Die Österreichische Post baut ihr Angebot im Bereich Digital Out-of-Home (DOOH) weiter aus. Mit drei neuen doppelseitigen Outdoor-Stelen im Einkaufszentrum PRO in Linz-Urfahr umfasst das Post Werbefenster-Netz mittlerweile 180 Screens und Stelen in Österreich. Neben zusätzlichen Standorten setzt das Unternehmen auf programmatisch buchbare Werbung und unterschiedliche Kampagnenformate.
Drei neue Stelen in Linz-Urfahr
Der Ausbau in Oberösterreich, den die Post im April 2026 gestartet hatte, wird im neu eröffneten Einkaufszentrum PRO fortgesetzt. Dort wurden drei doppelseitige Outdoor-DOOH-Stelen in Betrieb genommen.
Portfolio-Erweiterung von Post Werbefenster in Oberösterreich: Neue DOOH-Stelen im Einkaufszentrum PRO in Linz-Urfahr © Österreichische Post AG
Die Post verweist in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung des gesamten Werbemarktes. Digital Out-of-Home habe laut Österreichischer Werbemarkt Studie der Post als einziger Kanal innerhalb der klassischen Werbung eine positive Entwicklung erzielt. Die Werbeausgaben seien gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gestiegen.
"Diesem Trend tragen wir mit einem steten Ausbau unseres DOOH-Portfolios Rechnung", sagt Thomas Auböck, Geschäftsfeldleitung Brief & Werbepost bei der Österreichischen Post.
Dynamische Wettquoten während der Fußball-WM
Neben dem Ausbau des Netzes setzt die Post auf technologische Lösungen für die Gestaltung und Ausspielung von Kampagnen. Während der Fußball-WM 2026 kam Dynamic Creative Optimization (DCO) bei einer Kampagne für win2day zum Einsatz.
Während der Fußball-WM 2026 kam Dynamic Creative Optimization (DCO) bei einer Kampagne für win2day zum Einsatz © Österreichische Post AG
Die Technologie ermöglichte es, Werbesujets in Echtzeit zu erstellen. Live-Wettquoten für bevorstehende Spiele wurden dabei automatisiert und dynamisch auf den Screens des Post Werbefensters angezeigt. Ergänzt wurden die Sujets durch unterschiedliche Calls-to-Action.
Neue Kunden nutzen programmatische Buchungen
Auch das programmatische Buchungssystem proDOOH verzeichnet nach Angaben der Post neue Werbekunden. In den vergangenen Monaten nutzten unter anderem Suzuki, Jacobs, Kelly‘s, die Westbahn und das Land Kärnten das Angebot für ihre Kampagnen.
Beim ÖAMTC wurden die Werbemaßnahmen detailliert nach Regionen aufgeteilt. Reinhard Scheitl, Leitung Digital Out-of-Home, Brief & Werbepost bei der Österreichischen Post, sieht darin ein Beispiel für die Möglichkeiten programmatischer Außenwerbung. Programmatic Advertising sei für viele Unternehmen mittlerweile der Einstieg in Digital Out-of-Home. Die regionale Aussteuerung der ÖAMTC-Kampagne zeige, wie zielgenau sich Werbebudgets einsetzen ließen.
Mehr Kampagnen am Wiener Burgring
Eine steigende Nachfrage meldet die Post auch für ihren Premiumstandort am Wiener Burgring. Die miteinander gekoppelten DOOH-Screens befinden sich auf beiden Seiten des Rings bei der Babenberger Passage. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Zahl der dort ausgespielten Kampagnen mehr als verdoppelt.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte laut Post eine Kampagne von Sony Music rund um das Harry-Styles-Konzert. Diese verbreitete sich auch auf TikTok und erzielte dadurch zusätzliche Reichweite.
Bei Großveranstaltungen wie dem Vienna City Marathon, Wings for Life oder der Pride war die Werbefläche vollständig gebucht. Nach Angaben der Post wurden dort rund 400.000 Bruttokontakte pro Woche erzielt.
"Dass eine DOOH-Kampagne viral gehen kann, zeigt außerdem, wie stark digitale Außenwerbung und Social Media mittlerweile ineinandergreifen", so Scheitl.
Brauunion nutzt Muralfläche am Donaukanal
Ein weiteres Format im Portfolio ist die seit dem Frühjahr angebotene Muralfläche am Beginn der Hollandstraße im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Für die neue Werbekundin Brauunion gestaltete das Künstlerduo Posse Studio dort eine 365 Quadratmeter große Wandmalerei.
Das Mural für "Gösser Märzen Soda-Zitron" wurde für die Sommersaison umgesetzt und ist vom Donaukanal aus sichtbar © Georg Johann Schuchlenz
Das Mural für "Gösser Märzen Soda-Zitron" wurde für die Sommersaison umgesetzt und ist vom Donaukanal aus sichtbar. Für Auböck bietet die Fläche vor allem die Möglichkeit, Werbung großformatig in das Stadtbild zu integrieren: "Die Muralfläche beim Donaukanal bietet ein kreatives Format, das man nicht übersehen kann."
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