ecoplus zieht Bilanz
32 neue Unternehmensprojekte stärken den Wirtschaftsstandort Niederösterreich

| Redaktion 
| 02.08.2026

Die von ecoplus begleiteten Projekte reichen von Raumfahrt und Bahntechnik bis hin zu Agrartechnologie und Metallverarbeitung.

Die Wirtschaftsagentur ecoplus hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 32 Betriebsansiedlungen und Standorterweiterungen begleitet. Damit seien in Niederösterreich 957 Arbeitsplätze geschaffen oder abgesichert worden. Die Projekte erstrecken sich über unterschiedliche Branchen, von der Raumfahrt über die Bahntechnik bis zur Landwirtschafts- und Metalltechnik.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstreicht die Bedeutung der Investitionen für den Wirtschaftsstandort: "Jeder neue Betriebsstandort und jede Erweiterung eines bestehenden Unternehmens bedeutet mehr Arbeitsplätze, mehr Wertschöpfung und neue Chancen für unsere Regionen." Das Ergebnis zeige, dass Niederösterreich auch unter herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein attraktiver Unternehmensstandort bleibe. Gemeinsam mit ecoplus arbeite das Land daran, Unternehmen bestmögliche Voraussetzungen für Investitionen und nachhaltiges Wachstum zu bieten.

Projekte aus Zukunftsbranchen

Zu den Neuansiedlungen zählt die Beyond Gravity Austria GmbH in Berndorf. Das Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für Satelliten und Raumfahrtmissionen. Der Standort ist auf thermische Isolationssysteme für die Raumfahrt spezialisiert.

In Leopoldsdorf im Marchfeld betreibt die Stadler Austria GmbH ein Service- und Instandhaltungszentrum für Schienenfahrzeuge. Dort werden Züge in Betrieb genommen, geprüft, zugelassen und gewartet.

Auch die Ansiedlung der Ensemo GmbH in St. Pölten wurde von ecoplus begleitet. Das niederösterreichische AgriTech-Startup entwickelt innovative Methoden zur Saatgutentwicklung, die eine nachhaltigere Landwirtschaft ermöglichen sollen.

Mit der Fuchs Metalltechnik GmbH investiert zudem ein Unternehmen der Metallverarbeitung in Niederösterreich. In Opponitz entsteht derzeit ein neuer Produktionsstandort mit Schwerpunkt Drahtbiegetechnik, durch den die Fertigungskapazitäten erweitert und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

Wirtschaftsparks entwickeln sich weiter

Auch in den ecoplus-Wirtschaftsparks wurden mehrere Projekte umgesetzt. Im IZ NÖ-Süd modernisiert und erweitert die R Group ihr Headquarter samt Logistikzentrum. Das Unternehmen gilt als größter Betrieb des Wirtschaftsparks und als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.

Für die Rhomberg Sersa Rail GmbH wurde der bestehende Standort im IZ NÖ-Süd erweitert und modernisiert. Das international tätige Unternehmen ist auf den Bau, die Instandhaltung und die Modernisierung von Schieneninfrastruktur spezialisiert. Im Wirtschaftspark Wolkersdorf eröffnete außerdem die Autohero Österreich GmbH einen neuen Standort.

Mehr als 25.000 Beschäftigte in 16 Wirtschaftsparks

Derzeit ist ecoplus an 16 Wirtschaftsparks in Niederösterreich beteiligt beziehungsweise betreibt diese. "Rund 1.050 Unternehmen mit etwa 25.380 Beschäftigten haben hier ihren Standort. Durch die laufende Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsparks bieten wir attraktive Bedingungen für Unternehmenswachstum und wirtschaftlichen Erfolg", sagen ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki und Prokurist Bernhard Ebner.

www.ecoplus.at

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