Geizhals-Analyse
Bis zu 1.000 Euro Unterschied beim gleichen Produkt

Wer vor dem Kauf nicht vergleicht, zahlt unter Umständen deutlich drauf, wie eine aktuelle Geizhals-Analyse zeigt. Besonders groß sind die Unterschiede etwa bei Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik.

Steigende Lebenshaltungskosten und anhaltende Teuerung haben das Preisbewusstsein vieler Österreicher:innen in den vergangenen Jahren deutlich geschärft. Gerade vor größeren Anschaffungen wird deshalb immer öfter verglichen, recherchiert und nach dem besten Angebot gesucht. Unterstützung bieten dabei Vergleichsplattformen wie Geizhals.at, die händlerspezifische Preisunterschiede auf einen Blick sichtbar machen. Dass sich dieser zusätzliche Aufwand für Konsument:innen durchaus lohnen kann, zeigt nun eine aktuelle Analyse der Plattform – mit dem Ergebnis, dass das Sparpotenzial in einzelnen Fällen gar im vierstelligen Bereich liegen kann.

Großes Sparpotenzial bei Haushaltsgeräten

Besonders deutlich fallen die händlerspezifischen Preisunterschiede laut der Analyse bei großen Haushaltsgeräten aus: Bei Backöfen und Dampfgarern beträgt die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot etwa rund 811 Euro. Bei Kühl-/Gefrierkombinationen können Konsument:innen zudem bis zu 698 Euro sparen, während der Preisunterschied bei Geschirrspülern bei rund 605 Euro und bei Waschtrocknern bei rund 585 Euro liegt. Ebenfalls hoch fällt die Differenz zwischen dem billigsten und teuersten Händlerangebot bei Kühlschränken (rund 490 Euro) und Waschmaschinen (rund 482 Euro) aus.

"Gerade bei größeren Anschaffungen wie Kühl-/Gefrierkombinationen, Geschirrspülern oder Waschtrocknern können Preisunterschiede von mehreren hundert Euro schnell zur Kostenfalle werden. Wer mehrere Haushaltsgeräte gleichzeitig kauft – etwa bei einem Umzug – kann in Summe sogar mehr als 2.000 Euro Ersparnis erzielen", erläutert Markus Nigl, CEO von Geizhals.at.

Händlervergleich Tabelle© Geizhals.at

Vierstellige Ersparnis bei Fernsehern

Über alle untersuchten Kategorien hinweg findet sich der größte Preisunterschied allerdings bei Fernsehern: Hier liegt die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Händlerangebot bei stattlichen 1.003 Euro. Wer im Vorhinein vergleicht, kann also mitunter einen vierstelligen Betrag sparen.

"Fernseher unterliegen einem besonders dynamischen Markt mit häufigen Modellwechseln und stark schwankenden Preisen", ordnet Nigl die Ergebnisse ein. "Unterschiedliche Lagerbestände, Aktionszeiträume und Preisanpassungen der Händler können etwa dazu führen, dass identische Geräte parallel zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten werden."

Ähnlich sieht es auch bei weiteren stark nachgefragten Produktkategorien aus, wie etwa bei Energiespeichern, wo man im Schnitt 649 Euro sparen kann, sowie bei Smartphones (rund 484 Euro) und Notebooks (rund 453 Euro).

www.geizhals.at

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