Aus dem ehemaligen Gelände des Mineralwasserunternehmens Tavina in Salò wird schrittweise ein Standort für Hotellerie und Ferienimmobilien. Mit der offiziellen Eröffnung des Falkensteiner Resort Lake Garda am 25. September 2026 hat die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) nun die erste Bauphase abgeschlossen. Das Fünf-Sterne-Hotel empfängt bereits seit Juli Gäste. Während der Hotelbetrieb angelaufen ist, wird an weiteren Teilen der Anlage noch gebaut.
Nach Angaben der Unternehmensgruppe fließen rund 150 Millionen Euro in das Gesamtprojekt. Es verbindet ein Hotel mit 85 Zimmern und Suiten mit insgesamt 174 Apartments, die als private Residenzen an die Infrastruktur des Resorts angebunden sind. Neben der FMTG sind unter anderem Robert König und Albert Kerbl als Miteigentümer beteiligt.
Weitere Apartments sollen bis 2027 folgen
Die erste Bauphase umfasste das Hotel und die ersten Apartments. LEADERSNET berichtete bereits im Juli 2023 über die Projektvorstellung. Die zweite Phase läuft bereits. Ihre Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. In weiterer Folge sollen zusätzlich vier Villen auf dem Areal entstehen.
Für FMTG-CEO Otmar Michaeler steht die Verbindung mehrerer Geschäftsfelder im Mittelpunkt: "Wir haben hier nicht einfach ein Hotel gebaut. Wir haben einen Standort neu entwickelt und dabei Hotellerie, Immobilienentwicklung, Architektur, Landschaft und Gastronomie zusammengebracht", erklärt er.
Matteo Thun gestaltet Architektur und Innenräume
Architektur und Innenraumgestaltung stammen von Matteo Thun & Partners. Das Konzept setzt auf natürliche Materialien, Blickachsen zum See und Übergänge zwischen Innen- und Außenbereichen. "Unser Ziel war eine Architektur, die nicht für sich alleine steht, sondern selbstverständlich mit diesem besonderen Ort verbunden ist. Landschaft, Licht und der Blick auf den See werden Teil der Räume und prägen das Erlebnis des Resorts", beschreibt Matteo Thun den Ansatz.
Die Landschaftsplanung verantworten João Nunes und sein Büro PROAP. Der Park wird parallel zu den weiteren Bauphasen angelegt und soll sich auch nach dem Abschluss der Arbeiten weiterentwickeln. Seine Pflege bleibt Teil des Resortbetriebs.
Wellness und Familienangebote unter einem Dach
Das Resort richtet sich an Familien ebenso wie an Paare und Freundesgruppen. Entsprechend verbindet es gemeinsame Freizeitbereiche mit Rückzugsmöglichkeiten für Erwachsene. Der Acquapura Spa umfasst nach Betreiberangaben 5.500 Quadratmeter, einen Familienbereich und einen ausschließlich Erwachsenen vorbehaltenen Spa auf dem Dach.
Für Kinder gibt es das 1.500 Quadratmeter große Falkyland auf zwei Ebenen. Zum Angebot zählen Kletter- und Spielbereiche, Workshops, eine Küche für Kochaktivitäten sowie Multimedia-Angebote und Bowling. Außerhalb der Anlage werden unter anderem Bootsausflüge, Wanderungen und Radtouren sowie Ausflüge in die Weinregionen Valtènesi und Franciacorta angeboten.
Rooftop-Bar ergänzt die Gastronomie
Die Restaurants greifen unterschiedliche kulinarische Ansätze auf. Das Artigiani im obersten Stockwerk widmet sich norditalienischer Küche, mediterranen Aromen und saisonalen Produkten. Das Hoku Restaurant & Lounge kombiniert italienische Gerichte mit internationalen und japanischen Einflüssen.
Hinzu kommt das House of Negroni auf dem Dach des Resorts. Für die Innenraumgestaltung der Bar zeichnet das Mailänder Architekturstudio Vudafieri Saverino Partners verantwortlich. "Der Negroni steht für eine italienische Art, zusammenzukommen und den Moment zu genießen", beschreibt Giancarlo Mancino, CEO House of Negroni, die Idee. "Genau das soll auch dieser Ort sein: eine Bar für Gäste und Einheimische, die Genuss, Musik und den Gardasee verbindet."
FMTG will in Italien weiter expandieren
Die Anlage in Salò steht zugleich für die weitere Ausrichtung der Unternehmensgruppe. FMTG bezeichnet Italien als einen ihrer strategisch wichtigsten Wachstumsmärkte und will dort verstärkt Projekte entwickeln, die Hotels und private Residenzen kombinieren (LEADERSNET berichtete).
"Italien ist für uns längst mehr als ein wichtiger Herkunftsmarkt oder ein einzelner Hotelstandort. Wir sehen hier langfristig großes Potenzial für die gesamte Gruppe", sagt Otmar Michaeler. "Salò zeigt sehr gut, wie wir in Italien wachsen wollen: mit außergewöhnlichen Standorten, starken Partnern und Mixed-Use-Projekten, die Hotellerie und Branded Residences miteinander verbinden. In diesem Segment verfügen wir mittlerweile über rund 20 Jahre Erfahrung. Diesen Weg wollen wir in Italien konsequent weiter ausbauen."
www.fmtg.com
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