, egal ob am Äquator oder am Pol. Nicht viel los bei diesen Bedingungen, mag man meinen.

Dabei wimmelt es nur so vor Leben: Rund um hydrothermale Quellen oder wenn ein Walkadaver zum Festmahl für Würmer und Krabben wird, bilden sich einzigartige Ökosysteme. Gleichzeitig ist die Tiefsee unbekanntes Terrain: Obwohl sie mehr als 60 Prozent der Erdoberfläche ausmacht, sind bislang nur 0,001 Prozent erforscht.

Der Tiefseeforscher: von stürzenden Walen und der Tiefsee als Kohlenstoffspeicher

Das All sei besser erforscht als die Tiefsee, hört man oft. Der Meeresboden wiederum sei besser erforscht als die Wassersäule darüber, sagt der Zoologe und Meeresbiologe Prof. Gerhard Herndl. U-Boote schalten auf ihrem Weg nach unten die Lichter ab, um Energie zu sparen. Was einem dabei entgeht? Der Anblick unglaublicher Kreaturen: Bizarre Schnecken, Quallen, Salpen und gelatinöses Plankton sind hier unterwegs, Würmer schweben in der Wassersäule. Unterhalb von 7.000 Metern leben nur noch wirbellose Organismen. Für Fische wäre der Druck zu hoch.

Auf einer vierwöchigen Expeditionsreise über den Nordatlantik, von Island bis zu den Azoren, haben Herndl und sein Team im Herbst 2025 mehr als ein Dutzend Wasserproben vom Meeresgrund entnommen. Dabei haben sie festgestellt, dass sich die Tiefsee im Nordatlantik in den vergangenen 20 Jahren um ein Zehntel Grad erwärmt hat. Das mag nach nicht viel klingen und doch sind die Folgen für die Tiefseewelt und das Erdklima nicht zu unterschätzen: "Die Tiefsee nimmt einen großen Teil der Wärme auf, die wir produzieren", erklärt Gerhard Herndl. Als wichtiger Kohlenstoffspeicher wirkt sie sich mildernd auf die fortschreitende Klimaerwärmung aus. Würden sich Ozeane weiter erwärmen, verlieren sie zu großen Teilen ihre Funktion als Kohlenstoffspeicher.

»Je höher die Biodiversität in der Tiefsee, desto größer das Potenzial, diese biotechnologisch zu nutzen.«
Prof. emeritus Gerhard J. Herndl

Als ein Puzzleteil im Kampf gegen die Erderwärmung werden in Pilotprojekten Kelpwälder in kühlen, nährstoffreichen Küstenregionen gezüchtet, erfahren wir von Herndl. Zum Beispiel vom namibischen Unternehmen Kelp Blue, das als Nebenprodukt Biodünger gewinnt. Die besonders schnell wachsende Braunalge nimmt durch Photosynthese große Mengen an CO₂ auf.

Die Algen werden später in der Tiefsee versenkt, wo sie durch die dort heimischen Organismen zersetzt werden. Wie das Prinzip funktioniert, zeigt der sogenannte Walsturz. So nennt man Walkadaver, die in über 1.000 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund als konzentrierte Nahrungsquelle für zahlreiche Organismen dienen. Vom Wal bleibt nicht viel übrig – selbst die Knochen werden von Würmern gefressen. Diese vorübergehenden Hotspots machen deutlich, welche Artenvielfalt in den finsteren Tiefen herrscht.


Leben für die Forschung. Gerhard J. Herndl ist emeritierter Professor für Meeresbiologie an der Universität Wien © Gerhard J. Herndl

"Je höher die Biodiversität, desto größer das Potenzial, diese biotechnologisch zu nutzen. Die Organismen der Tiefsee sind an die Bedingungen angepasst und halten extremen Temperaturen und hohem Druck stand, das ist höchst interessant für die Forschung. Oder denken Sie an den Grönlandhai: Die Spezies kann 400 Jahre alt werden, und zwar krebsfrei", erklärt Gerhard Herndl Die angewandte – und natürlich sehr aufwendige – Forschung erhält nun ausgerechnet durch den Tiefseebergbau einen Aufschwung. Während Österreich und die Schweiz für ein Bergbau-Moratorium eintreten, hat sich Deutschland in der ostpazifischen Clarion-Clipperton-Zone Explorationsgebiete für Rohstoffe gesichert.


