Von Gault&Millau
Genussmesse 2026 verband Spitzenküche und junge Kollektive

Rund 110 Köch:innen und 40 Weingüter präsentierten sich zwei Tage lang in der Ottakringer Brauerei. Neben bekannten Namen der heimischen Gastronomie bekamen auch mobile und projektbezogene Küchenkonzepte Raum.

Am 12. und 13. September wurde die Ottakringer Brauerei, initiiert durch Gault&Millau, bereits zum dritten Mal zum Treffpunkt der österreichischen Gastronomie- und Weinszene. Im Mittelpunkt der Genussmesse stand, wie es der Name schon vermuten lässt, die Kulinarik in all ihren Facetten. Dafür bereiteten 110 Köch:innen kleine Gerichte für das Publikum zu. Dazu kamen etwa 40 Weingüter sowie Produzent:innen und weitere Aussteller:innen. 

Bekannte Küchenchef:innen trafen auf neue Konzepte

Das Programm, das rund 2.000 Gäste am Tag zählte, versammelte zahlreiche Gastronom:innen, die im Guide der Veranstalter:innen Karl und Martina Hohenlohe mit Hauben ausgezeichnet sind. Vertreten waren unter anderem Konstantin Filippou, Andreas Döllerer, Hannes Müller, Paul Ivić, Vitus Winkler, Lukas Nagl, Parvin Razavi und Clara Aue

Daneben präsentierten sich Projekte, die nicht dem klassischen Modell eines dauerhaft betriebenen Restaurants folgen – wie etwa Freid&Speissi, Estúdio Schumi, frischertisch und Rosa & Marie. Sie ergänzten das von etablierten Restaurants geprägte Programm um temporäre und stärker projektbezogene Zugänge. Die angebotenen Kostproben reichten von Wagyu Katsu Sando und gebackenem Gluasch bis zu Sellerie am Spieß und Bio-Wollschweinfilet mit Guanciale. An einer Station wurde Thunfisch vor dem Publikum zerlegt. Die Auswahl umfasste damit Fleisch- und Fischgerichte ebenso wie vegetarische Speisen. In der Showküche wurden zudem Gerichte zubereitet und einzelne Arbeitsschritte vorgeführt. 

Wein aus mehreren österreichischen Regionen

Rund 40 Weingüter stellten Weine, Sekt und weitere Produkte vor. Die Auswahl reichte von größeren, etablierten Betrieben bis zu jüngeren Winzer:innen. Zu den teilnehmenden Weingütern gehörten unter anderem Bründlmayer, Jurtschitsch, Gernot und Heike Heinrich, Schloss Gobelsburg, Feiler-Artinger, Umathum, Hannes Reeh und Wieninger.next. Auch das Female Wine Collective war bei der Genussmesse vertreten. Das Netzwerk will Winzerinnen und andere Frauen aus der Weinbranche sichtbarer machen. 

Ergänzt wurde das Weinangebot durch Bier, Cocktails und Spirituosen. Alkoholfreie Getränke bot unter anderem der Obsthof Retter an, Edelbrände kamen beispielsweise von der Privatbrennerei Hämmerle.

Regionale Lebensmittel und Naturweine

Außerdem präsentierten zehn Betriebe der AMA Genuss Region Erzeugnisse aus regionaler Lebensmittelproduktion. Das Spektrum umfasste unterschiedliche handwerklich hergestellte Produkte aus österreichischen Regionen. 

In der von der Redaktion zusammengestellten Gault&Millau-Area trafen wiederum unterschiedliche Genussstationen aufeinander. Die Krawall-Bar mixte Cocktails, Grieskirchner schenkte Bier aus und KPC bereitete vor Ort Pizza zu. Süßes kam von Leni Chocolates und der Zuckerlwerkstatt. An der Weinbar konnten die Besucher:innen zudem sechs Naturwein-Empfehlungen der Redaktion verkosten. Ergänzt wurde das Angebot durch Kappen und T-Shirts von Gault&Millau.

Partner sichern Küchen und Warenversorgung

Die Durchführung der Messe stützte sich auf mehrere Unternehmenspartnerschaften. Der oberösterreichische Küchenhersteller Lohberger stellte die Kochstationen zur Verfügung. Transgourmet Österreich versorgte die teilnehmenden Köch:innen nach Angaben der Veranstalter:innen mit Lebensmitteln und betrieb zugleich eine eigene Station. Weitere Unternehmen präsentierten Brot, Käse, Süßwaren, Getränke und andere Produkte. 

www.gaultmillau.at

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