Agentur-Übernahme
punsch.group fusioniert mit KI-Firma Neue Randale

| Janet Teplik 
| 19.05.2026

Die Wiener Marketingagentur übernimmt den KI-Spezialisten, um ein hybrides Produktionsmodell für klassische Bild- und Videoproduktion sowie künstliche Intelligenz zu etablieren. Diese strategische Fusion zielt darauf ab, traditionelle Filmproduktion mit modernster Technologie zu verbinden.

Die Künstliche Intelligenz (KI) ist längst die unsichtbare Kuratorin des Alltags geworden. Auch in den Medien und der Marketingwelt übernimmt die Technologie schrittweise das Ruder. Den größten Sprung erlebt sie aktuell allerdings in der Film- und Fotobranche, wo die KI die alten Regeln aufbricht und die Grenzen zwischen Realität und digitaler Kunst verschwimmen lässt. Auf diese Weise entstehen Bildwelten, die vor einigen Jahren noch unvorstellbar waren. 

Diesem Zeitgeist folgt auch die Wiener Marketingagentur punsch.group. Als Teil der Kommunikationsszene sucht das Team stets nach dem nächsten großen Ding für State-of-the-Art-Kampagnen. Eine Ergänzung liefert an dieser Stelle die Neue Randale GmbH, eine junge Produktionsfirma, die mit radikal neuen KI-Content-Konzepten die visuelle Landschaft aufmischt. Wie nun bekannt wurde, hat die punsch.group ebendiesen KI-Spezialisten übernommen. Durch diesen Schulterschluss beabsichtigen die Agentur-Macher:innen das emotionale Handwerk des klassischen Films mit der Innovationskraft Künstlicher Intelligenz zu verbinden.

Ausbau zum spezialisierten Tochterunternehmen

Mit dem Ausbau zum spezialisierten Tochterunternehmen für KI-gestützte Bild- und Videoproduktion setzt die punsch.group also auf ein hybrides Produktionsmodell, das klassische Film- und Fotoproduktion mit den Möglichkeiten von KI verknüpft. Im Bereich der Videoerstellung gewinnen Datennutzung und individuelle Anpassungen an Bedeutung, wodurch digitale Werkzeuge zu einem festen Bestandteil der Arbeitsabläufe werden.

"Egal wie man zur KI steht – sie wird bleiben. Love it or hate it – AI is here to stay", sagt punsch.group Geschäftsführer Mario Schinner Krendl. "Als Kreativer sehe ich beide Seiten: die enormen neuen Möglichkeiten, aber auch den Verlust klassischer Prozesse, die man liebt. Umso wichtiger ist es, sehr bewusst zu entscheiden, wann und wie man KI einsetzt."

Kombination aus Marketing-Expertise und digitaler Produktion

Die Partnerschaft verbindet die Expertise der punsch.group in den Bereichen Markenführung und datengetriebenes Marketing mit dem film- und fototechnischen Know-how von Neue Randale, die zudem Erfahrung mit generativer Bild- und Videotechnologie einbringt.

"KI ist kein Ersatz für Kreativität, sondern ein Werkzeug – und wie bei jedem Werkzeug entscheidet die Erfahrung über das Ergebnis", erklärt Deniz Arslan, Produktionsleiter bei Neue Randale. "Wer Bildsprache, Dramaturgie und visuelles Storytelling nicht versteht, wird auch mit KI keine überzeugenden Inhalte produzieren."

Der Einsatz von KI beschränkt sich demnach auf Bereiche wie Skalierung und Effizienz. Emotionale und inszenierte Inhalte sollen weiterhin klassisch produziert werden. Das Ziel für Unternehmen sind optimierte Produktionszeiten, eine höhere Flexibilität und ein gestiegener Output bei gleichbleibenden Budgets.

Ausrichtung auf technologiegestützte Medienumsetzung

Die Geschäftsführerin der punsch.group, Wajden Byloff, erklärt, dass das Portfolio durch die Integration von Neue Randale gezielt im Bereich der Produktion erweitert werde, da sich der Markt dort aktuell am stärksten verändere. Das Unternehmen könne seine Kundschaft dadurch sowohl bei der strategischen Kommunikation unterstützen als auch bei der effizienten und skalierbaren Umsetzung von Inhalten. Die punsch.group setzt bei diesem Ansatz auf hybride Produktionen, um KI-Technologien in die klassischen Abläufe zu integrieren.

www.punsch.group

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV