Neue Studie: Die ungeschminkte Wahrheit übers Home-Office

Zwischen Kids, Katzen und Chaos: Der Telefonieanbieter Starface hat die Erfahrungen der Österreicher mit dem Remote Working genau unter die Lupe genommen.

Später aufstehen. Rein die Wohlfühlhose. Und dann stressfrei ab ins Büro: ins Home-Office, das noch immer Hochkonjunktur hat. Mit der Pandemie verlagerte sich neben dem Leben auch das Büro in die eigenen vier Wände.

Digitale Workplaces gewinnen an Bedeutung

Wie viele Österreicherinnen und Österreicher wirklich von zu Hause arbeiten, in welchem Zimmer und mit welchem Endgerät, wieviel Zeit sie in virtuellen Meetings verbringen, ob man daheim (un)produktiver als im Büro ist, welche peinlichen Hoppalas bei virtuellen Meetings schon passiert sind und welche Rolle Datensicherheit und ein Server in Europa spielen, beantwortet die repräsentative Home-Office-Umfrage von Integral, die im Auftrag von Starface unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern durchgeführt wurde.

"Die Lockdowns haben gezeigt, dass digitale Workplaces mit starken Collaboration- und Conferencing-Features künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Als Spezialist für maßgeschneiderte, flexible und innovative Business-Telefonie haben wir uns schon vor der Pandemie mit dem Thema Remote Work beschäftigt: Mit Telefonie-Lösungen am Puls der Zeit, die die Erreichbarkeit unter der Office-Nummer überall auf der Welt garantieren – im Home-Office wie am Golfplatz", so Reinhard Hable, Country Manager von Starface Österreich.

© Stargate/Martin Steiger
Reinhard Hable © Stargate/Martin Steiger

Chef und IT sagen, wo's lang geht

Derzeit arbeitet etwa ein Drittel (35 Prozent) der Österreicher zumindest gelegentlich im Home-Office, also jed(r zweite Berufstätige. 2 von 10 (19 Prozent) arbeiten ausschließlich bzw. überwiegend zu Hause, speziell Personen mit höherer Bildung. 36 Prozent können dies gar nicht, insbesondere 30- bis 49-Jährige. 28 Prozent jener, die daheim arbeiten, planen auch weiterhin, ein bis zwei Home-Office-Tage pro Woche, 16 Prozent drei bis vier Tage und 27 Prozent bleiben bis auf Weiteres komplett zu Hause. Zehn Prozent planen in naher Zukunft, nicht im Home-Office zu arbeiten. Und 19 Prozent können es derzeit noch nicht sagen.

In heimischen Unternehmen entscheiden die Geschäftsführung (37 Prozent) oder die IT/EDV-Abteilung (33 Prozent) über die Software für virtuelle Meetings. In punkto Skype, Teams oder Zoom selbst bestimmen nur 17 Prozent der Befragten. 44 Prozent jener, die im Home-Office arbeiten, verbringen täglich zwischen 30 Minuten und drei Stunden in virtuellen Meetings: 2 von 10 (22 Prozent) weniger als 30 Minuten, 13 Prozent mehr als 3 Stunden, besonders unter 30-Jährige.

Der Laptop als liebster "Kollege"

Die überwiegende Mehrheit der befragten Österreicher (72 Prozent) arbeitet im Büro in den eigenen vier Wänden mit einem Laptop, 25 Prozent mit einem Desktop-Computer und 20 Prozent sogar am Handy. 43 Prozent haben zuhause ein eigenes Büro, in dem sie ihre beruflichen Doings erledigen, 31Prozent arbeiten im Wohnzimmer. Frauen nutzen dieses und sogar die Küche übrigens deutlich häufiger als Männer. Für zwölf Prozent wird das Schlafzimmer zum Home-Office, für sieben Prozent sogar das Kinderzimmer.

In Jogginghosen, ungeschminkt und mit schnurrendem Assi im Bild
: Virtuelle Meetings öffnen die Tür ins Private – und damit zu so manchem Hoppala. Hauptstörquellen sind eine schlechte Internet-Verbindung (45 Prozent), Nebengeräusche wie die Waschmaschine bzw. laute Kids (40 Prozent) – beides vor allem für Wiener – und Audio-Probleme (32 Prozent). 23 Prozent ist es schon einmal passiert, dass das Haustier, der Partner bzw. die Partnerin oder das Kind durchs Bild gehuscht sind bzw. zu hören waren. Und elf Prozent waren im virtuellen Meeting nicht vollständig bekleidet bzw. nicht fertig gestylt. Bei 20 Prozent klappt immer alles reibungslos.

Zahl der Hackerangriffe im Home-Office verfünffacht

Ist es eine Zeitverschwendung, täglich ins Büro zu pendeln? Oder lenkt daheim der Smart-TV ab? 42 Prozent der befragten Österreicher, die zu Hause arbeiten, merken in punkto Produktivität und Arbeitszeit keinen Unterschied zwischen Büro und Home-Office, speziell über 50-Jährige. Ein Drittel (33 Prozent) fühlt sich daheim hingegen produktiver als in der Firma, ein Viertel (25 Prozent) nimmt das Gegenteil wahr. 36 Prozent arbeiten im Home-Office länger und auch außerhalb der Arbeitszeiten, 22 Prozent hingegen kürzer als sonst. Und 42 Prozent merken gar keinen Unterschied in punkto persönlicher Arbeitszeit.

Durch das Daten-Hacking bei Zoom ist das Thema Sicherheit in punkto Video-/Cloud-Telefonie in den Fokus gerückt, denn Cyber-Security-Experten gehen davon aus, dass sich seit Ausbruch der Pandemie die Anzahl an Hackerangriffen im Home-Office verfünffacht hat. Als Folge sank das Vertrauen von UnternehmerInnen in virtuelle Meeting-Tools. Und das Thema Datensicherheit im Home-Office hat an Bedeutung gewonnen.

Denn wie die aktuelle Integral-Umfrage zeigt, sind den TeilnehmerInnen bei virtuellen Meetings neben der Stabilität und der Usability des eingesetzten Tools (jeweils für 9 von 10 wichtig) die Daten-Sicherheit wie die Device-Unabhängigkeit (jeweils für 8 von 10) am wichtigsten. Für mehr als die Hälfte (57 Prozent) ist es auch essenziell, dass das Produkt/das Unternehmen einen guten Ruf hat. Und für knapp jede/jeden Zweiten (47 Prozent), dass sich der Server für sensible Unternehmensdaten in Europa befindet. (as)

www.starface.at

www.integral.co.at

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