Expedition. An Bord der Pelagia erforschten Gerhard Herndl und seine Kolleg:innen die Erwärmung der Tiefsee © RV Pelagia/NIOZ, Geomar

Um dort Mangan abbauen zu können – laut einem ersten Plan auf drei Prozent der Gesamtfläche, die in etwa so groß wie Bayern ist –, verlangt die Internationale Meeresbodenbehörde (IMB) von der deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe den Nachweis von Forschungsarbeiten. Es gibt also ökologische Begleitstudien und höhere Investitionen in die Grundlagenforschung. Und die weist darauf hin, dass uns die Tiefsee nicht nur als CO₂-Speicher zu Diensten ist, in ihr schwimmt auch großes Potenzial zur Prävention und Behandlung vieler Krankheiten.

Blue Health Tech: ein Meer voll Wirkstoffe

Was haben Korallen mit Osteoporose-Früherkennung zu tun? Eigentlich ist Dr. Anton Eisenhauer, Professor für Marine Umweltgeochemie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Experte für Korallen. Mit der sogenannten Calciumisotopenmethode gewinnt er Erkenntnisse über das Wachstum und damit die Gesundheit von Korallenriffs. Vor Jahren kam dem Physiker bei einem Feierabendbier dann eine bahnbrechende Idee: "Müsste man mit dieser Methode nicht auch pathologische Veränderungen in den menschlichen Knochen erkennen können?" Es stellte sich heraus: Man kann. Von der Idee zum Produkt dauerte es zehn Jahre, heute bietet seine Firma Osteolabs Tests zur Früherkennung. "Damit erkennen wir Kalziumschwund Jahre, bevor er eintritt. Das ist es ja, wo wir in der Medizin hinmöchten – Krankheiten erkennen, lange bevor Symptome auftreten. Meiner Meinung nach müsste keine Frau mehr an Osteoporose erkranken", sagt Eisenhauer.


Prof. Dr. Anton Eisenhauer im Osteolabs-Labor. Das Unternehmen bietet Tests zur Osteoporose-Früherkennung, die auf Eisenhauers Korallenforschung basiert. © Geomar

Aus Osteolabs entwickelte sich die Innovationsplattform Blue Health Tech, mit der systematisch daran gearbeitet wird, Verfahren und Methoden der Ozeanforschung in die Medizin zu übertragen. "Mediziner:innen, Pharmazeut:innen und Meereswissenschaftler:innen forschen im Rahmen von interdisziplinären Projekten daran, Wirkstoffe zu identifizieren und für die Pharmaindustrie nutzbar zu machen", erklärt der Forscher. Denn das Meer und die Medizin, das ist eine Verbindung mit großem Potenzial – nicht nur für die Osteoporose-Prävention. Die marine Artenvielfalt birgt einen ganzen Schatz an Naturstoffen. "Alle Landlebewesen stammen aus dem Meer. Das bedeutet, dass Wirkstoffe und Methoden übertragbar sind. In den Ozeanen lebt eine enorme Anzahl von Lebewesen, die eine unendliche Anzahl von Naturstoffen synthetisiert haben, die wir nutzen könnten. Wir arbeiten daran, Wirkstoffe zu isolieren. Zum Beispiel Fucoidane aus Korallen oder Astaxanthin, ein rotes Algenpigment und eines der stärksten bekannten Antioxidanzien", führt Eisenhauer aus.  Als Nahrungsergänzungsmittel sind beide bereits auf dem Markt, jedoch nicht als Medikament. Die Wirkstoffe könnten die Heilung altersbedingter Augenerkrankungen unterstützen, zum Beispiel Makuladegeneration und Katarakte.


Lophelia Pertusa. Ein GEOMAR-Forschungstauchboot nimmt mit seinem hydraulischen Greifarm eine Probe einer Kaltwasserkoralle in 280 Metern Tiefe vor der norwegischen Küste. © Osteolabs GmbH

Ein weiterer Forschungsbereich ist das Antifouling, das auch Korrosionsschutz beinhaltet. Ein gesundes Korallenriff ist nie von Algen bewachsen, die Schwämme halten sich vollkommen frei von anderen Lebewesen – ganz ohne Anstriche mit giftigen Kupferverbindungen, wie sie bei Schiffen nötig sind, um sie vor Algenbewuchs zu schützen.

