Insolvenzverfahren eröffnet
Alteingesessener Installateurbetrieb schlittert in Millionenpleite

| Redaktion 
| 29.09.2026

Als Insolvenzgründe werden die schwierige Entwicklung der Bauwirtschaft, ein deutlicher Rückgang der Neubauprojekte, gestiegene Personal- und Finanzierungskosten sowie erhebliche Materialpreissteigerungen angegeben.

Über das Vermögen der Trieb & Kreimer GmbH & Co KG mit Sitz in Weiz wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das bestätigte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV). Der Installationsbetrieb beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter:innen.

Nach Angaben der Antragstellerin sind 61 Gläubiger:innen betroffen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 1,07 Millionen Euro. Zur Insolvenzverwalterin wurde die Kanzlei Kapp & Partner Rechtsanwälte GmbH bestellt, vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Kirchmeier. 

Betrieb soll fortgeführt werden

Das Unternehmen strebt laut AKV eine Fortführung und den Erhalt der Arbeitsplätze an. Vorgesehen ist ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren nach rechtskräftiger Annahme. Ob der Plan angenommen und erfüllt werden kann, ist derzeit offen. Auch die vorhandenen Vermögenswerte – darunter Kundenforderungen, Fahrzeuge, Maschinen und Lagerbestände – müssen laut AKV noch bewertet werden. 

Als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit nennt die Antragstellerin den Rückgang von Neubauprojekten, gestiegene Personal-, Finanzierungs- und Materialkosten sowie verlängerte Zahlungsziele und Ausfälle einzelner Auftraggeber.

www.akv.at

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