Sauberkeit ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch nur wenige denken darüber nach, wer täglich dafür sorgt, dass Schulen, Büros oder öffentliche Einrichtungen sauber, sicher und hygienisch bleiben. Genau hier setzt das Schulprojekt "Momo & Fefe machen Schule" von STUTZIG & HACKER Hausbetreuung an. Das Ziel: Kindern schon früh Wertschätzung für die Reinigungsbranche und vor allem die Menschen dahinter zu vermitteln.
Entwickelt wurde das Projekt von Melanie Hacker-Halmetschlager, Geschäftsführerin von STUTZIG & HACKER. Die Idee entstand aus einer Beobachtung, die viele Generationen geprägt hat: Reinigung wird oft als Beruf dargestellt, den man nur dann ausübt, wenn man "nichts Besseres gelernt hat". Früher hat man oft den Satz gehört: "Wenn du nichts Gscheites lernst, musst du putzen gehen". Mit diesem Vorurteil möchte sie aufräumen.

© Wynn Florante
"In meiner Generation und auch bei älteren Menschen ist oft noch die Vorstellung verankert, dass Reinigung ein Beruf zweiter Klasse wäre. Dabei leisten Reinigungskräfte jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Ich möchte Kindern vermitteln, dass jede Arbeit, die unser Zusammenleben ermöglicht, Respekt verdient", erklärt Hacker-Halmetschlager.
Vom Malbuch zum Schulprojekt
Der Grundstein für "Momo & Fefe machen Schule" wurde bereits vor mehreren Jahren gelegt. Damals entstand zunächst ein Malbuch, in dem Reinigungskräfte als Held:innen des Alltags dargestellt wurden. Später folgte ein Klemmbaustein-Set rund um die Themen Reinigung und Hausbetreuung. Das aktuelle Schulprojekt ist nun der nächste Schritt, um Kindern die Bedeutung von Reinigung und gesellschaftlicher Verantwortung altersgerecht näherzubringen.
Herzstück des Projekts sind die Figuren Momo und Fefe, die die Schüler:innen durch interaktive Aufgaben, Experimente und praktische Übungen begleiten. Ergänzt wird das Konzept durch ein umfassendes Mitmachbuch, das Kindern ermöglicht, selbst zu forschen, zu reflektieren und aktiv mitzuarbeiten.

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Persönlich in den Klassen
Besonders wichtig ist den Initiatoren der direkte Kontakt zu den Kindern. Deshalb wird das Projekt nicht nur über Unterrichtsmaterialien vermittelt, sondern persönlich in den Schulen umgesetzt.
"Ich selbst gehe in die Klassen und arbeite gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern an den Inhalten. Unterstützt werde ich dabei von meinem Geschäftspartner Valentin Sicher aus Kärnten. Die Lehrer:innen sind selbstverständlich ebenfalls eingebunden und begleiten die Einheiten", erklärt Hacker-Halmetschlager.
Gleichzeitig wurde das Unterrichtsmaterial so gestaltet, dass Schulen das Projekt bei Bedarf auch eigenständig durchführen können. Das interaktive Mitmachbuch bietet dafür eine praxisnahe Grundlage.
Lernen durch Mitmachen
Das Projekt verbindet Theorie und Praxis. Die Kinder beschäftigen sich unter anderem mit Fragen wie: Was passiert, wenn eine Schule eine Woche lang nicht gereinigt wird? Warum gibt es unterschiedliche Reinigungstücher? Wie funktioniert Hygiene? Und welche Tätigkeiten übernimmt eine Reinigungskraft im Alltag?
Ein besonderer Bestandteil ist das gemeinsame Reinigen von Klassen- und Sanitärbereichen. Dadurch erleben die Schüler:innen unmittelbar, wie viel Arbeit hinter einer sauberen Umgebung steckt und welche
Bedeutung Teamarbeit dabei hat.

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Überraschend positives Feedback
Die Reaktionen der Kinder übertreffen bislang alle Erwartungen. "Das Feedback ist unglaublich positiv. Besonders überrascht hat mich, wie viele Kinder sich freiwillig gemeldet haben, um die Toiletten zu reinigen. Das zeigt, dass Berührungsängste oft erst später entstehen und Kinder viel offener auf diese Themen zugehen, als wir Erwachsenen manchmal glauben."
Genau darin sieht Hacker-Halmetschlager den langfristigen Wert des Projekts: "Man muss früh ein Samenkorn setzen. Nicht jedes Kind wird später in der Reinigungsbranche arbeiten. Aber wenn wir schon heute Bewusstsein schaffen, werden diese Kinder als Erwachsene jene Menschen wertschätzen, die täglich für Sauberkeit und Hygiene sorgen."
Ein Beitrag für mehr gesellschaftliche Wertschätzung
Mit "Momo & Fefe machen Schule" möchte STUTZIG & HACKER weit mehr als Wissen über Reinigung vermitteln. Das Projekt soll Kindern zeigen, dass hinter jedem sauberen Klassenzimmer, jedem gepflegten Gebäude und jeder hygienischen Umgebung Menschen stehen, deren Arbeit Anerkennung verdient. Damit leistet die Initiative einen wichtigen Beitrag zur Wertschätzung systemrelevanter Berufe und zu einem respektvollen gesellschaftlichen Miteinander.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Entgeltliche Einschaltung