Natürliches Antifouling. Ein gesundes Korallenriff hält sich selbst von Algenbewuchs frei. © Osteolabs GmbH

Das Antifouling ist ein großer Markt, denkt man an den gesamten Schifffahrtssektor und die Unterwasserinfrastruktur von Offshoreanlagen. Aber auch für die Früherkennung einer Sepsis könnten die Wirkstoffe aus Korallen hilfreich sein. Krebstherapeutika, ebenso neue Antibiotika, gegen die es keine Resistenzen gibt, und Wirkstoffe zur Milderung von Neurodermitis, darunter auch die Entwicklung von Algentextilien zur Linderung von Dermatitis, sind ein weiterer Schwerpunkt von Blue Tech Health.  Trotz der erfolgversprechenden Wirkstoffe sei die Pharmaindustrie aber zurückhaltend, so Eisenhauer. Die Wirkstoffe in entsprechenden Mengen zur Verfügung zu stellen, ist eine Herausforderung. Ein Partner von Blue Health Tech ist die Kieler Meeresfarm. In der Kieler Förde werden rund 55 Tonnen Algen wie zum Beispiel Zuckertang pro Jahr produziert, aus denen wiederum Fucoidane gewonnen werden. Auch Braunalgen werden gezüchtet, aus denen sich Wirkstoffe zur Behandlung von Neurodermitis extrahieren lassen.


Das Leben da unten. Eine Tiefseegarnele im Oslofjord in rund 200Metern Tiefe. © Osteolabs GmbH

"Wenn wir unseren Wohlstand erhalten möchten, brauchen wir in Zukunft ein gutes Management und einen Nutzungsplan für die Meere", sagt Eisenhauer. Eine sinnvolle Aufteilung zwischen geschützten Flächen und solchen, die wir möglichst ökonomisch und nachhaltig nutzen. "Die Einbeziehung aller Interessen – das ist die große Kunst."

Deep: leben und forschen unter Wasser

Make humans aquatic, Menschen zu Wasserlebewesen machen – nichts weniger ist die Mission des britischen Unternehmens deep. Und Phil Short, Leiter für Forschungstauchen und Ausbildung, stellt gleich klar: Nein, uns sollen keine Kiemen wachsen.

Entdeckergeist. Phil Short ist Profitaucher, Abenteurer und leitet die Abteilung für Forschungstauchen und Ausbildungen bei deep. © deep

Vielmehr entwickelt deep die Infrastruktur, mit der Menschen längere Zeit bequem unter der Meeresoberfläche leben können. "Wie eine Weltraumstation im Ozean. Ein sicherer Ort, an dem man leben, forschen und arbeiten sowie mehrmals ein- und aussteigen kann, um auf Tauchgängen die umliegende Unterwasserwelt zu erkunden.

»Vanguard I ist wie eine Weltraumstation im Ozean.« 
Phil Short, deep Research Diving & Training Lead

"Bevor er vor vier Jahren Teil des deep-Teams wurde, hatte Phil Short schon eine lange Karriere als technischer Taucher und Instruktor hinter sich. Unter anderem hat er Wissenschaftler:innen der Woods Hole Oceanographic Institution ausgebildet, jener Non-Profit-Organisation, die das Wrack der Titanic gefunden hat, oder auch Filmteams der BBC. 

Sentinel. Die Weiterentwicklung von Vanguard I soll in Zukunft noch längere und komfortablere Aufenthalte in der Tiefe möglich machen. © deep

Phil Short ist außerdem Abenteurer. Er erkundet Orte, die noch kein Mensch vor ihm gesehen hat – wie zum Beispiel unterseeische Höhlen. Die Nutzungsmöglichkeiten von Unterwasserhabitaten sind für ihn endlos: Für Wissenschaften wie maritime Archäologie, um alte Schiffswracks zu erkunden, Korallenriffe wiederherzustellen oder die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere zu erforschen.

