Fotos vom Leitbetriebe-Austria-Wirtschaftstalk
In Kitzbühel wurde gezeigt, wie Digitalisierung das Bergerlebnis verbessert

Leitbetriebe Austria blickte hinter die digitalen Kulissen von KitzSki. Ein gemeinsames Abendessen am Schwarzsee und eine Wanderung am Hahnenkamm gehörten ebenfalls zum zweitägigen Networking-Ausflug. 

Wie sich digitale Technologien entlang der gesamten Customer Journey einsetzen lassen, um Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig das Gästeerlebnis zu verbessern, stand im Mittelpunkt des Leitbetriebe-Austria-Wirtschaftstalks "Digitaler Rückenwind – mit intelligenter Transformation zum Erfolg" Ende Juli in Kitzbühel. Gastgeber war KitzSki, eines der größten Bergbahnunternehmen Österreichs.

Zum Auftakt begrüßten Klaus Winkler, Bürgermeister von Kitzbühel und Aufsichtsratsvorsitzender von KitzSki, sowie Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, die Teilnehmer:innen. Christian Wörister, Vorstand von KitzSki, bezeichnete die Digitalisierung neben der Nachhaltigkeit als eine der zentralen strategischen Leitlinien des Unternehmens. Im Fokus stehe dabei die digitale Weiterentwicklung sämtlicher Unternehmensbereiche – von der Gästebetreuung über das Schneemanagement bis hin zur IT-Infrastruktur.

Digitale Customer Journey und KI im Einsatz

Thomas Liner, Leiter Marketing bei KitzSki, und Stefan Niedermühlbichler, Leiter IT, gaben einen Einblick in die digitale Customer Journey des Unternehmens. Diese umfasst unter anderem zielgruppenspezifische Marketingkampagnen, den Webshop, digitale Tickets, die KitzSki-App sowie die Kommunikation mit Gästen nach deren Aufenthalt.

Echtzeitinformationen zu Parkplätzen, Wartezeiten, Wetter oder geöffneten Anlagen sollen Besucher:innen bereits bei der Anreise und während ihres Aufenthalts unterstützen. Grundlage dafür sei eine leistungsfähige digitale Infrastruktur mit rund 93 Kilometern Glasfasernetz.

Auch im operativen Betrieb spielt Digitalisierung eine zentrale Rolle. So ermöglichten digitale Geländemodelle und Schneehöhenmessungen einen gezielteren Einsatz von Wasser und Energie bei der Beschneiung. Ergänzend soll der gemeinsam mit der Universität Innsbruck entwickelte "Schneeprophet" dabei unterstützen, optimale Zeitfenster für die Schneeproduktion vorherzusagen.

Darüber hinaus kommt KitzSki zufolge Künstliche Intelligenz bereits in mehreren Unternehmensbereichen zum Einsatz – etwa in der IT-Sicherheit, im Rechnungswesen oder bei der Erkennung möglicher Fälle von Ticketmissbrauch. Trotz aller technologischen Entwicklungen bleibe jedoch das Bergerlebnis selbst im Mittelpunkt, betonte Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender von KitzSki: "Im Hintergrund kann so viel KI sein, wie es will. Aber das Skifahren als solches, das Naturerleben und die Berge sehen, das muss noch immer sein."

Netzwerken am Schwarzsee und am Hahnenkamm

Neben den fachlichen Programmpunkten bot die Veranstaltung auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Den ersten Tag ließen die Teilnehmer:innen bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant "Das Steghaus" am Schwarzsee ausklingen.

Am zweiten Veranstaltungstag führte die Hahnenkammbahn die Gäste auf den Berg, wo KitzMountain-Guide Susi die Gruppe bei einer Wanderung begleitete und Einblicke in die Geschichte der Region sowie der berühmten Streif gab:

Zudem informierte Anton Bodner über aktuelle Infrastrukturprojekte von KitzSki, darunter den Bau eines neuen Wasserspeichers und Maßnahmen zur Optimierung der Pistenführung. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im Hahnenkammstüberl.

Teilnehmer:innen und Auszeichnungen

Unter den Teilnehmer:innen waren neben den Genannten noch Alessandra Jansky-Omat und Sandra Dietzl (alle Leitbetriebe Austria), Veronika Seitweger (TPA), Paul Leitenmüller (Opinion Leaders Network), Walter Eichner und Georg Hampel (beide Beckhoff Automation), Michael Celeric (Salesianer), Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement), Erich Steinreiber (ISS Österreich), Oliver Krizek (Navax), Monika Sandberger (z.l.ö.), Harald M. Mayrhofer (easystaff), Andreas Gnesda (teamgnesda), Jasmin Rieser, Martina und Anna Pletzenauer (alle biologon), Rosemarie Aigner (NÖM), Martin Schermer (druck.at), Michael Watzdorf (Atradius), Christine Catasta, Martin Dirnbacher, Stefan Pletzer (Kitzbüheler Anzeiger), Christopher Estl (AfB gemeinnützige GmbH), Anton Santner (P8), Judit Klar (Miss Nail) sowie Klaus Hönigsberger (Herausgeber SBT Magazin).

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch zwei Unternehmen rezertifiziert. Konkret überreichte Monica Rintersbacher die Leitbetriebe Austria-Zertifikate an die Gastgeberin, die Bergbahn AG Kitzbühel (KitzSki) und an die Salesianer Miettex GmbH. Die Rezertifizierungen bestätige die nachhaltige und erfolgreiche Unternehmensentwicklung der beiden Leitbetriebe, so Rintersbacher.

LEADERSNET war in Kitzbühel dabei. Fotos sehen Sie in den Galerien hier und hier.

www.leitbetriebe.at

www.kitzski.at

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