Ein Projekt von Klafs
Die Sauna GESA als gestalterisches Element in der Kompaktarchitektur

| Janet Teplik 
| 22.07.2026

Aus einem nicht mehr benötigten Badezimmer ist ein privater Wellnessbereich entstanden. Im Mittelpunkt steht die Designsauna GESA, die auf rund zehn Quadratmetern in ein neues Raumkonzept integriert wurde und zeigt, wie sich auch kleine Bäder funktional und gestalterisch umnutzen lassen.

Nachdem die Kinder das Elternhaus verlassen hatten, stand ein Badezimmer in einem Wohnhaus leer. Statt den Raum ungenutzt zu lassen, entschieden sich die Eigentümer:innen für eine grundlegende Umgestaltung. "Eine Sauna im Keller fand ich immer halbcharmant", erzählt die Bauherrin. "Als das Bad frei wurde, war sofort klar: Das ist der perfekte Ort." Ziel war es, auf begrenzter Fläche einen Wellnessbereich mit Sauna und Dusche zu schaffen. Ausgangspunkt der Planung war die Designsauna GESA des Herstellers Klafs, die zuvor das Interesse der Bauherrin geweckt hatte. 

Herausforderung auf kleiner Fläche

Die Umsetzung stellte hohe Anforderungen an die Planung. Auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern sollten sowohl eine vollwertige Sauna als auch eine Dusche Platz finden. Die Saunakabine wurde mit einer Größe von 200 x 220 Zentimetern an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Wände, Glasfront, Liegen, Tür und Saunaofen wurden entsprechend der vorhandenen Platzverhältnisse individuell angeordnet.

Nach Anhaben des Herstellers wurde die Sauna maßgefertigt in das bestehende Badezimmer integriert. Die Bauherrin berichtet, dass der Einbau mit einigen Herausforderungen verbunden gewesen sei, das Ergebnis jedoch den Erwartungen entspreche. 

Ungewöhnliches Gestaltungskonzept

Im Gegensatz zu klassischen Saunen mit überwiegend hellen Holzoberflächen setzt das Modell GESA auf ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Konzept. Entworfen wurde die Sauna von der Designerin Gesa Hansen

© Klafs GmbH

Die schwarzen Wandflächen orientieren sich gestalterisch an der japanischen Yakisugi-Technik, bei der Holz durch Verkohlung behandelt. Weiße Linien und eine helle Decke bilden dazu einen deutlichen Kontrast. Das Design verbindet nach Angaben des Herstellers Elemente des skandinavischen Wohnstils mit Einflüssen des japanischen Minimalismus und folgt damit dem sogenannten Japandi-Stil. 

Sauna als Teil der Raumgestaltung

Durch eine großflächige Glasfront öffnet sich die Saunakabine optisch zum Badezimmer und wird als Bestandteil der Raumarchitektur wahrgenommen. Ergänzt wird das Gestaltungskonzept durch eine Decke mit dreidimensionalem Fischgrätmuster, die handwerklich gefertigt wurde.

© Klafs GmbH

Die Bauherrin berichtet, dass die Sauna auch bei Besucher:innen regelmäßig Aufmerksamkeit auf sich ziehe und den Charakter des Badezimmers deutlich verändere.

Fokus auf Komfort und Nutzung

Neben der Gestaltung spielte auch die Funktionalität eine Rolle bei der Planung. Die Sauna verfügt über die Sanarium-Funktion, die neben dem klassischen finnischen Saunabad verschiedene Badeformen mit niedrigeren Temperaturen und variierender Luftfeuchtigkeit ermöglicht. Dadurch können unterschiedliche Klimabedingungen genutzt werden.

Ergänzt wird die Ausstattung durch Mollis-Saunakissen und -matten, die speziell für den Einsatz bei hohen Temperaturen entwickelt wurden. Auch diese stammen aus der Gestaltungslinie von Gesa Hansen und greifen mit ihrer Farbgebung das Gesamtkonzept der Sauna auf.

Das Projekt zeigt schließlich, wie sich auch auf begrenzter Fläche eine Sauna in den Wohnbereich integrieren lässt und dabei sowohl praktische als auch gestalterische Ansprüche berücksichtigt.

www.klafs.at

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV