Im Rahmen der Generalversammlung
ÖAK bestätigt Präsidentin und erweitert Vorstand

| Janet Teplik 
| 16.09.2026

Die Österreichische Auflagenkontrolle hat ihre Führungsgremien für die neue Funktionsperiode gewählt. 

Bei der Generalversammlung der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) wurden Vorstand und Präsidium für die kommende Funktionsperiode neu gewählt. Marcela Atria (Atria Media) bleibt demnach Präsidentin der Organisation. Als Vizepräsidenten fungieren künftig Walter Hauser (Kleine Zeitung) und Thomas Bokesz (IPG Mediabrands). 

Neu in das Präsidium wurden Herbert Scheiblauer (Wailand & Waldstein/ Gewinn) gewählt. Den Vorstand verstärken künftig zudem Wolfgang Rosam (Falstaff) und Stefan Lassnig (Missing Link Media). 

Digitale Angebote rücken stärker in den Fokus

Neben den personellen Veränderungen verwies die Organisation auf den Ausbau ihrer Leistungen über die klassische Auflagekontrolle hinaus. Mittlerweile weist die ÖAK auch Daten zu Podcasts und Newslettern aus. Gleichzeitig gewinnen in ihren Statistiken E-Paper und Paid Content an Bedeutung. Die ÖAK wolle damit auf die zunehmende Verteilung journalistischer Inhalte über unterschiedliche analoge und digitale Kanäle reagieren. Dabei stehen nach Angaben der Organisation weiterhin die unabhängige Prüfung und Vergleichbarkeit der gemeldeten Mediendaten im Mittelpunkt. 

"Die ÖAK entwickelt sich mit dem Medienmarkt weiter. Die Einführung der Ausweisung von Podcast und Newsletter sowie die steigende Bedeutung von E-Paper und Paid Content zeigen diese Transformation deutlich. Unser Ziel ist es, diese Entwicklung weiter voranzutreiben und gleichzeitig die hohe Qualität und Vergleichbarkeit der ÖAK-Daten zu sichern", so Walter Hauser, Vizepräsident der ÖAK. 

Auflagendaten für die Mediaplanung

Zu den erweiterten Angeboten gehört die Einbindung der ÖAK-Auflagendaten in das Mediaplanungstool Zervice. Diese erfolgte bereits im Mai 2025. Das von der H.T.S. GmbH entwickelte Programm richtet sich an Mediaagenturen und Verlage. Darin lassen sich die geprüften Auflagenkennzahlen mit Reichweitenwerten aus der Media-Analyse verknüpfen und für die Planung sowie Analyse von Kampagnen nutzen.

"Die ÖAK steht für Transparenz, unabhängige Prüfung und verlässliche Mediendaten. Mit neuen Services wie Zervice schaffen wir zusätzlichen Mehrwert für Agenturen und machen ÖAK-Daten noch besser für Mediaplanung und Analyse nutzbar. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand werden wir die ÖAK konsequent weiterentwickeln", erklärt Marcela Atria, Präsidentin der ÖAK.

Auf die Bedeutung einer leichter zugänglichen Datengrundlage für Agenturen verweist auch Thomas Bokesz, Vizepräsident der ÖAK: "Für Agenturen sind transparente, vergleichbare und unabhängig geprüfte Mediendaten eine wesentliche Grundlage für fundierte Mediaplanung. Die ÖAK schafft hier Vertrauen und entwickelt ihr Angebot konsequent weiter. Gerade in einem zunehmend komplexen Medienmarkt ist es wichtig, geprüfte Daten einfach zugänglich und praxisnah nutzbar zu machen."

Neuer Auftritt und erstmals vergebene Auszeichnungen

Bereits im Juni 2026 hatte die ÖAK eine neue Corporate Identity samt Logo und Prüfsiegel vorgestellt. Der veränderte Auftritt soll nach Angaben der Organisation ihre Entwicklung von einer auf Printauflagen konzentrierten Einrichtung zu einer medienübergreifenden Prüf- und Ausweisungsorganisation sichtbar machen.

Am 18. Juni 2026 vergab die ÖAK erstmals Anerkennungspreise an Medienunternehmen. Nach Angaben der Organisation basierten die Auszeichnungen ausschließlich auf den von ihr erhobenen und veröffentlichten Verbreitungsdaten. Gewürdigt wurden unter anderem Medienhäuser, die in mehreren ÖAK-Kategorien wie Print einschließlich E-Paper, Paid Content, Newsletter und Podcasts vertreten sind. Die Auszeichnungen sollen künftig regelmäßig vergeben werden.

www.oeak.at

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