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Wiener Eiswerkstatt feierte ihren ersten Geburtstag mit einer Klimt-Hommage

Weiße Schokolade, Erdbeeren und goldene Dekorelemente standen bei der "Vern-Eis-Sage" in Wien-Neubau im Mittelpunkt. Miloš Zivojinović und Raimund Saam präsentierten neben einer neuen Eissorte auch warme Küchlein für die kalte Jahreszeit.

Die Wiener Eiswerkstatt nahm ihr einjähriges Bestehen zum Anlass, Gustav Klimts Bildwelt in eine neue Eiskreation zu übersetzen. Konditormeister Miloš Zivojinović und Markenstratege Raimund Saam luden daher zur ersten "Vern-Eis-Sage" in ihren Eissalon in der Andreasgasse 7. Dort verkosteten die Gäste die Sorten "Hygieia", deren Zutaten und Gestaltung die Farben einer Klimt-Figur aufgreifen. Mit warmen "Secessions-Küchlein" stellte das Duo außerdem eine Ergänzung für die kommenden Wintermonate vor.

Dass der Jubiläumsabend einen Kunstbezug hatte, knüpft an das Konzept des Hauses an. Die Wiener Eiswerkstatt benennt ihre Sorten nach Werken der Wiener Moderne und verbindet diese mit unterschiedlichen Geschmackskombinationen. So treffen bei "Danaë" Nougat, Pistazienmarzipan und Bitterschokolade aufeinander, während "Apfelbaum" Zimt und Apfel mit Semmelbröseln und Strudelteig kombiniert. 

Klimts Farben geben der neuen Sorte ihre Gestaltung

Für die jüngste Kreation diente Klimts Darstellung der Hygieia als Inspiration. Die griechische Göttin der Gesundheit ist Teil seines Fakultätsbildes "Medizin". Ihre in Rot und Gold gehaltene Gestalt lieferte die optischen Anknüpfungspunkte für die neue Sorte.

Die Basis bilden laut den Gastgebern weiße Schokolade und hausgebackene weiße Schoko-Brownies. Eine eigens entwickelte Erdbeerzubereitung, ein sogenanntes Variegato, zieht rote Akzente durch das Eis. Goldene Dekorelemente nehmen die Ornamentik der Vorlage auf. Bei der Präsentation stellte Enya Rock die Figur in einem rot-goldenen Kostüm dar. Für ihr Make-up zeichnete sich Mariella Alexandra Chaparro verantwortlich. 

Warme Küchlein ergänzen das Winterangebot

Neben dem Eis wurden Varianten der "Secessions-Küchlein" serviert. Die warmen Desserts kombinieren Nougat, weiße Schokolade oder Pistazien mit Crumble und einem heißen, cremigen Kern. Ihre Bezeichnung führt den Kunstbezug des Sortiments fort und verweist auf die Wiener Secession, deren erster Präsident Gustav Klimt war.

Damit erweitert die Eiswerkstatt ihr Angebot für die kalte Jahreszeit. Nach Angaben des Unternehmens bleibt der Eissalon auch im Winter geöffnet. Die warmen Küchlein sollen das ganzjährig angebotene Eis ergänzen. 

Handwerk und Reifezeit prägen die Herstellung

Bei der Produktion setzt das Team nach eigenen Angaben auf im Haus geröstete Nüsse, selbst eingekochte Früchte und hausgebackene Komponenten. Zivojinović betont dabei auch die Zeit, die er den Grundmassen vor dem Frieren gibt. Vanille, Kakao und Beeren sollen sich während einer Reifephase geschmacklich mit den übrigen Zutaten verbinden. "Eis braucht Ruhe, denn gutes Eis muss reifen", sagt der Konditormeister. Für ihn gehört diese Phase ebenso zur Herstellung wie die Vorbereitung der einzelnen Zutaten.

Die Ergebnisse verkosteten beim Jubiläum auch Gäste aus Sport, Musik, Fernsehen und Schauspiel. Zu ihnen zählten unter anderem Profitänzer Herby Stanonik, Moderatorin Martina Kaiser, ehemaliger Tennisprofi Stefan Koubek sowie Model und Sängerin Beatrice Turin. Außerdem waren Cellistin Kathi Steininger, Chip&Dale-Frontman Thomas Fluch, Schauspielerin Fiona Ristl, Schauspielerin Nadja May, Produzent Klaus Biedermann, Sänger Leo Aberer, Kabarettist Andreas Ferner und Schauspieler Christoph Schlagenhaufen unter den Gästen. Im Zentrum des Abends stand damit ein Ausblick auf das zweite Jahr der Eiswerkstatt – mit einer neuen Sorte und warmen Desserts für die Wintermonate.

Einen Eindruck von den neuen Kreationen können Sie mittels Galerie gewinnen.

www.eiswerkstatt.at

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