WAAM. Die Wire-ArcAdditive-Manufacturing-Technologie baut Komponenten Schicht für Schicht auf, indem mithilfe eines Lichtbogens Drahtmaterial geschmolzen wird. © deep

Aber auch, um technisches Equipment unter hohem Druck zu testen, für militärische Trainingszwecke oder zur Ausbildung von Astronauten, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Die Unterseeunterkünfte sollen in Zukunft in der sogenannten Dämmerungszone liegen, einem Bereich von bis zu 200 Metern unter der Wasseroberfläche, der mit dem Kontinentalschelf zusammenfällt.

Work-Life-Balance. Die Wohnkapsel von Vanguard I lässt sich vielseitig nutzen: zum Arbeiten, Forschen, Essen und Schlafen. © Getty Images

Im wahrsten Sinne ein blinder Fleck – ist diese Zone doch am wenigsten erforscht und eröffnet ein enormes Feld für die Entdeckung neuer Arten. Vor der Küste Floridas stehen bereits die Fundamente für Vanguard I, dem Pilotprojekt und ersten Unterwasserhabitat von deep. 

Vorhut. Vanguard I ist deeps Pilotprojekt und bietet bis zu vier Personen Platz zum Wohnen und Arbeiten unter Wasser. © Vanguard I

Es besteht aus einer Wohn- und Arbeitskapsel für vier Personen und dem Tauchcenter, dem Tor zum Ozean. Fünf und mehr Tage können Menschen hier leben, ohne zwischendurch an die Wasseroberfläche kommen zu müssen. Nach der Installation und diversen Sicherheitstests ist Vanguard I im Sommer 2026 einsatzbereit für eine erste Forschungsmission. Mit Vanguard I ist aber noch lange nicht Schluss.

Hightech für die Tiefe. deep Manufacturing ist auf die schnelle, präzise Fertigung großer Metallbauteile spezialisiert. © deep

Hier wird die vollständige Technik und sämtliches Equipment für das Nachfolgemodell getestet: Sentinel, das nächste Habitat auf deeps Roadmap, soll noch mehr Komfort in die Tiefe bringen.

»Wir entwickeln und fertigen nicht nur Unterwasserhabitate, sondern bilden Menschen auch in fortgeschrittenen Tauchtechniken aus.« 
Phil Short, deep Research Diving & Training Lead

Am deep-Campus im Südwesten Großbritanniens wird das gesamte Jahr über trainiert und getestet. © deep

Was aber dem Unternehmen bei allem Innovationsgeist besonders wichtig ist, ist der Schutz der marinen Welt. Einen geeigneten Standort für Vanguard I zu finden, eine Sandbank am Riff, war eine Herausforderung. "Leave nothing but bubbles", sagt Phil Short. Schließlich soll nichts außer Luftblasen zurückbleiben, wenn Vanguard I zur nächsten Mission in den Tiefen der Meere weiterzieht. –

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie im nachhaltigen Businessmagazin aehre auf www.aehre.media und in der neuen Ausgabe, die am Kiosk oder auch online erhältlich ist.

aehre – das Nachhaltigkeits-Businessmagazin

Themen: Environmental-, Social- und Governance

Geschäftsführerinnen: Maria-Grazia Nordberg und Annabel Köle-Loebell

Gründung: März 2023

Praterstrasse 66/5

1020 Wien

Tel.: +43 1 890 44 06

Kontakt: hello@aehre.media

Homepage: www.aehre.media

Ein Hoch auf die Tiefe: Fakten

1/10 Wärmer ist die Tiefsee als vor 20 Jahren. Je wärmer sie wird, desto
weniger CO₂ kann sie aufnehmen.

2 Prozent der Tiefsee sind bislang erforscht, dabei macht sie 60 Prozent der Erdoberfläche aus.

Grad kalt ist die Tiefsee unterhalb von 1.000 Metern Tiefe durchschnittlich. Ausnahme ist das Mittelmeer, hier hat das Wasser rund 13 Grad.

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Ein Hoch auf die Tiefe: Fakten

1/10 Wärmer ist die Tiefsee als vor 20 Jahren. Je wärmer sie wird, desto
weniger CO₂ kann sie aufnehmen.

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