Strategische Ergänzung
fritz-kola nutzt Aludose für Glas-Verbotszonen

Ab Juni 2026 bringt der Hamburger Getränkehersteller zwei Sorten in der 0,33l-Dose auf den österreichischen Markt.

Die fritz-kulturgüter GmbH wurde 2002 von zwei Studenten in Hamburg gegründet, mit dem Ziel, eine unabhängig produzierte Kola als Alternative zu den großen Marktführern zu etablieren. Neben dem Fokus auf Geschmack und einem markanten Markenimage positioniert sich das Unternehmen seit jeher stark über ökologische Werte. So fördert fritz-kola etwa lokale Abfüllungen zur Verkürzung von Transportwegen und setzt traditionell auf ein konsequentes Glasmehrwegsystem.

Um allerdings den Bereichen Events, Festivals oder dort, wo Glas nicht eingesetzt werden kann, gerecht zu werden, erweiterte die Marke nun ihre Strategie und ergänzte das Sortiment in Österreich im Juni erstmals um eine 0,33l-Dosenlösung

fritz-kola goes Dose

Somit sind seit Mitte Juni zwei Sorten fritz-cola in der Dose erhältlich: zum einen fritz-kola original und zum anderen fritz-kola super zero. Die Dose soll durch ihr geringes Gewicht sowie ihre Bruchsicherheit punkten und ein einfaches Handling entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen. Sie sei laut fritz-kola keine Abkehr vom Glasmehrweg, sondern eine Ergänzung, um sämtliche Stärken auszuspielen.

Pfand-Siegeszug in Österreich

Österreichs heimisches Mehrwegsystem ist historisch gewachsen und wurde 2025 um ein Einwegpfandsystem auf Getränkedosen ergänzt. Bereits im ersten Jahr der Einführung liegt die Rücklaufquote bei über 81 Prozent (Quelle: EWP, Jahresbilanz 2025). EU-weit wird eine Quote von 90 Prozent angestrebt. 

"Die Dose ist in Österreich nicht mehr als klassisches Wegwerfprodukt konzipiert, sondern Teil eines funktionierenden Kreislaufes. Sie ist leicht im Transport und kann effektiv recycelt werden. Deshalb haben wir die Situation neu bewertet und ergänzen unsere Mehrwegglasflaschen um Dosen – überall dort, wo sie ihre Stärken ausspielen kann", erklärt Florian Weins, Geschäftsführer von fritz-kola. 

fritz-kola setzt seit der Gründung auf Mehrweg. Um Glasmehrweg als beste Lösung zu sichern, investiert das Unternehmen kontinuierlich in die Infrastruktur – wie zuletzt in moderne Anlagen bei Frankenbrunnen und einem Abfüllpartner in Belgien. Für eine lückenlose Rückgabe fordert fritz-kola jedoch ein EU-weit einheitliches Pfandsystem. Das Vorbild Österreich zeigt, wie es geht: Durch die Stärkung des Mehrwegpfands auf 20 Cent ist die Rückgabequote hoch, was Handel und Gastronomie Planungssicherheit gibt. Innerhalb solcher funktionierenden Wertstoffkreisläufe nutzt fritz-kola nun auch die Aluminiumdose als ergänzende Verpackungsform.

www.fritz-kola.com

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