Mit Sverak Advisory machte sich Peter Sverak im Herbst 2025 erneut als Berater selbstständig (LEADERSNET berichtete u.a. hier). Rund ein Jahr später ergänzt er sein bisheriges Angebot in den Bereichen strategische Kommunikation, Public Affairs und Beratung von Führungskräften um ein weiteres Geschäftsfeld. Unter dem Motto "Zukunft ist kein Update" widmet er sich künftig verstärkt den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf unternehmerische Entscheidungen, Organisationsstrukturen und bestehende Geschäftsmodelle.
Erfahrung aus Wirtschaft und Politik
Der Schritt in die KI-Strategieberatung baut auf Sveraks bisherigem beruflichen Werdegang auf. Bereits 2010 gründete er die Kommunikationsagentur purpur communication. Anschließend übernahm er verschiedene politische Führungsaufgaben und fungierte zuletzt als Landesgeschäftsführer der Wiener Volkspartei. Insgesamt verfügt er über mehr als 15 Jahre Erfahrung in unternehmerischen, politischen und beratenden Funktionen.
Seit der Gründung von Sverak Advisory konzentriert sich Sverak insbesondere auf Fragestellungen, bei denen wirtschaftliche Zielsetzungen, öffentliche Wahrnehmung und institutionelle Verantwortung zusammenkommen. Neben der strategischen Positionierung von Organisationen gehört auch die persönliche Beratung von Entscheidungsträger:innen auf C-Level-Ebene zu seinem Tätigkeitsbereich. Zu seinen Kund:innen zählt unter anderem die Österreichische Notariatskammer.
Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand
Mit der Erweiterung seines Portfolios möchte Sverak vor allem Eigentümer:innen, Geschäftsführer:innen und Managementteams ansprechen. Im Vordergrund stehe die Frage, wie sich Unternehmen angesichts der technologischen Entwicklung langfristig aufstellen müssen.
Die bloße Automatisierung oder Beschleunigung vorhandener Prozesse sei aus seiner Sicht nicht ausreichend. Vielmehr müssten sich Verantwortliche damit beschäftigen, ob ihre derzeitigen Geschäftsmodelle auch in einigen Jahren noch wettbewerbsfähig seien.
"Wer Künstliche Intelligenz ausschließlich dazu nutzt, bestehende Abläufe effizienter zu machen, greift zu kurz. Wir müssen uns vielmehr fragen, ob das Geschäftsmodell, das wir gerade optimieren, in drei oder fünf Jahren überhaupt noch dieselbe Bedeutung haben wird", so Sverak.
Dass er KI vor allem als strategisches Managementthema betrachtet, machte der Berater bereits im Juni 2025 deutlich. In seinem LEADERSNET-Gastkommentar "Stabilität im Wandel – Warum KI Chefsache ist" beschäftigte er sich mit der Verantwortung der Unternehmensführung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Demnach dürfe die Auseinandersetzung mit der Technologie nicht ausschließlich den IT-Abteilungen überlassen werden.
Strategische Ausrichtung statt technischer Umsetzung
Diese Überlegungen sollen nun in das erweiterte Angebot von Sverak Advisory einfließen. Sverak will Unternehmen dabei begleiten, ihre bisherigen Geschäftsmodelle zu hinterfragen, neue Wettbewerbsmöglichkeiten zu erkennen und die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen für Veränderungen zu schaffen.
Die konkrete Einführung und technische Umsetzung von KI-Systemen sind hingegen nicht Bestandteil seiner Beratungsleistungen. Seine Tätigkeit setzt vielmehr bei der strategischen Orientierung und den daraus resultierenden Entscheidungen an. "Technologie kann man einkaufen. Strategische Klarheit, unternehmerischen Mut und die Fähigkeit einer Organisation, sich neu auszurichten, nicht", betont Sverak.
Zeitfenster für Entscheidungen
Nach Einschätzung des Strategieberaters wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, sich frühzeitig mit möglichen Veränderungen durch Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen. Wer entsprechende Entwicklungen zu lange außer Acht lasse, könnte künftig in eine Situation geraten, in der nur noch auf bereits geschaffene Rahmenbedingungen reagiert werden könne.
Dabei spreche er sich nicht für überstürzte Maßnahmen aus. Entscheidend sei vielmehr, rechtzeitig die richtigen strategischen Fragen zu stellen und daraus langfristige Entscheidungen abzuleiten.
"Niemand muss morgen sein gesamtes Unternehmen neu erfinden. Aber die nächsten drei bis fünf Jahre werden darüber entscheiden, wer seine Zukunft selbst gestaltet und wer zum Getriebenen dieser Entwicklung wird", so der Berater.
Mit dem neuen Schwerpunkt entwickelt Sverak seine Beratung somit über die bisherige Kommunikations- und Positionierungsarbeit hinaus weiter. Künftig sollen auch grundlegende Veränderungen in der Unternehmensführung, der Organisation und der wirtschaftlichen Ausrichtung stärker berücksichtigt werden.
Für Sverak hängt der erfolgreiche Umgang mit KI daher nicht in erster Linie von der Anzahl eingesetzter Anwendungen ab. Maßgeblich sei vielmehr, ob Unternehmen die Tragweite der Entwicklung erkennen und ihre strategischen Entscheidungen entsprechend ausrichten.
"Die entscheidende Frage ist nicht, wer die meisten KI-Anwendungen installiert. Sie ist, wer früh genug versteht, was sich grundsätzlich verändern muss, und daraus Konsequenzen zieht. Zukunft ist kein Update. Sie ist eine Führungsentscheidung", sagte Sverak.
www.sverak-advisory.eu
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