21. Gault&Millau-Verkostung
Großer Kürbiskernöltest brachte Crème de la Crème des grünen Golds hervor

Im Rahmen der 21. Verleihung bewertete eine hochkarätige Fachjury die Qualität der Öle. Nach einer Vorauswahl aus 500 Einreichungen traten die 20 besten Produzent:innen in der Gault&Millau-Redaktion gegeneinander an.

Es wird oft als das "grüne Gold" der Steiermark bezeichnet und gehört zu den markantesten kulinarischen Botschaftern Österreichs: das Steirische Kürbiskernöl. Mit seiner tiefdunklen, zweifarbigen Charakteristik, der dickflüssigen Viskosität und dem unverwechselbaren, nussigen Röstaromen hat es das Presserzeugnis längst über die Bundeslandgrenzen hinaus in die internationale Spitzengastronomie geschafft. Die Öle stehen für ein streng kontrolliertes Handwerk, das von heimischen Erzeuger:innen mit Qualitätsbewusstsein gepflegt wird. Doch in einem Markt, der von handwerklicher Exzellenz lebt, stellt sich jedes Jahr die Frage, welche Produzent:innen die absolute Spitze verkörpern. Um diese sensorischen Überflieger zu filtern, braucht es ein Auswahlverfahren. Als wichtiger Gradmesser gilt hierbei der Qualitätstest des Gourmetguides Gault&Millau.

21. Steierischer Kürbiskernöl-Test

Nachdem die Redaktion also heuer bereits einen Blick u.a. auf Krapfen, alkoholfreie Biere, Essiggurkerl und Topfengolatschen geworfen hatte, widmete man sich nun zum 21. Mal den Steierischen Kürbiskernölen. Aus 500 Einreichungen der steirischen Landesprämierung kämpften die 20 besten Finalist:innen am 2. Juni in der Gault&Millau-Redaktion um den begehrten Titel. Bewertet wurden die Öle von einer hochkarätig besetzten Jury, bestehend aus Haubenköch:innen, Gastronom:innen und Sensorik-Expert:innen, die gemeinsam mit Gourmetguide-Herausgeber Karl Hohenlohe den Spitzenreiter suchte. Die Qualitätsbewertung erfolgte über ein präzises digitales Verkostungssystem der Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. Unter der Leitung von Geschäftsführer Reinhold Zötsch wurden die Öle in den Kernkriterien Farbe, Reintönigkeit, Frische und Röstnote geprüft.

Die Expert:innen-Jury

Die Fachjury vereinte geballte Gastro-Kompetenz. Neben Karl Hohenlohe (Herausgeber) und Franziska Ettmeier (Produktionsleitung) von Gault&Millau Österreich bewerteten renommierte Gastronom:innen die Qualitäten. Unter ihnen fanden sich die Wiener Wirtshaus-Ikone Stefanie Herkner (Zur Herknerin), Elena Kubiena (R&Bar) sowie die Spitzenköche Silvio Nickol (5 Hauben, Palais Coburg), Andreas Krainer (4 Hauben, Restaurant Krainer), Jonathan Wittenbrink (3 & 2 Hauben, Jola & Lara) und Werner Pichlmaier (2 Hauben, Zum Schwarzen Kameel).

"Wir durften uns heute zum 21. Mal durch die besten Kürbiskernöle kosten und es gibt jedes Jahr positive Überraschungen. Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.: ein traditionelles Produkt mit unglaublich vielen Einsatzmöglichkeiten. Gemeinsam mit unserer Fachjury küren wir auch heuer einen großartigen Sieger. Wir gratulieren!", so Karl Hohenlohe. 

Die besten Steirischen Kürbiskernöle 2026

Das Spitzenfeld wird von der Ölmühle Pronnegg aus St. Johann im Saggautal auf Platz eins angeführt. Auf dem zweiten Rang folgt die Ölmühle Schnecker Siegfried aus Güssing, während Familie Ertl – vulgo Schwarzbauer aus Groß Sankt Florian das Siegertreppchen als Drittplatzierte komplettiert.

Steierische Kürbiskernöle - die drei GewinnerDie drei Gewinner-Kürbiskernöle. © Gault&Millau / Stefan Donat

1. Platz
Ölmühle Pronnegg
Saggau 49
8453 St. Johann im Saggautal

2. Platz
Ölmühle Schnecker Siegfried
Krottendorf 20
7540 Güssing

3. Platz
Familie Ertl – vulgo Schwarzbauer
Mönichgleinzer Straße 21
8522 Groß Sankt Florian

Welches Steierische Kürbiskernöl im vergangenen Jahr die Jury begeistern konnte, erfahren Sie hier

www.gaultmillau.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV