Kick-off
AmCham startet EmpowerUs mit 50 Nachwuchstalenten

Mentoring und der Austausch über Branchengrenzen hinweg sollen die Teilnehmer:innen auf ihrem Karriereweg begleiten. Beim Auftakt in Wien ging es auch um die Bedeutung menschlichen Wissens in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt.

Die Amerikanische Handelskammer in Österreich (AmCham) hat am Mittwoch, 30. September, den Jahrgang 2026/27 ihres Talenteprogramms EmpowerUs eröffnet. An der Webster Vienna Private University kamen zum Auftakt nach Angaben der Kammer mehr als 100 Gäste zusammen. 50 Mitarbeiter:innen aus AmCham-Mitgliedsunternehmen nehmen am diesjährigen Programm teil, das Nachwuchskräfte bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen und miteinander vernetzen soll. 

Dafür setzt die Initiative auf zwei einander ergänzende Angebote. Im Rahmen von MentorUs begleiten erfahrene Führungspersönlichkeiten die Teilnehmer:innen bei ihren nächsten Karriereschritten. ConnectUs bietet wiederum interaktive Formate zu Leadership, Innovation und persönlicher Entwicklung. Diese sollen laut AmCham über die kommenden zwölf Monate stattfinden und den Austausch zwischen Beschäftigten unterschiedlicher Unternehmen und Branchen ermöglichen. 

"EmpowerUs steht für Austausch, Wachstum und Empowerment. Wir verbinden die Top-Talente über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg und fördern sie individuell auf ihren Karrierewegen", erklärt Marco Porak, Präsident der AmCham und Country General Manager von IBM Austria.

Menschliches Wissen als Wettbewerbsfaktor

Welche Fähigkeiten in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt gefragt sind, thematisierte Michael Lackner, Geschäftsführer von Dr. Sasse Facility Management in seiner Keynote. Er rückte dabei das Wissen über betriebliche Abläufe und den Umgang mit neuen Technologien in den Mittelpunkt. 

"Nicht der Roboter wird zum Wettbewerbsvorteil, sondern das Wissen der Menschen, die ihn richtig einsetzen. Repetitive Arbeit wird zunehmend automatisiert – und genau deshalb wird menschliches Prozesswissen zur entscheidenden Ressource der Zukunft", betonte Lackner. 

Damit erhielt die Frage nach beruflicher Weiterentwicklung beim Auftakt auch eine technologische Perspektive. Während das Programm individuelle Karriereschritte begleiten soll, verwies Lackner auf die Bedeutung jener Kenntnisse, die für den Einsatz automatisierter Systeme erforderlich sind. 

Austausch zwischen Österreich und den USA

Begrüßt wurden die Gäste und Teilnehmer:innen von Kami Witmer, stellvertretende Leiterin der US-Botschaft in Wien, und Gastgeber Samuel Schubert von der Webster Vienna Private University. Witmer stellte die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten in den Vordergrund. 

"USA und Österreich verbinden viele Unternehmen, die auf beiden Seiten des Atlantiks aktiv sind. Mit EmpowerUs stärken wir die künftigen Führungskräfte und zeigen vielfältige Perspektiven auf", erklärte sie. Mit dem Jahrgang 2026/27 geht die 2023 gestartete Initiative in ihr viertes Jahr. Der Auftakt bildet den Beginn der kommenden Mentoring- und Austauschformate für die neue Gruppe.

www.amcham.at

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