35. Poker EM
Poker-Profis lieferten sich Showdown bei Europameisterschaft im Casino Velden

| Larissa Bilovits 
| 28.07.2026

Bei der 35. Poker EM am Wörthersee wurden zehn Europameistertitel und ein Gesamtpreisgeld von mehr als 2,8 Millionen Euro vergeben.

Zwei Wochen lang, vom 14. bis zum 26. Juli, stand das Casino Velden am Wörthersee wieder im Zentrum der europäischen Pokerszene: Bei der 35. Poker Europameisterschaft traten rund 1.400 Spieler:innen aus knapp 40 Nationen in 27 Turnieren gegeneinander an, insgesamt kamen über 4.000 Entries zusammen. Vergeben wurden heuer zehn Europameistertitel sowie ein Gesamtpreisgeld von über 2,8 Millionen Euro. Neben internationalen Amateur:innen saßen auch Profis wie Matthias Eibinger (über 30 Millionen Euro Karriere-Preisgeld), Armin Rezaei, Tobias Schwechat und die dreifache Europameisterin und Weltmeisterin Jessica Teusl an den Tischen.

Die Highlights der Turnierserie

Den Turnier-Auftakt bildete traditionell der "Showdown am Wörthersee" mit einem Buy-in von 500 + 50 Euro, der mit 824 Entries für volle Tische sorgte. Den Sieg sicherte sich der Österreicher Werner Egger, der ein Preisgeld von 55.620 Euro mit nach Hause nehmen durfte.

Erstmals am Programm standen heuer gleich zwei neue Titelturniere, darunter die "NLH Senior European Championship (50+)" mit 165 Entries, aus denen letztlich der Ungar Istvan Törö als Sieger hervorging und ein Preisgeld von 18.650 Euro erspielte. Ebenfalls neu war die "PL Omaha High Roller European Championship" mit einem Buy-in von 5.000 + 400 Euro, die 37 Entries und einen Preispool von 185.000 Euro verzeichnete. Als Sieger ging der Deutsche Tobias Schwechat mit 68.400 Euro Preisgeld vom Tisch.

Höhepunkt der Turnierserie war wie gewohnt das Main Event mit einem Buy-in von 2.500 + 250 Euro, das mit 251 Entries ein starkes Feld anzog. Nach einem langen Heads-up-Duell mit Jessica Teusl setzte sich der Italiener Luca Stevanato durch und sicherte sich neben dem Titel "Poker Europameister 2026" ein Preisgeld von 119.440 Euro.

Für zusätzliche Spannung sorgte das "NLH High Roller Turnier" mit einem Buy-in von 5.000 + 400 Euro. Bei 58 Entries und einem Preispool von 290.000 Euro ging der Titel an den Österreicher Gerald Glabonjat, der 90.000 Euro Preisgeld einstreifte.

Weitere Europameistertitel erhielten:

  • Nino Ullmann (Deutschland) im "Pot Limit Omaha 8-handed" (Preisgeld: 56.660 Euro)
  • Roswitha Vaclavek (Österreich) in der "NLH Ladies European Championship" (Preisgeld: 5.220 Euro; Rekordbeteiligung mit 77 Spielerinnen)
  • Rod Tidwell (Kroatien) in "Seven Card Stud" (Preisgeld: 11.260 Euro)
  • Sascha Thiesies (Deutschland) in der "NLH Mystery Bounty EM" (Preisgeld: 17.100 Euro)
  • Henry Gondorff (Deutschland) im "NLH 6-handed" (Preisgeld: 31.000 Euro)

36. Poker EM 2027 wieder im Casino Velden

Abseits der Tische gilt die Poker Europameisterschaft traditionell auch für die Region als Wirtschaftsfaktor. Während der beiden Turnierwochen strömen zahlreiche Besucher:innen aus dem In- und Ausland an den Wörthersee, zugleich wächst die Belegschaft des Casino Velden auf mehr als 270 Mitarbeiter:innen an, verstärkt durch erfahrene Pokerdealer:innen aus ganz Mitteleuropa. Für Unterhaltung abseits der Turniere sorgten unter anderem ein Bocciaturnier als Side Event sowie das traditionelle Spanferkel-Essen und die Kärntner Jause vom Haubenrestaurant "Die Yacht".

Der Termin für die kommende Ausgabe steht bereits fest: Die 36. Poker Europameisterschaft soll von 20. Juli bis 1. August 2027 erneut im Casino Velden über die Bühne gehen.

www.casinos.at 

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