NXG-Netzwerk
Wie junge Kulturbegeisterte die Salzburger Festspiele beleben

Das internationale Netzwerk NXG verbindet junge Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur abseits der digitalen Welt. Durch direkten Dialog und exklusive Einblicke soll eine neue Form der Kulturförderung entstehen.

Die permanente digitale Verfügbarkeit verstärkt auch die Sehnsucht nach echten, nicht-digitalisierbaren Emotionen. Kunst und Kultur erleben daher eine Renaissance als Orte realer Begegnungen. Das junge Netzwerk NXG greift diese Entwicklung in Salzburg auf und nutzt den Trend, um neue Zugänge zu schaffen. PR-Unternehmer und NXG-Vorsitzender Christian Renner erklärt den Erfolg des Formats so: "Je digitaler unsere Welt wird, desto wertvoller werden echte persönliche Begegnungen. Kultur schafft genau diese Räume, in denen Menschen wieder wirklich zusammenkommen."

Über 250 Persönlichkeiten

Das internationale Netzwerk, das von Renner und Ulrike Köstinger geleitet wird, umfasst über 250 Persönlichkeiten zwischen 25 und 45 Jahren aus Kultur, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche mit Künstler:innen, exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Salzburger Festspiele, Networking-Formate sowie gemeinsame Opern-, Konzert- und Schauspielabende. "Die Menschen erinnern sich nicht nur an die Aufführung, sondern an die Begegnungen danach. Genau darin liegt die wahre Kraft von Kultur", so Renner. 

5. Sommerfest Ende Juli

Ende Juli 2026 findet zudem das inzwischen fünfte NXG-Sommerfest (LEADERSNET berichtete) auf der Salzburger Steinterrasse statt. Rund 300 geladene Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft werden erwartet.

Kulturförderung greift für Renner allerdings weiter als Netzwerke oder Events. Wichtig ist ihm, die Salzburger Festspiele wirtschaftlich und kulturell nachhaltig zu stärken. Renner bezeichnet sie als "Herz Salzburgs" und weltweiten Tourismusmotor, der jährlich rund 250 Millionen Euro Wertschöpfung erzielt. Deshalb sieht Renner im Projekt Festspielbezirk 2030 einen zentralen Hebel. "Es geht darum, einen internationalen Hochleistungsstandort für kommende Generationen zu sichern. Wenn wir aufhören, in Qualität zu investieren, verlieren wir langfristig genau jene internationale Relevanz, für die Salzburg weltweit steht." Kultur habe laut ihm zudem eine neue gesellschaftliche Aufgabe: "Kultur war noch nie so wichtig wie in einer Zeit, in der echte Begegnungen immer seltener werden."

www.jedermannbrauchtfreunde.at

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