Stadt Wien ergänzt Anrede um "intergeschlechtliche Menschen"

| Redaktion 
| 09.02.2023

Amtsbriefe werden nun mit "Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte intergeschlechtliche Menschen" versendet.

Das Ziel der Stadt Wien ist klar: Nach und nach soll in Broschüren, Briefen und auf Websites eine kontinuierliche Umstellung auf genderneutrale Sprache erfolgen. 

"Anerkennung der Diversität der Menschen im Mittelpunkt"

Im offiziellen Leitfaden der Stadt Wien heißt es dazu: "Die Anerkennung der Diversität der Menschen und der respektvolle Umgang miteinander stehen für die Stadt Wien im Mittelpunkt – unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität, Weltanschauung oder Religion. Zahlreiche städtische Einrichtungen, die für Gleichbehandlung und Antidiskriminierung arbeiten und den Gebrauch geschlechtergerechter, diskriminierungsfreier Sprache und Bildsprache fördern, leisten dadurch einen entscheidenden Beitrag für ein gelungenes Miteinander."

Die Umstellung auf "inklusive Sprache" ist übrigens auch schon bei anderen Organen erfolgt. In Aussendungen und auf Twitter spricht etwa die Polizei Wien nun von "Kolleg*innen" und "Täter*innen".

www.wien.gv.at

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