Herbstliche Nascherei kommt wieder in Regale

Der September ist Saisonstart für Schokomaroni.


Pünktlich zum Start der herbstlichen Temperaturen kehren die Schokomaroni wieder zurück in die Regale der heimischen Nasch-Schubladen. Seit ihrer Entstehung gelten die Schokomaroni des traditionsreichen Unternehmen Heindl als eines der Lieblingsprodukte der Kund:innen. Aufgrund der hohen Nachfrage brachte der Hersteller bereits Produktabwandlungen, wie beispielsweise den Schokomaroni Cremelikör, auf den Markt.

Jährlich werden rund 50 Tonnen Maroni verarbeitet, 20 Mitarbeiter arbeiten täglich an der Herstellung der Spezialität, fast eine halbe Million Packungen werden sowohl in den Heindl-Shops als auch den Supermärkten verkauft. Die Verkaufszahlen der Süßigkeit sind bekannt, die gut gehütete Originalrezeptur allerdings nicht. "Das bleibt unser Familiengeheimnis", so Geschäftsführer Andreas Heindl und erläutert weiter, dass es sich bei den Pralinen um eine "Familienkreation" handelt.

Von einer Idee zur Delikatesse

Die Töchter von Walter Heindl, welche Maroni und Maroni-Spitzen, die früher im Confiserie-Fachhandel angeboten wurden, liebten diese bereits in ihren jungen Jahren. "Am liebsten wollten wir unsere eigene Fabrik haben", erinnert sich Barbara Heindl, heute Leiterin der Eigenfilialen. Um seinen Kindern diesen Wunsch zu erfüllen, begann Walter Heindl an einem Rezept für süße Maroni. Allerdings verfolgten die Unternehmer-Brüder Walter und Andreas Heindl auch einen wirtschaftlichen Hintergedanken.

"Wir wollten den damals sehr exquisiten Genuss der kostspieligen und stückweise verkauften Maroni-Spitzen für ein breiteres Publikum erschwinglich machen", erklärt Andreas Heindl außerdem. Für die Herstellung des Produktes würden ausschließlich natürliche Zutaten von größtenteils regionalen Lieferanten verwendet werden. Hierbei betont das Unternehmen, dass es für sämtliche Produkte ausschließlich hochwertige Zutaten verwendet. Zu den Hauptlieferanten des Konzerns zählen neben Zucker, Rum und Marmelade auch Verpackungen. Der Kakao für die Edelbitterschokolade kommt zu 100 Prozent aus fairem Handel. Andreas Heindl empfiehlt, bei jedem Einkauf auf Gütesiegel wie "Fairtrade" zu achten.

Explizite Wünsche und spontane Ideen

Bevor ein neues Produkt marktreif ist und den Weg in die Filialen findet, führt Heindl zuerst einige Qualitätskontrollen sowie kritischen Geschmacksproben standhalten. Ein Standardverfahren, wie eine Praline entsteht, gibt es nach eigenen Angaben allerdings nicht. Manchmal werden Wünsche an Andreas Heindl herangetragen oder Unternehmen verfolgen eigene spontane Ideen. Dann wird gemeinsam mit dem Qualitätsmanagement experimentiert, kontrolliert und getestet, bevor die Kreation auf den Markt gebracht werden kann. Bei dem Maroni-Duft, der durch die Hallen und das an die Produktion angeschlossene Schoko-Museum in Wien-Liesing strömt gilt jedes Jahr für die Produktion, die Mitarbeiter:innen und die Besucher:innen als jährliches Highlight.

Mit veganer Süßigkeit der Zeit voraus

Die frisch angelieferten Edelkastanien werden zu einem luftigem Maroni-Mousse gerührt, mittels Prägewalze geformt und abschließend mit Edelbitter-Schokolade überzogen. Anschließend werden die Maroni Spitzen gekühlt und Stück für Stück von Hand in die Verpackungen gelegt. Die Schoko-Maroni gelten als vegan und haben wenig Kalorien.

"Sie waren von Anfang an vegan. Damit waren wir schon in den 1980er-Jahren unserer Zeit weit voraus. Seitdem wir sie entsprechend kennzeichnen, haben sie zunehmend auch Veganer für sich entdeckt. Die Pralinen eignen sich auch sehr gut als Snack für Gesundheitsbewusste. 100 Gramm Tafelschokolade haben über 500 Kalorien, 100 Gramm Schoko Maroni im Vergleich nur 360 Kalorien. Da nascht es sich gleich leichter – oder mehr", meint Barbara Heindl.

www.heindl.co.at

www.schokomuseum.at

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