ESC-Wahnsinn in Wien
XXXLutz-Möbelhaus als Hotel ging so richtig viral

Während des Eurovision Song Contest wurde ein Wiener Standort zur wohl schrägsten Unterkunft Österreichs – und das Internet liebte es.

Wenn der Eurovision Song Contest nach Wien kommt, werden Hotelzimmer knapp, Preise absurd – und manche Ideen einfach komplett wild. Genau das dachte sich offenbar XXXLutz und verwandelte während der ESC-Woche seine Filiale Wien 15 gegenüber der Stadthalle kurzerhand in eine XXL-Unterkunft für Fans (LEADERSNET berichtete).

Unter dem Motto "Wer zur Hölle mietet bitte einen ganzen XXXLutz?!" wurde das Möbelhaus als wahrscheinlich ungewöhnlichstes Hotel der Song-Contest-Zeit inszeniert: 60 Schlafzimmer, 190 Betten, Restaurant und Platz für bis zu 380 Gäste inklusive. Schlafen zwischen Küchenabteilung und Sofa-Landschaften? Für ESC-Fans offenbar absolut akzeptabel.

Kampagne ging viral

Die gemeinsam mit der Wiener Agentur MediaBrothers entwickelte Social-Media-Kampagne entwickelte sich rasch selbst zum kleinen Internet-Event. Das Launch-Video erreichte laut Unternehmen mehr als 2,9 Millionen Views sowie zehntausende Interaktionen und Shares auf Instagram, TikTok und Facebook.

Nicht nur User:innen reagierten auf die Aktion, sondern auch andere Marken. Ikea Österreich, willhaben und der Donauturm sprangen auf den viralen Zug auf. Sogar ein Wiener Sauna-Club meldete sich mit einem eigenen "Unterkunftsangebot" zu Wort. Das ESC-Chaos hatte Wien also endgültig erreicht.

Auch medial sorgte die Aktion für Aufmerksamkeit. Vom Standard über Kronen Zeitung bis zu RTL und Pro7 berichteten zahlreiche Medien über das temporäre Möbelhaus-Hotel.

Ziel erreicht

"Uns war wichtig, im Umfeld des Eurovision Song Contest nicht nur sichtbar zu sein, sondern Teil des Gesprächs zu werden. Die Idee zeigt, wie stark kreative, soziale Konzepte wirken können, wenn sie konsequent gedacht und umgesetzt werden", so Thomas Saliger, Unternehmenssprecher von XXXLutz. Das scheint gelungen zu sein. Denn kaum eine ESC-Aktion schaffte es, Möbelhaus, Meme-Kultur und Unterkunftsnot so elegant miteinander zu verbinden.

Oder anders gesagt: Während andere Fans nach dem ESC mit Merch heimfuhren, nahmen manche vielleicht gleich emotionale Bindungen zu ihrer Ausziehcouch mit.

www.xxxlutz.at

www.mediabrothers.at

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