Innovation bei Berger Schinken
"Wir bringen alle an einen Tisch"

Mit seinem ersten pflanzlichen Schinken wagt sich Berger an die eigene Königsdisziplin. Die Neuheit zeigt, wie der niederösterreichische Schinkenspezialist Innovation versteht: das Kerngeschäft stärken, die Kategorie gezielt erweitern und dem Handel Produkte liefern, die neue Käufer ins Regal bringen.

Seit Ende September liegt er bei Billa Plus im Kühlregal: der erste pflanzliche Schinken von Berger. Nach dem Erfolg der pflanzlichen Rostbratwürstel Berg-Gaudi war der Schritt folgerichtig. Leicht gemacht hat sich das Unternehmen die Entwicklung trotzdem nicht. Lange wurden Rezepturen ausprobiert, verkostet und nachgeschärft. Das Ergebnis basiert auf Weizen- und Kartoffelprotein, schmeckt herzhaft und lässt sich kalt am Brot ebenso verwenden wie warm in der Küche. "Bei einem pflanzlichen Schinken von Berger erwarten die Leute Schinkenqualität. Deshalb haben wir uns die Zeit genommen, die es gebraucht hat. Auf den Markt kommt nur, was uns selbst überzeugt", sagt Geschäftsführer Rudolf Berger.

Ergänzung statt Ersatz

Fleisch verdrängen will Berger mit der pflanzlichen Linie nicht. Sie ist als zusätzliche Wahlmöglichkeit gedacht, für Haushalte, in denen längst nicht mehr alle gleich essen. Wer sich flexitarisch ernährt, findet die Alternative damit bei einer Marke, der er beim Schinken ohnehin vertraut. "An vielen Tischen sitzen heute Fleischliebhaber, Vegetarier, Veganer und Menschen, die einfach gern Neues probieren. Wir wollen, dass bei der Jause alle zugreifen können, egal wie sie sich ernähren", so Rudolf Berger.

Innovation im Kernsortiment

Neues entsteht bei Berger nicht nur am Rand des Sortiments, sondern auch mitten in der Traditionskategorie. Hauchfein Leichtschinken und Hauchfein Putenschinken sind besonders dünn geschnitten und locker in der Packung angerichtet. Das sorgt für ein zartes Mundgefühl und macht die Produkte schnell servierfertig, vom Frühstück bis zur Platte. Der Leichtschinken stammt zu 100 Prozent aus österreichischer Herkunft. Mit dem erfolgreichen High-Protein-Schinken greift Berger zudem die starke Nachfrage nach eiweißreichen Lebensmitteln auf. Mit 23 Prozent Eiweiß zeigt er, dass Schinken für diesen Trend von Natur aus beste Voraussetzungen mitbringt.

Weniger Material, voller Schutz

Ein weiteres Entwicklungsfeld ist die Verpackung. Im SB-Regal muss sie gleich mehrere Aufgaben erfüllen: wenig Material, gute Recyclingfähigkeit, sicherer Produktschutz und lange Haltbarkeit. Dank einer speziellen Legefalttechnik setzt Berger schon lange auf besonders kompakte Packungen und entwickelt diese im Sinne der Kreislaufwirtschaft weiter. Angesichts wachsender regulatorischer Vorgaben zur Recyclingfähigkeit ist das auch wirtschaftlich ein Muss. "Eine Verpackung ist dann nachhaltig, wenn sie mit möglichst wenig Material auskommt und das Produkt trotzdem so gut schützt, dass es gegessen und nicht weggeworfen wird", sagt Verkaufschefin Gaby Kritsch.

Was der Handel davon hat

Nicht jeder Trend wird bei Berger zum Produkt. Entscheidend ist, ob eine Idee zur Marke passt, einen echten Mehrwert bietet und langfristig trägt. Für den Handel zahlt sich diese Auswahl aus: High Protein, pflanzliche Alternativen und Convenience-Formate wie Hauchfein bilden aktuelle Konsumbedürfnisse innerhalb einer vertrauten Kategorie ab, schaffen neue Kaufanlässe und sprechen zusätzliche Zielgruppen an. "Im Regal zählt nicht die Zahl der Neuheiten, sondern ihre Wirkung. Eine gute Innovation bringt neue Käufer in die Kategorie und gibt den Stammkunden einen Grund, wiederzukommen", sagt Gaby Kritsch.

www.berger-schinken.at

 

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV