Süße Tradition, grüner Erfolg
Klimastadtrat zu Besuch bei Staud's Wien

Anlass des Besuchs von Jürgen Czernohorszky beim Ottakringer Traditionsbetrieb war die sechste Auszeichnung in Folge durch OekoBusiness Wien.

Die kontinuierliche Reduktion des ökologischen Fußabdrucks gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben moderner Wirtschaftsbetriebe. Dass sich dieses Engagement langfristig auszahlt, beweist das Wiener Traditionsunternehmen Staud's. Das Unternehmen wurde nun bereits zum sechsten Mal in Folge von OekoBusiness Wien für seinen herausragenden Beitrag zum Klimaschutz ausgezeichnet. Um sich persönlich ein Bild von diesem fortlaufenden Erfolg und den konkreten Umweltschutzmaßnahmen im Bezirk zu machen, besuchte Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky vor Kurzem den Produktionsstandort in Ottakring. 

Wiener Vorreiter

Der Klimastadtrat sieht in Staud's Wien ein gelungenes Beispiel dafür, wie heimische Unternehmen Tradition und Zukunftsverantwortung verbinden können. "Staud's zeigt, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind – im Gegenteil. Wer wie Staud's seit Jahrzehnten konsequent auf Regionalität, Ressourceneffizienz und Innovation setzt, ist nicht nur ein Vorbild für andere Wiener Unternehmen, sondern national wie international erfolgreich. Staud's ist für uns zudem ein wichtiger Partner auf dem Weg zu einer klimafitten Stadt", so Czernohorszky. 

Staud's setzt entlang der gesamten Lieferkette auf Regionalität und langfristige Partnerschaften. So stammen viele der verarbeiteten Früchte und Gemüsesorten aus Österreich – oft aus langjährigen Kooperationen mit regionalen Produzent:innen. Und auch die Verpackungskomponenten kommen überwiegend aus Wien und dem näheren Umland. Die Gläser stammen etwa aus Pöchlarn, Etiketten werden wiederum in Wien und Niederösterreich produziert. Zudem setzt der Familienbetrieb am Unternehmensstandort auf Maßnahmen, die einen Beitrag zu einer klimaresilienten Stadt leisten. 

Ein zweites Leben in Ottakring

Ein temporärer, naturnaher Bachlauf der Klima Biennale Wien 2024 ist etwa von seinem ursprünglichen Standort am Nordwestbahnhof nach Ottakring umgezogen. Das Projekt "ProBACH", das damals auch Klimastadtrat Czernohorszky vor Ort besichtigte, hat im Innenhof von Staud's Wien ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Kombiniert mit heimischen Sträuchern kühlt das fließende Wasser nun das dortige Mikroklima spürbar ab.
Für das Traditionsunternehmen ist die Übernahme der Anlage Teil einer ganzheitlichen Philosophie. Nachhaltigkeit wird hier nicht nur in der Produktion und den Lieferketten gelebt, sondern direkt am eigenen Standort als Teil des Wiener Ökosystems.

"Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung ganzheitlich zu denken – von der Herkunft unserer Rohstoffe bis hin zu unserem direkten Umfeld in der Stadt. Mit dem Bachlauf schaffen wir nicht nur ein besseres Mikroklima, sondern zeigen auch, wie sich ökologische und städtische Lebensqualität sinnvoll verbinden lassen", erklären die Staud's-Geschäftsführer Stefan Schauer und Jürgen Hagenauer.

Bezirksvorsteherin Steffi Lamp betonte darüber hinaus, dass Staud's als traditionsreiches Familienunternehmen und echtes Ottakringer Original den Bezirk seit vielen Jahren präge. Zudem zeige das Unternehmen, dass gelebte Nachhaltigkeit heute bedeute, langfristig zu denken und verantwortungsvoll zu handeln – sowohl gegenüber den Mitarbeiter:innen und Kund:innen als auch der Umwelt. Sie freue sich sehr über diese verdiente Anerkennung und gratuliere dem gesamten Team, auch im Namen der Ottakringer:innen, herzlich zu diesem Erfolg.

Nachhaltigkeit als messbare Praxis

Bereits zum sechsten Mal wurde Staud's Wien im Rahmen des OekoWin-Beratungsangebots von OekoBusiness Wien ausgezeichnet, an dem das Unternehmen seit 2019 teilnimmt. Klimastadtrat Czernohorszky zur Auszeichnung: "Für eine lebenswerte und zukunftsfitte Stadt brauchen wir die Wirtschaft als aktive Partnerin. OekoBusiness Wien unterstützt Unternehmen dabei, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden und konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Ressourceneffizienz umzusetzen. Das führt uns Schritt für Schritt näher an die Erreichung der Wiener Klimaziele."

Um kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen und maximale Transparenz zu schaffen, erfasst das Traditionsunternehmen systematisch alle ökologischen Kennzahlen – von der Energienutzung bis hin zur Abfallwirtschaft. Aktuell wird dieses Engagement weiter professionalisiert: Mithilfe des "KMU Nachhaltigkeitskompasses" entsteht derzeit ein Nachhaltigkeitsbericht nach dem modernen VSME-Standard. Dieser erfasst Klimarisiken entlang der kompletten Wertschöpfungskette und unterstreicht den Anspruch von Staud's Wien, ökologische Verantwortung fest und messbar im Betriebsalltag zu verankern.

Mehr über OekoBusiness Wien lesen Sie in der Infobox. 

www.wien.gv.at

www.stauds.com

Über OekoBusiness Wien

Als Umwelt-Service-Programm der Stadt Wien unterstützt OekoBusiness Wien seit seiner Gründung im Jahr 1998 durch die Stadt Wien – Umweltschutz lokale Betriebe dabei, nachhaltig zu wirtschaften und gleichzeitig Betriebskosten einzusparen. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Umweltberater:innen decken Unternehmen gezielt Einsparpotenziale auf. So werden der Energieverbrauch, das Müllaufkommen sowie der Ressourceneinsatz Schritt für Schritt minimiert. Dadurch leistet die Initiative einen zentralen Beitrag zum Erreichen der Wiener Klimaziele.

Finanzielle Unterstützung erhält das Programm durch die Stadt Wien, die Wirtschaftskammer Wien sowie den Klima- und Energiefonds im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft. Zu den weiteren Partnern und Förderern zählen die Arbeiterkammer Wien, der ÖGB, die Stadt Wien – Gewerbetechnik, Feuerpolizei und Veranstaltungen (MA 36), die Wirtschaftsagentur Wien sowie das Unternehmensnetzwerk respACT. Um Best-Practice-Beispiele und Umweltthemen noch zugänglicher zu machen, betreibt OekoBusiness Wien seit März 2021 zudem einen eigenen Podcast.

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Finanzielle Unterstützung erhält das Programm durch die Stadt Wien, die Wirtschaftskammer Wien sowie den Klima- und Energiefonds im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft. Zu den weiteren Partnern und Förderern zählen die Arbeiterkammer Wien, der ÖGB, die Stadt Wien – Gewerbetechnik, Feuerpolizei und Veranstaltungen (MA 36), die Wirtschaftsagentur Wien sowie das Unternehmensnetzwerk respACT. Um Best-Practice-Beispiele und Umweltthemen noch zugänglicher zu machen, betreibt OekoBusiness Wien seit März 2021 zudem einen eigenen Podcast.

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