Tchibo-Offensive
Mini-Kapselmaschine trifft auf erstes Kaffeebohnen-Pfandsystem

Tchibo präsentiert im Juni gleich zwei Neuerungen für Kaffeetrinker:innen. Neben der kompakten Kapselmaschine "Qbo One" startet in Wien und Graz ein neues Mehrweg-Pfandsystem für lose Kaffeebohnen, das Verpackungsmüll reduzieren soll.

Der österreichische Kaffeemarkt steht im Juni im Zeichen von Produkt- und System-Innovationen. Der Kaffeeröster Tchibo setzt dabei zeitgleich auf zwei unterschiedliche Trends. Zum einen die fortschreitende Miniaturisierung bei Kaffeemaschinen für zu Hause und zum anderen das wachsende Bedürfnis nach Nachhaltigkeit im Supermarktregal. Mit der Markteinführung der kompakten Kapselmaschine "Qbo One" und dem Start eines ersten Mehrweg-Pfandsystems für lose Kaffeebohnen in Wien und Graz will das Unternehmen sowohl Design-Liebhaber:innen als auch umweltbewusste Konsument:innen ansprechen.

Kleine Maschine, große Wirkung

Der jüngste Zuwachs der Qbo-Range, die "Qbo One", ist nur 24 Zentimeter hoch und 10,5 Zentimeter breit, weswegen sie die kompakteste Maschine aus dem Hause Tchibo darstellt. Sie hat einen hochwertigen Look – mit Chromelementen und einer matten Oberflächenstruktur in Cord-Optik. Trotz ihres handlichen Formats ist sie mit der patentierten PressBrew-Technologie ausgestattet, durch die die Würfel während des Brühvorgangs angepresst werden, wie es die:der Barista mit dem Kaffeepulver macht. 

Darüber hinaus stecken kostbare und wiederverwendbare Rohstoffe in jede Qbo-Kapsel. Und auch die Kapseln selbst bestehen aus 70 Prozent nachwachsenden Rohstoffen der zweiten Generation. Im Recyclingsackerl gesammelt können sie in allen Tchibo Filialen in ganz Österreich zurückgegeben und damit in den Recycling-Kreislauf zugeführt werden. Laut Tchibo werden alle Komponenten der Kaffeekapseln getrennt und für die Wiederverwertung aufbereitet – das Kaffeesubstrat zur Stromgewinnung und der Kunststoff für die Herstellung neuer Produkte. 

Mehrweg-Pfandsystem für losen Bohnenkaffee

Zudem startet Tchibo gemeinsam mit dem Mehrweg-Spezialisten circolution ein neues Pilotprojekt in Wien und in Graz (30 Wiener und drei Grazer Filialen). Kund:innen können dabei Kaffeebohnen direkt in wiederverwertbare Pfanddosen abfüllen lassen, entweder in der 250-Gramm- oder 500-Gramm-Größe, und zahlen eine Pfandgebühr von vier Euro (drei Euro für die Dose, einen Euro für den Deckel). Dieser Pfand wird bei Rückgabe in jeder teilnehmenden Filiale rückerstattet. Die Dosen werden gereinigt und wieder in den Kreislauf gebracht. 

Wer das Mehrwegsystem nutzt, sammelt mit der TchiboCard schließlich 30 TreueBohnen im Gegenwert von 30 Cent. "Wir wollen nachhaltiges Verhalten nicht nur ermöglichen, sondern auch motivieren, mitzumachen", erklärt Paul Unterluggauer, Geschäftsführer Tchibo Österreich. "Die Mehrwegdose macht Kreislaufwirtschaft im Alltag konkret erlebbar – ohne Aufwand für unsere Kund:innen."

Bisher konnten Kund:innen Bohnenkaffee in mitgebrachten Gefäßen oder vor Ort gekauften Kaffeedosen abfüllen lassen. Mit der Einführung einer Pfand-Mehrwegdose entfällt die Notwendigkeit, eine eigene Dose mitzubringen, was auch spontane Einkäufe ohne Verpackungsmüll ermöglicht. "Nach unseren Erfahrungen mit Mehrwegbechern im Coffee-to-go-Bereich war die Kaffeebohne der nächste Schritt", so Unterluggauer. "Gemeinsam mit circolution haben wir ein System entwickelt, das sich in die bestehenden Abläufe für Kund:innen und Mitarbeiter:innen einfügt."

www.tchibo.at

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