Rekordstart für kompakten Stromer
Neuer Raval lässt Cupras Elektroanteil auf 45 Prozent steigen

Vier Monate nach der Weltpremiere des kompakten Stromers zieht die spanische VW-Tochter eine erste Verkaufsbilanz. Neben einem neuen internen Rekord zeigt sich, wie stark das Modell den Antriebsmix der Marke verändert.

Für Cupra entwickelt sich der Raval nach Unternehmensangaben zum bislang erfolgreichsten Modellstart der Marke in Österreich. Rund 1.500 Fahrzeuge seien innerhalb von vier Monaten nach der Weltpremiere verkauft worden.

Seinen ersten großen Auftritt hatte der kompakte Stromer am 9. April in der Cupra City Garage Wien. LEADERSNET berichtete anlässlich der Weltpremiere und des kurze Zeit später erfolgten Jubiläums der Wiener City Garage über den Raval und die Bedeutung des Standorts. Wenige Wochen später setzte Cupra die Einführung mit einer ungewöhnlichen Marketingaktion fort und platzierte das Elektroauto direkt am Wiener Riesenrad (LEADERSNET berichtete).

Schon früh zeichnete sich eine hohe Nachfrage ab. Drei Wochen nach der Weltpremiere waren laut Cupra 400 Fahrzeuge verkauft, im Juni berichtete Markenleiter Timo Sommerauer im LEADERSNET.tv-Interview bereits von rund 1.000 Vorverkäufen. Damals sprach er vom besten Anlauf, den es bei Cupra bis dahin gegeben habe. Als langfristiges Ziel nannte Sommerauer mindestens 3.000 Raval pro (Voll-)Jahr. 

Und das ambitionierte Ziel erweist sich als durchaus realistisch. Denn nach nur vier Monaten stehen bereits rund 1.500 verkaufte Einheiten zu Buche.

Endurance ist die gefragteste Variante

Den größten Anteil am bisherigen Absatz hat die Variante "Endurance" mit rund 60 Prozent. Weitere 30 Prozent entfallen auf den Raval "Plus", während die leistungsstärkere "VZ"-Version auf zehn Prozent kommt.

"Der Cupra Raval ist für uns mehr als ein neues Modell. Er ist ein zentraler Baustein unserer Elektrifizierungsstrategie, eröffnet der Marke zusätzliche Kundengruppen und komplettiert zusammen mit dem Born und Tavascan das Elektro-Trio der Marke", sagt Sommerauer.

Dass bereits in dieser frühen Phase die erfolgreichste Markteinführung der österreichischen Cupra-Geschichte erreicht worden sei, zeige aus seiner Sicht, wie gut das Konzept eines kompakten und alltagstauglichen Elektroautos angenommen werde. Der Markenleiter erwartet, dass sich die Verkäufe in weiterer Folge auch entsprechend in der Neuzulassungsstatistik niederschlagen.

Elektroanteil steigt von 25 auf 45 Prozent

Für Cupra ist der Raval allerdings nicht nur aufgrund seiner Stückzahlen von Bedeutung. Seit dem Marktstart des kompakten Modells hat sich der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge am österreichischen Modellmix nach Unternehmensangaben von rund 25 auf 45 Prozent erhöht. Damit kommt mittlerweile beinahe jeder zweite verkaufte Cupra mit rein elektrischem Antrieb. Neben dem Raval umfasst das rein elektrische Angebot den Born und den Tavascan.

Technisch ist der Raval im A0-Segment angesiedelt und soll damit vor allem den Einstieg in die elektrische Modellpalette ermöglichen. Je nach Ausführung stehen bis zu 226 PS sowie eine WLTP-Reichweite von bis zu 446 Kilometern zur Verfügung.

Fabrik für kompakte Konzern-Stromer

Produziert wird der Stromer im spanischen Martorell. Dort entsteht zugleich die sogenannte Electric Urban Car Family des Volkswagen-Konzerns. Das Werk wurde dafür in den vergangenen Jahren auf die Produktion einer neuen Generation kompakter Elektrofahrzeuge ausgerichtet, zu denen auch die Volkswagen-Modelle ID. Polo und ID. Cross sowie der Skoda Epiq zählen.

Fotos von der Raval-Weltpremiere in Wien sehen Sie in der Galerie.

www.cupraofficial.at

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