Standort mit 44 Unternehmen
CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn feiert sein 25-jähriges Bestehen

Aus einer ehemaligen Reifenteststrecke entstand ein moderner Unternehmensstandort. Heute sind dort 44 Betriebe angesiedelt, die rund 1.390 Arbeitsplätze bieten.

Der CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn blickt auf 25 Jahre Standortentwicklung zurück. Wo sich einst eine Reifenteststrecke befand, entstand im Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte ein Wirtschaftspark für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Sein 25-jähriges Bestehen wurde kürzlich mit einer Festveranstaltung begangen.  

Arbeitsplätze und Wertschöpfung 

Zu den Gästen zählten NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Kottingbrunns Bürgermeister Christian Macho und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Neben einem Rückblick auf die bisherige Entwicklung standen auch die Perspektiven für die kommenden Jahre auf dem Programm. Für einen humorvollen Programmpunkt sorgte eine Keynote von Roman Szeliga. 

Mikl-Leitner bezeichnete den Wirtschaftspark als Beispiel dafür, wie Standortentwicklung in Niederösterreich erfolgreich umgesetzt werden könne. In den vergangenen 25 Jahren seien Arbeitsplätze und Wertschöpfung entstanden, gleichzeitig sei eine Basis für weiteres Wachstum geschaffen worden.

"Genau solche zukunftsorientierten Standorte brauchen wir, um Niederösterreich auch künftig als starken Wirtschaftsraum zu positionieren", betonte die Landeshauptfrau.

44 Betriebe und rund 1.390 Arbeitsplätze

Auch Bürgermeister Christian Macho verwies auf die Bedeutung des Standorts für die Region. Der Wirtschaftspark sei ein wichtiger Impulsgeber und Wachstumsmotor und stehe für Innovationskraft sowie unternehmerischen Mut. Die dort tätigen Betriebe würden zur wirtschaftlichen Stärke und zur Lebensqualität in der Gemeinde beitragen. 

Inzwischen sind 44 Unternehmen im CCK Wirtschaftspark Kottingbrunn angesiedelt. Sie stellen gemeinsam rund 1.390 Arbeitsplätze zur Verfügung. Der Standort gehört zu insgesamt 16 Wirtschaftsparks, die ecoplus derzeit in Niederösterreich betreibt.

"Als Wirtschaftsagentur des Landes arbeiten wir laufend daran, den Betrieben in unseren Wirtschaftsparks die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten", so ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg seien dabei die Unternehmen selbst.

Interspar betreibt größte Handwerksbäckerei am Standort

Zu den im Wirtschaftspark vertretenen Unternehmen zählt Interspar. In Kottingbrunn befindet sich die größte der insgesamt acht Handwerksbäckereien des Unternehmens in Österreich.

Auf einer Produktionsfläche von 5.000 Quadratmetern arbeiten rund 100 Beschäftigte, darunter zahlreiche Bäcker- und Konditormeister:innen. Täglich werden dort etwa 50 verschiedene Brot-, Gebäck-, Küchen- und Mehlspeisenprodukte hergestellt. Beliefert werden damit Interspar-Hypermärkte sowie ausgewählte Spar- und Eurospar-Standorte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

Lechner investiert in Produktion in Kottingbrunn

Ebenfalls im Wirtschaftspark vertreten ist die Lechner GesmbH. Das seit mehr als 30 Jahren bestehende Familienunternehmen entwickelt und produziert Kunststofflösungen für verschiedene Industrien und Branchen. Rund 70 Mitarbeiter:innen sind an den Standorten Bad Vöslau, Kottingbrunn und St. Andrä-Wördern beschäftigt.

Im April 2026 nahm das Unternehmen in seinem Kottingbrunner Werk eine großindustrielle Spritzgießmaschine in Betrieb. Geschäftsführer Christian Lechner bezeichnet den Schritt als wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens.

Die Anlage stammt ebenfalls aus Kottingbrunn: "Produziert wurde die Anlage vom Kottingbrunner Unternehmen Wittmann Battenfeld", so Lechner.

www.ecoplus.at

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