Fotos vom Event in Salzburg
IV-Festspielempfang brachte Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen

Rund 360 Gäste folgten der Einladung der Industriellenvereinigung Salzburg und der Salzburger Festspiele auf den Mönchsberg. Neben Networking standen auch der Wirtschaftsstandort und die Bedeutung der Kultur für die Mozartstadt im Mittelpunkt.

Die Industriellenvereinigung (IV) Salzburg lud am Freitag, dem 7. August, zu ihrem traditionellen Festspielempfang auf die Mönchsbergterrasse des M32. Im Vorfeld der Oper "Ariadne auf Naxos" begrüßte der neue IV-Salzburg-Präsident Andreas Wimmer gemeinsam mit IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte rund 360 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Unter ihnen waren Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Festspielpräsidentin Kristina Hammer sowie Künstler:innen aus "Jedermann" und "Faust".

Wimmer fordert Mut zur Veränderung

Inhaltlich stellte Wimmer die Gemeinsamkeiten von Industrie und Kultur in den Mittelpunkt. Beide würden für Exzellenz, Präzision und internationale Strahlkraft stehen. Während die Festspiele Salzburgs kulturellen Ruf international stärkten, würden die heimischen Industriebetriebe für Innovationskraft, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit sorgen.

Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation betonte Wimmer: "Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten braucht es daher den Willen zur Veränderung – sowohl in den Unternehmen als auch in den politischen Rahmenbedingungen." Die Salzburger Industrie mit ihren tausenden Beschäftigten bilde ein wesentliches Fundament für Wohlstand und Zukunft des Landes. Die IV Salzburg wolle sich deshalb weiterhin als parteiunabhängige Stimme für einen wettbewerbsfähigen Standort einsetzen.

Festspiele als Wirtschafts- und Standortfaktor

Hammer verwies auf die seit mehr als einem Jahrhundert bestehende Verbindung zwischen den Salzburger Festspielen und der heimischen Wirtschaft. Kulturelle Exzellenz und wirtschaftliche Stärke würden sich gegenseitig beflügeln. Zugleich seien die Festspiele nicht nur ein Ort herausragender Kunst, sondern auch ein bedeutender Wirtschafts- und Standortfaktor. Laut Hammer würden sie jährlich rund 250 Millionen Euro Wertschöpfung für Österreich generieren und beinahe 3.000 Vollzeitarbeitsplätze sichern. "Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, dass Kultur und Wirtschaft aus derselben Haltung entstehen – aus dem Mut, Zukunft zu gestalten", sagte die Festspielpräsidentin.

Landeshauptfrau setzt auf Entbürokratisierung

Edtstadler hob die Vielfalt der Salzburger Industrie hervor, die von Elektronik über Medizintechnik bis zum Maschinenbau reiche. Um den Wirtschaftsstandort langfristig abzusichern, müssten die Bedürfnisse und Herausforderungen der Betriebe konsequent berücksichtigt werden. "Deshalb habe ich in der Landesverwaltung eine Task Force Entbürokratisierung eingesetzt, damit unser Bundesland wettbewerbsfähig bleibt und Unternehmen weiter investieren können", erklärte die Landeshauptfrau.

Zahlreiche Vertreter:innen der Wirtschaft

Aus dem Präsidium der IV Salzburg nahmen Marianne Kusejko (Sigmatek), Peter Malata (W&H Dentalwerk), Andreas Klauser (Palfinger) und Adrian Geislinger (Geislinger) teil. Ebenfalls unter den Gästen waren Lukas Crepaz (Kaufmännischer Direktor Salzburger Festspiele), Alexandra Bichlmayer (Bosch Industriekessel), Erich Egger (Schmittenhöhebahn), Bettina Ganghofer (Salzburger Flughafen), Sepp Schellhorn (Staatssekretär), Werner Gangl (Sony DADC), Rudolf und Franziskus Weinberger (ESW), Claus Graggaber (Salzburger Sparkasse), Johannes Hörl (Grohag), Ferdinand Wegscheider (Journalist, Medientrainer & Moderator) und Florian Iro (Werner & Mertz).

Der gemeinsame Empfang von IV Salzburg und Salzburger Festspielen bildete damit auch 2026 einen Treffpunkt für führende Vertreter:innen aus Industrie, Politik und Kultur und verband den gesellschaftlichen Auftakt zum Festspielabend mit aktuellen wirtschaftspolitischen Themen.

LEADERSNET war bei der Veranstaltung. Fotos sehen Sie in unserer Galerie.

www.salzburg.iv.at

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