Fotos der Veranstaltung
Vorfinale der Schubertiaden zählte zahlreiche prominente Gäste

Ildikó Raimondi und Günter Haumer gestalteten gemeinsam mit den Philharmonia Schrammeln einen ausverkauften Konzertnachmittag. Unter den Besucher:innen waren Heinz Fischer, Thomas Hampson und Elisabeth Gürtler.

Eine Woche vor dem Saisonabschluss stand im Schubert Schloss Atzenbrugg noch einmal ein Konzert zwischen Kunstlied und Wiener Musik auf dem Programm. Bei "Eine Landpartie auf Schuberts Spuren" traten am Sonntag, dem 27. September, Kammersängerin Ildikó Raimondi und Bariton Günter Haumer gemeinsam mit den Philharmonia Schrammeln Wien auf. Der Nachmittag war ausverkauft. 

Neben Werken mit Bezug zu Franz Schubert umfasste das Programm auch Altwiener Lieder und Schrammelmusik. Raimondi und Haumer griffen beim Couplet "Mir is’s alles an’s" das Thema Geld mit humorvollen, auf den Anlass zugeschnittenen Zeilen auf. Zu den ruhigeren Momenten gehörte Raimondis Interpretation von "Das ist der Herr von Schubert". Die Philharmonia Schrammeln spielten zudem "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß in einer Bearbeitung von Heinz Hromada.

Persönlicher Moment zwischen Raimondi und Fischer

Zu den Gästen zählten der frühere Bundespräsident Heinz Fischer und seine Frau Margit. Als Raimondi während des Konzerts an ihre Ernennung zur Österreichischen Kammersängerin durch Fischer erinnerte, stand dieser laut der übermittelten Veranstaltungsinformation auf und umarmte sie. Raimondi führte Gäste außerdem persönlich durch das Schloss und das Schubert-Museum.

Im Publikum waren auch der Bariton Thomas Hampson mit Andrea Herberstein, Schauspielerin Maresa Hörbiger mit ihrem Sohn Manuel Witting, Elisabeth Gürtler, Unternehmerin Maria Rauch-Kallat, John-Harris-Geschäftsführer Ernst Minar sowie Atzenbruggs Bürgermeisterin Beate Jilch.

Bankhaus Spängler begeht Wiener Jubiläum

Das Bankhaus Spängler unterstützte das Konzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens seiner Wiener Niederlassung. Diese wurde 1996 im Churhaus am Stephansplatz eröffnet. Laut Bankhaus arbeiten dort heute 22 Mitarbeiter:innen. Unter den Gästen in Atzenbrugg waren Heinrich und Eva Spängler sowie Jakob Matuschka-Gablenz. Das Bankhaus selbst wurde 1828 gegründet – in jenem Jahr, in dem Franz Schubert starb. 

Nach dem Konzert lud Elisabeth Gürtler Künstler:innen und ausgewählte Gäste zu einem Empfang in die benachbarte Aumühle. Der musikalische Schlusspunkt der Schubertiaden 2026 steht noch bevor: Am 4. Oktober ist im Schubert Schloss Atzenbrugg "Orgel trifft Volksmusik" mit dem Familiengesang Knöpfl geplant. Das Konzert entsteht in Kooperation mit der Volkskultur Niederösterreich.

Einen Eindruck vom musikalischen Event können Sie mittels Galerie gewinnen.

www.schubertschloss.at

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