Erneuertes Zementportfolio
Holcim Österreich treibt klimafreundliches Bauen voran

Das Unternehmen hat seine Umweltproduktdeklarationen für Zemente und Betonzusatzstoffe aktualisiert und damit die CO₂-Bilanz seines gesamten Bindemittelportfolios verbessert.

Holcim Österreich hat die Umweltproduktdeklaration (EPDs) für sein gesamtes Portfolio an Zementen und Betonzusatzstoffen erneuert. Damit werden die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte erstmals umfassend und transparent sichtbar gemacht, so das Unternehmen. 

Die EPDs gelten als unabhängige, geprüfte Grundlage zur Bewertung der Umweltwirkungen von Baustoffen über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Deutliche Reduktion des CO₂ Fußabdrucks

Im Zuge der Aktualisierung konnte Holcim Österreich laut eigenen Angaben den durchschnittlichen Wert des Global Warnung Potential (GWP) des gesamten Portfolios um mehr als 17 Prozent senken. 

Besonders hervorzuheben seien die CEM II/C-Zemente, die mit einem GWP von deutlich unter 300 Kilogramm CO₂ pro Tonne neue Maßstäbe am österreichischen Markt setzen sollen.

Investitionen in Produktion und Kreislaufwirtschaft

Die Verbesserungen seien das Ergebnis gezielter Investitionen in die Produktionsstandorte Mannersdorf und Retznei. Ein zentraler Hebel sei die stärkere Nutzung von Kreislaufwirtschaft, alternativen Rohstoffen und Ersatzbrennstoffen sowie erneuerbarer Energie.

Im Jahr 2025 wurden laut Holcim mehr als 400.000 Tonnen Baurestmassen wiederverwertet und in der Zement- und Klinkerproduktion eingesetzt, statt deponiert zu werden.

Grundlage für CO₂ optimiertes Bauen

CO₂-reduzierte Zemente würden die Basis für ein klimafreundlicheres Bauen mit Beton bilden. Besonders deutlich sei dies bei der ECOPlanet-Produktlinie, die den CO₂-Fußabdruck im Vergleich zur Branchenreferenz um mindestens 30 Prozent reduzieren soll.

Diese Produkte würden zudem einen Beitrag zur Erfüllung der EU-Taxonomie-Vorgaben leisten und nachhaltige Bauprojekte auf regulatorischer Ebene unterstützen.

Mehr Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Die aktualisierten EPDs würde Vorteile für unterschiedliche Akteure im Bauwesen bieten. Für Kund:innen fließen die verbesserten CO₂-Daten direkt in die Bilanz ihrer eigenen Produkte ein und stehen für weiterführende Ökobilanzen zur Verfügung.

Planer:innen und Architekt:innen erhalten dadurch präzisere Datengrundlagen für Gebäudeökobilanzen, während Bauherr:innen und Investor:innen von verbesserten ESG-Kennzahlen und geringeren Risiken profitieren sollen, so Holcim.

Auch die öffentliche Hand kann die Daten im Kontext neuer EU-Vorgaben zur Lebenszyklusbetrachtung von Gebäuden nutzen.

Beitrag zur Klimaneutralität

Holcim Österreich sieht die Weiterentwicklung CO₂-optimierter Produkte als zentralen Bestandteil der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie. Ziel sei es, den CO₂-Fußabdruck weiter zu senken und die Bauwirtschaft mit verlässlichen Daten auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.

"Unsere neuen EPDs zeigen schwarz auf weiß: Dekarbonisierung ist bei Holcim keine Absichtserklärung, sondern gelebter Alltag. Durch den unermüdlichen Einsatz unserer Teams und echte Innovationen in der Kreislaufwirtschaft geben wir den Fortschritt direkt an unsere Kund:innen und die gesamte Bauwirtschaft weiter", sagt Gernot Tritthart, Head of Commercial, Holcim (Österreich) GmbH

www.holcim.at

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