Wie der Fachkräftemangel in der IT keine großen Kopfschmerzen bereiten sollte

Jeder Dritte nennt das Arbeitsklima als wichtigsten Punkt bei der Jobwahl. Ein wichtiger Aspekt, auf den man bei msg Plaut schon lange viel Wert legt. Denn die Schuld für den Mangel an Fachkräften ist nicht allein dem Arbeitsmarkt zuzuschreiben.

Jeder dritte Berufstätige in Österreich ist derzeit bereit seinen Job zu wechseln – das zeigt die aktuelle Umfrage "So ticken Kandidat:innen 2022" von Marketagent im Auftrag von karriere.at. Als Grund dafür nennt mehr als die Hälfte ein negatives Arbeitsklima sowie die Arbeitsbedingungen. 28 % der Befragten geben sogar an, dass ihnen das Arbeitsklima wichtiger als ein gutes Einkommen sei. Wichtige Erkenntnisse, um zu verstehen, dass die Schuld nicht nur dem Arbeitsmarkt an sich zuzuschreiben ist. Damit beschäftigt man sich bei msg Plaut schon lange und achtet auf ein entsprechendes Arbeitsumfeld, umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten und vor allem die Förderung der jungen Generation.

Das Stereotyp des IT Nerds, der mit sich selbst allein tagelang vor sich hin programmiert, ist nicht mehr aktuell. Heute arbeiten bei msg Plaut Mitarbeiter:innen wie Dona und Soroosh, die keine spezifische IT Ausbildung hatten, aber offen und mit großem Interesse für die Branche eingestiegen sind. Unternehmensinterne Ausbildungsprogramme machen es möglich. Wie ihre erste Zeit war und wohin sie sich entwickeln wollen, erzählen sie in einem Video: LINK

Kreative Ansätze und Initiativen

Laut WKO fehlen der IT-Branche in Österreich rund 24.000 Fachkräfte. "Von heute auf morgen wird man dieses Problem nicht lösen können, aber es bedarf vieler Ansätze, um hier voran zu kommen. Dabei muss man auch mal über den Tellerrand hinausblicken", weiß Georg Krause, CEO von msg Plaut. So konnte man 2020 in Zusammenarbeit mit einer Initiative von AMS, SAP und der Gemeinde Wien Arbeitslosen einen Umstieg in die digitale Berufswelt bieten. In einem mehrmonatigen Ausbildungsprogramm lernen Arbeitslose zusätzlich zu ihren vorhandenen fachlichen Fähigkeiten SAP kennen und wie die SAP Software eingeführt und angepasst werden kann. Mit messbaren Erfolgen. Nach nicht mal sechs Monaten kann bereits der Einsatz dieser Umsteiger in Kundenprojekten erfolgen. Intern wird die Initiative durch ein starkes Mentoring Programm fortgesetzt, wo neue Mitarbeiter:innen in Teams mit erfahrenen Kolleg:innen zusammengespannt werden. Ebenso wie auch Studierenden und Absolvent:innen, auch aus nicht IT Studienrichtungen ein 12-18 monatiges Praktikum angeboten wird.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Programme, die den Frauenanteil in der IT erhöhen sollen. Österreich weist hier besondere Defizite im Vergleich zu anderen europäischen Ländern auf. Unter anderem durch gezielte Traineeprogramme konnte msg Plaut seinen Frauenanteil auf vergleichsweise hohe 33,8 % steigern. "Für uns ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange", so Georg Krause "wir sind überzeugt, dass hier noch enormes Potential schlummert. Wir orientieren uns an den Besten in Europa, wo auch in der traditionell männerlastigen IT mittlerweile ein Frauenanteil von annähernd 50% quer durch alle Bereiche erreicht wird." Dabei setzt man auch auf interne role models, wo zum Beispiel Frauen in Führungspositionen stark in den Fokus rücken. Ihre Vorbildfunktion soll andere Frauen motivieren, einen ähnlichen Weg auch selbst einzuschlagen.

Der Career Talk von msg Plaut - YouTube

Weitere Informationen finden Sie unter: www.msg-plaut.com/at/


 

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